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ᐅ Einschätzung ob Hausbau und Kreditrate realistisch ist oder nicht?


Erstellt am: 29.11.2022 13:56

CC35BS38 01.12.2022 08:50
Wer wenn nicht ihr, go for it.

Allthewayup 01.12.2022 19:00
Solides Einkommen und Top Eigenkapital. Wir hatten kürzlich (Anfang 2022) mit ähnlichem Einkommen und 100k weniger Eigenkapital stolze 450k finanziert. Stand heute arbeitet meine Frau bereits wieder Vollzeit und wir könnten locker deutlich mehr Sondertilgung als wir vertraglich überhaupt dürfen. Schaut deshalb darauf, dass ihr 10% Sondertilgung bei eurer Hausfinanzierung mit vereinbart bekommt. Nicht jede Bank bestraft das heute noch mit einem Zinsaufschlag. Mit 5% seid ihr bei der kleinen Kreditsumme und eurem in Verhältnis hohen Einkommen sehr schnell limitiert :-D

Für die Hauskalkulation würde ich jedoch mal von grob 600k ausgehen, es sagt euch so schnell einer dieser "Freunde und Bekannten" ab oder fällt - warum auch immer - aus, dann müsst ihr diese Leistung vielleicht doch komplett extern einkaufen. Ihr verdient so gut, dass ich euch raten würde einen Familienkredit für genau diesen Fall als Rückfalloption zu organisieren. Den könnt ihr bei der geringen Finanzierungssumme in 2-3 Jahren locker aus eurem Einkommensüberschuss abstottern solltet ihr darauf zurückgreifen müssen. Der Bank könnt ihr das Geld in solchen Dimensionen nicht so einfach zurückgeben.

Auch wachsen die Wünsche und Ansprüche meist mit Projektfortschritt an, da man ständig was neues sieht das einem gefällt oder nicht wusste, dass es diese Arbeit auch in dieser Ausführung gibt, etc. Da habt ihr heute noch gar keinen Überblick. Bei uns waren das bestimmt 50k die mit den "Aha-Effekten" hinzukamen.

Selbst wenn einer der Verdiener in Elternzeit geht, kann durch Steuerklassenwechsel ein wenig kompensiert werden und Elterngeld (1.800€ od. 900€) kommen ja auch noch dazu, dann seid ihr immer noch bei ca. 5,8k bzw. 4,9k wenn man den Splittingjoker zieht. Bei der überschaubaren Finanzierungssumme würde ich mir bei eurem Projekt keine Gedanken machen. Aber geht mit den Eigenleistungsthemen wirklich vorsichtig und lieber etwas sparsamer um bei der Planung/Kalkulation. Ich bereue jetzt schon eine "popelige Rigips-Trennwand" im Keller unbedingt in Eigenregie ausgeführt haben zu wollen und das obwohl ich aus einer Trockenbauunternehmerfamilie stamme und selbst jahrelang auf dem Bau tätig war :-D Sind (die) Kind(er) mal da, fallen dir 1000 andere Dinge ein :-D

Glückauf!

ypg 01.12.2022 21:05
Tolles Eigenkapital, tolles Gehalt! Da geht einiges, auch wenn Freizeit und Bekleidung in den Lebenshaltungskosten fehlen.
Allerdings:
Matze8474 schrieb:

Gesamtkosten Neubau: 500.000€
Wer kommt auf die Idee, dass ein Haus von 180qm heutzutage nur soviel kostet, dass mit Baunebenkosten, Bodenbeläge und Außenanlagen (Carport/Garage, Terrasse/Auffahrt, Garten, etc.) 50000€ rauskommt?
Die Milchmädchenrechnung:
Haus 550000€
Baunebenkosten (NDS) 50000€
Garten-Landschaftsbauer 50000€
Küche und Carport 50000€
Lampen, Rasenmäher und Briefkasten kann aus laufenden Gehältern gezahlt werden.

Ist recht pauschal, kommt aber sehr oft sehr gut hin. Man kann einiges selbst machen, aber mit einem lukrativem Nebenjob sollte man seine Zeit lieber anders verbringen als mit Zaun-Aufstellen 😉
Und Bekannte sollte man gar nicht einrechnen. Die müssen auch bezahlt werden. Der Bekanntenbonus hört eh auf, wenn ein Wochenende geopfert werden muss. Freundesbonus ist wohl das, wenn Freundesfirmen einen als AG in die Terminliste aufnehmen.

