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ᐅ Einschätzung der Gesamtkosten realistisch?


Erstellt am: 15.10.2018 17:30

Silent010 19.11.2018 11:06
Hallo SenorRaul7,

runde alle Werte im Verhältnis auf: Bekommst du 2.500 EUR für den Gasanschluss genannt, dann nimmst du 3.000 EUR in deine Rechnung auf. Baugenehmigung 800 EUR, nimm 1000 EUR in die Rechnung; Küche 10.000 EUR, nimm 12.000 EUR etc...

Es gibt Positionen wo du günstiger kommst (Eher selten) und Positionen wo du teurer kommst (meistens). Mit diesem Vorgehen ist man auf einer sichereren Seite.

Habe keine Angst vor der höheren Gesamtsumme, die dabei rauskommt. Mehr Angst hätte ich vor einer falschen Rechnung und Nachfinanzierung.

Nur ein Beispiel, ich bin damit gut gefahren und konnte mich hin und wieder auch mal freuen wenn es günstiger geworden ist.

readytorumble 19.11.2018 11:17
Zur Finanzierung: Die 2% Tilgung sind das unterste Minimum und wäre mir definitiv zu wenig.
Schau dir mal die verbliebenen Summen nach Ende der Zinsbindung an. In Fall 1 habt ihr 15 Jahre lang abgezahlt und habt dann noch immer 228 von 350 offen!
In Fall 2 habt ihr 20 Jahre abgezahlt und es ist immer noch ca. die Hälfte offen!

Mir wäre das zu krass, es sei denn ihr schafft es wirklich oft diese 5% Sondertilgung zu machen. Allerdings sind insbesondere die ersten Jahre die, die hier merklich weiter bringen. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es die ersten Jahre im Haus sehr viele Anschaffungen zu tätigen gibt.

Ihr habt doch 2.100 € monatlich zu Verfügung (aktuelle Warmmiete+aktuelle Sparrate). Da könnt ihr die Tilgung doch noch ein wenig erhöhen auf monatlich 1.400 oder 1.500 €.

Bietet die Bank Tilgungssatzwechsel an? Dann könntet ihr die Tilgung der aktuellen Lebenssituation anpassen.

SenorRaul7 19.11.2018 11:28
Silent010 schrieb:
Hallo SenorRaul7,

runde alle Werte im Verhältnis auf: Bekommst du 2.500 EUR für den Gasanschluss genannt, dann nimmst du 3.000 EUR in deine Rechnung auf. Baugenehmigung 800 EUR, nimm 1000 EUR in die Rechnung; Küche 10.000 EUR, nimm 12.000 EUR etc...

Es gibt Positionen wo du günstiger kommst (Eher selten) und Positionen wo du teurer kommst (meistens). Mit diesem Vorgehen ist man auf einer sichereren Seite.

Habe keine Angst vor der höheren Gesamtsumme, die dabei rauskommt. Mehr Angst hätte ich vor einer falschen Rechnung und Nachfinanzierung.

Nur ein Beispiel, ich bin damit gut gefahren und konnte mich hin und wieder auch mal freuen wenn es günstiger geworden ist.

Hi, danke für deine Einschätzung. Am unsichersten bin ich mir beim Posten "Aufmusterung". Das ist ja wirklich sehr individuell und ist jetzt noch schwer abzuschätzen, aber ich denke mit 15.000 EUR habe ich großzügig gerechnet (darunter stelle ich mir Dinge vor wie besondere Sanitäranlagen, hochwertigeres Treppenmaterial und vor allem mehr Steckdosen und Anschlüsse).

Bei anderen Dingen habe ich auch sehr großzügig gerechnet. Z.B. habe ich den Prüfstatiker noch drin, obwohl dies lt. Baufirma bei uns entfällt. Die 5.000 EUR bei den Erdarbeiten sind auch sehr großzügig, da sehr viel bereits im Grundpreis inklusive ist und der Bauunternehmer den Boden in unserer Straße sehr gut kennt.
Aber du hast Recht... man muss da irgendwie den Weg finden zwischen "bloß nicht alles schönrechnen" und trotzdem realistisch bleiben, um die Gesamtkosten und damit die Finanzierung nicht zu überziehen.
readytorumble schrieb:
Zur Finanzierung: Die 2% Tilgung sind das unterste Minimum und wäre mir definitiv zu wenig.
Schau dir mal die verbliebenen Summen nach Ende der Zinsbindung an. In Fall 1 habt ihr 15 Jahre lang abgezahlt und habt dann noch immer 228 von 350 offen!
In Fall 2 habt ihr 20 Jahre abgezahlt und es ist immer noch ca. die Hälfte offen!

