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ᐅ Einfamilienhaus mit Keller in NRW - ist unsere Finanzierung solide?


Erstellt am: 23.08.20 03:18

Kuzorra25.08.20 11:47
Hi - das greife ich gerne nochmal auf:
Wir haben für das Haus ein konkretes Angebot, ebenso für den Keller, für den Abriss. Das dürften zunächst mal die allergrößten Brocken sein.
Notarkosten für die Grundstücksteilung und -übertragung fallen an, Hausanschlüsse, Außenanlagen haben wir vielleicht nicht sehr hoch geschätzt, ob die Küche mit 15k€ hinkommt werden wir sehen - aber woher kommt die Vermutung/Behauptung, dass wir uns hier locker um
Crossy schrieb:
100 - 120k
verkalkuliert haben?
20, 30, von mir aus 50k€ mehr einplanen kann ich noch verstehen, die "sammeln" sich sicher durch Sonderwünsche schnell an, aber über 100k€?
Was übersehe ich denn hier Eurer Meinung nach auf der Kostenseite?
Tolentino25.08.20 12:04
Baunebenkosten, Erdarbeiten, evtl Bodenaustausch. Deponiekosten (Habt ihr schon ein Bodengutachten gemacht?), Erschließung (Beim Abriss müssen alle Leitungen erstmal abgeklemmt werden und dann wieder angeklemmt, kann der Abzweig von der Haupttrasse wieder an die gleiche Stelle oder muss man woanders hinlegen?) sind alles nur grob schätzbare Kosten und Überraschungen beim Abriss (Asbest) oder bei Erdarbeiten und Gründung insbesondere beim Hang können immer kommen. Dann Aufmusterungen, reicht der Standard wirklich? Manche lassen deine 50k alleine beim Heizi&Sanitär Gewerk für Aufmusterungen liegen (ist aber extrem).

Manche sagen als Faustregel einfach auf alles 20% Puffer draufschlagen. Dann kommt man hin...
K1300S25.08.20 12:07
Glaube mir, 50 K sammeln sich ruckzuck an, ohne dass es großartige Sonderwünsche braucht. Es ist natürlich schwer zu sagen, wo in Deinem Fall noch Geld reingebuttert werden muss, aber rechne einfach mal mit den hier oft genannten 2.000 EUR pro m² Wohnfläche: Bei 189 m² komme ich da bereits auf 378.000 Euronen. Diese Summe gilt zzgl. Böden, Malerarbeiten, jeglicher Sonderwünsche (Kontrollierte-Wohnraumlüftung, Sole-Wasser-Wärmepumpe, Alurollläden, KNX, ...) sowie zzgl. Keller und natürlich den üblichen Nebenkosten. Dass der Keller mutmaßlich nicht für 65 K zu haben sein wird, wurde bereits erwähnt - ansonsten fehlt dort vermutlich auch einfach wieder einiges an Ausstattung, was Du als selbstverständlich voraussetzt, der Anbieter aber gern extra bezahlt haben möchte.

Hier hat niemand etwas davon, Euer Bauvorhaben zu kritisieren, aber Du kannst so vermeiden, dass Deine Planung vorn und hinten nicht aufgeht.

Nur mal so eine Idee: Habt Ihr Euch auch mal ein zweites Angebot geben lassen?
K1300S25.08.20 12:12
Die Wagnisse bzgl. Abriss und Entsorgung sind übrigens noch nicht mal "Standard", kommen also noch - wie von dargelegt - oben auf den großen Haufen drauf.
BackSteinGotik25.08.20 13:11
Ich denke, trotz der recht wilden Berechnung des Einkommens ist damit und dem vorhandenen Eigenkapital ein solches Vorhaben machbar - Größe des Hauses mit Keller, etc. spricht aber sicher für höhere Baukosten. Da wäre gut rechnen angesagt, wie auch beim Einkommen und der Projektion in die nächsten Jahre.
Haus würde "disziplinieren" - spring "Zwangssparen" einführen. Nicht der Wunschurlaub ist dann tonangebend, sondern das Wunschhaus - und der Urlaub richtet sich nach dem, was noch machbar ist. Also ein Projekt, was ganz grob ~600.000€ kostet, mit 120.000€ Eigenkapital und min. 5000€ Einkommen klingt machbar.
Tassimat25.08.20 13:28
Vorsicht, der Keller ist in den 189m² eingerechnet. Also nicht doppelt berechnen.
Kuzorra schrieb:

2. Wir planen auf jeden Fall erstmal komplett ohne kostensenkende Eigenleistungen beim Haus.
An welche kostensenkende Eigenleistung denkst du? Erstmal musst du vom schlüsselfertigen Haus zu einem bewohnbaren Haus kommen. Malerarbeiten und Böden fehlenen mal mindestens, ggfs. noch mehr je nach Bauleistungsbeschreibung.

Das alleine kostet in Eigenleistung schon ein paar Tausend Euro und lässt du das machen (wegen Kindern sehr wahrscheinlich) kostet das fünfstellig. Da ist erstmal nichts mit sparen.
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