Mach_es_selbst 01.12.2022 23:31
180qm zu 2t gerechnet ist schon ne Hausnummer. Auch wenn Kinder GEPLANT SIND. (ob die kommen werden ist nie 100% sicher) und wenn die mal nach ca. 20 Jahren raus sind, sitzt ihr (wieder) zu 2t in eurem viel zu großen Haus. Sehe ich bei meinen Eltern so. Ganze beiden oberen Etagen komplett unbenutzt, aber geheizt und geputzt muss natürlich weiter 😉
Das nur mal so am Rande!!

Ich verstehe immer nicht das fast alle die bauen (lassen) riesige Unsummen dafür aufbringen und sich somit zeitlebens verschulden! (und da ist die Anschluss Finanzierung ja noch gar nicht mitgerechnet)
Wir haben dieses Jahr gebaut - groß genug für uns 3 - in einem sehr schönen "kleinen" ca. 125qm Haus mit allem was man braucht. Und nur ca. 177t € gebraucht.(siehe kostenaufstellung in einem Beitrag/thread von mir) Ok, da ist noch kein carport und der Garten mit drin. Aber sonst alles drin. VOLL EINGERICHTET UND AUSGESTATTET.
Natürlich sehr viel selbst gemacht. Vor allem beim rohbau sehr viel dadurch eingespart!!
Daher muss man (auch aktuell) mit DEM RIESIGEN Eigenkapital schon allein das Haus fertig gebaut kriegen. OHNE EINE BANK IM NACKEN!!

Allthewayup 02.12.2022 07:04

Wenn ich mir deine Kostenaufstellung so ansehe frage ich mich ob euer Haus im Minimalismus-Stil eingerichtet ist? 1.510€ für Möbel? Mir ist klar ihr bringt was mit etc. Aber ein neu gebautes Haus mit nur 1,5k vervollständigen kann ich mir nur schwer vorstellen.

In der Regel bedeutet der Hausbau für viele eine „Wohn“Evolution und geht häufig mit einem Anstieg an den Wohnanspruch einher und damit eben entsprechenden Kosten.

Mit deinen Kosten allerdings bildest wohl die 0,1% Ausnahme aller Hausbauer. Ganz nebenbei muss man das alles können (handwerklich, zeitlich, fachlich, etc.).

Respekt wenn ihr euer Projekt tatsächlich für euch zufriedenstellend mit diesem Budget gemeistert habt.

motorradsilke 02.12.2022 07:49
ypg schrieb:

Tolles Eigenkapital, tolles Gehalt! Da geht einiges, auch wenn Freizeit und Bekleidung in den Lebenshaltungskosten fehlen.
Allerdings:

Wer kommt auf die Idee, dass ein Haus von 180qm heutzutage nur soviel kostet, dass mit Baunebenkosten, Bodenbeläge und Außenanlagen (Carport/Garage, Terrasse/Auffahrt, Garten, etc.) 50000€ rauskommt?
Die Milchmädchenrechnung:
Haus 550000€
Baunebenkosten (NDS) 50000€
Garten-Landschaftsbauer 50000€
Küche und Carport 50000€
Lampen, Rasenmäher und Briefkasten kann aus laufenden Gehältern gezahlt werden.

Ist recht pauschal, kommt aber sehr oft sehr gut hin. Man kann einiges selbst machen, aber mit einem lukrativem Nebenjob sollte man seine Zeit lieber anders verbringen als mit Zaun-Aufstellen 😉
Und Bekannte sollte man gar nicht einrechnen. Die müssen auch bezahlt werden. Der Bekanntenbonus hört eh auf, wenn ein Wochenende geopfert werden muss. Freundesbonus ist wohl das, wenn Freundesfirmen einen als AG in die Terminliste aufnehmen.

Kann man alles so ansetzen, es geht aber für Viele auch deutlich günstiger.
Nicht Jeder hat einen lukrativen Nebenjob, kann aber dafür viel Eigenleistung einbringen. Viele Dinge am Hausbau erfordern keine umfassende Ausbildung (und damit will ich nicht die Handwerkerleistungen schmälern, aber Einiges ist Zuarbeit und Einiges kann man mit ein wenig Geschick lernen).
Und Einige haben auch Freunde und Bekannte, die tatsächlich auch ihre Freizeit opfern. Im ländlichen Raum auch heute noch so üblich.
Küche und Carport können 50000 € kosten, es geht aber auch wesentlich günstiger.
Ebenso Garten - und Landschaftsbau. Auch da geht viel selbst und günstiger, wenn man mag (je nach Grundstück, einen Hang befestigen eher nicht, aber auf den flachen Land kann man da schon viel selbst machen).

Wie du sagst, es ist pauschal, für Einige passend, für Andere nicht.
Aber wenn der TE meint, er hat Freunde und Verwandte, die helfen, kann man das doch so hinnehmen.
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