Mir wäre das zu krass, es sei denn ihr schafft es wirklich oft diese 5% Sondertilgung zu machen. Allerdings sind insbesondere die ersten Jahre die, die hier merklich weiter bringen. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es die ersten Jahre im Haus sehr viele Anschaffungen zu tätigen gibt.

Ihr habt doch 2.100 € monatlich zu Verfügung (aktuelle Warmmiete+aktuelle Sparrate). Da könnt ihr die Tilgung doch noch ein wenig erhöhen auf monatlich 1.400 oder 1.500 €.

Bietet die Bank Tilgungssatzwechsel an? Dann könntet ihr die Tilgung der aktuellen Lebenssituation anpassen.

Hi!
Als ich eine Tabelle über unsere Einnahmen und Ausgaben gemacht habe, hatte ich diesen Gedanken auch direkt. Ich habe dann aber weiter überlegt... meine Frau wird irgendwann für mindestens 1 Kind auch mal zu Hause bleiben und jahrelang (Teilzeit...) nur noch ein Bruchteil verdienen. Klar kommt dann sowas wie Kindergeld dazu, aber eben auch viele neue Posten auf der Ausgabenseite, die ich aktuell noch gar nicht einschätzen kann (Windeln... was futtert so ein Baby im Monat weg.. etc.)

Ich kam deswegen zu der Idee, die feste Rate eher "lockerer" anzusetzen und so viel wie möglich über Sondertilgung zu regeln. Aber du hast Recht, ohne Sondertilgung sind wir bestimmt 35 Jahre beschäftigt mit dem Abbezahlen (je nachdem wie schlimm sich der Zins nach der Zinsbindung erhöht)...

readytorumble 19.11.2018 11:36
Dein Gedanke ist grundsätzlich richtig und machen wir auch so.
Relativ niedrige Tilgung und dann mit Sondertilgung arbeiten.

Dann würde ich mir aber mehr Spielraum wünschen. Wir haben einen Tilgungssatzwechsel pro Jahr frei (ich glaube +2% und -2% von der anfänglichen Tilgung rauf/runter) und 10% Sondertilgung.
Sowas würde ich versuchen bei der Bank raus zu handeln.
Wobei 5% bei eurer Summe natürlich eh schon eine Menge ist. Aber vielleicht kommt ja mal ein Erbe oder sowas und dann wäre man froh, wenn man 10% Sondertilgung machen dürfte.

SenorRaul7 19.11.2018 11:52
readytorumble schrieb:
Dein Gedanke ist grundsätzlich richtig und machen wir auch so.
Relativ niedrige Tilgung und dann mit Sondertilgung arbeiten.

Dann würde ich mir aber mehr Spielraum wünschen. Wir haben einen Tilgungssatzwechsel pro Jahr frei (ich glaube +2% und -2% von der anfänglichen Tilgung rauf/runter) und 10% Sondertilgung.
Sowas würde ich versuchen bei der Bank raus zu handeln.
Wobei 5% bei eurer Summe natürlich eh schon eine Menge ist. Aber vielleicht kommt ja mal ein Erbe oder sowas und dann wäre man froh, wenn man 10% Sondertilgung machen dürfte.

Du sagst es, 5% ist eh schon utopisch. Das sind so ungefähr 17.500 EUR im Jahr, 1450 EUR im Monat. Wenn wir uns das leisten könnten, würden wir von vornherein über ganz andere Zahlen sprechen Von daher finde ich den Spielraum schon okay. Aber so ein flexibles Rumschrauben am Tilgungssatz ist natürlich wirklich interessant.

Zu welcher Variante würdest du tendieren? Wegen der aktuell niedrigen Zinsen lieber die 20 Jahre nehmen und sich die 5 Jahre mehr Zinssicherheit für 0,5 % mehr Zins erkaufen? Ich hab halt auch immer das Sonderkündigungsrecht nach 10 Jahren im Hinterkopf, was einen noch mal flexibler macht.

kbt09 19.11.2018 12:08
Da würde ich Angebot 1 wählen und die monatliche Differenz von 130 Euro zu Variante 2 auf ein Konto packen, was wirklich für Sondertilgung gedacht ist. Da kommen dann in den 15 Jahren von Variante 1 allein schon 23400 Euro zusammen ohne Berücksichtigung der Zinszahlungsverringerung. So dass im Idealfall nach 15 Jahren dann doch nur noch gut 200000 Euro stehen bleiben.
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