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ᐅ Eigenheimfinanzierung - Geringe Anfangsraten/schnelle Steigerung?


Erstellt am: 18.03.2016 21:48

Neu-Bau-Ling 18.03.2016 21:48
Hallo Freunde des Eigenheims =)

Nach dem Berufseintritt beschäftige ich mich zunehmend mit dem Neubau eines Hauses sowie dem Kauf eines passenden Grundstückes.

Zu meiner Frage:

Ich arbeite seit kurzem bei einem großen deutschen Automobilhersteller als Maschinenbauingenieur. Bekanntlich ist das Einstiegsgehalt verhältnismäßig gering (2.800€ Netto) im Vergleich wie es in den nächsten 15-20 Jahren sein wird (4000-5000€ Netto). Hinzu kommt das Geld meiner Verlobten (1.500€ Netto).

Jetzt stellt sich mir die Frage wie die Bank dies sieht. Meine Angst ist es, mir von dem geringen Anfangsgehalt nur ein kleines Grundstück und ein kleines Haus kaufen zu müssen und im "Alter" das Geld nur rumliegt.

Wie kann ich das ganze am besten Angehen. Kann ich auch einen hohen Kredit aufnehmen und zu Beginn nur kleine Raten zahlen und dann mit den Jahren die Ratenhöhe erhöhen.?

Wie schon gesagt ich stehe mehr als am Anfang der Planung und dies ist die erste Frage die sich mir in diesem Moment gestellt hat.

Gruß

toxicmolotof 18.03.2016 21:54
Nur so eine Idee:

Wie wäre es denn, in den nächsten Jahren als Berufseinsteiger eine ruhige Nummer zu schieben und in den nächsten 5 Jahren Eigenkapital anzuhäufen? Und kaufen müssen, tut ihr gar nichts. Und auch deine Verlobte hat vielleicht noch andere PLäne mit ihrem Gehalt, zum Beispiel Kinder kriegen...

Wenn man gute Arbeit macht, lockt vielleicht auch noch ein anderer Automobilhersteller mit noch besseren Gehältern, was machst du dann?

Banken werden sehen nicht garantierte Gehaltsentwicklungen einfach ignorieren, oder hat dir dein Arbeitgeber schwarz auf weiß die Entwicklung deines Gehaltes für die nächsten 20 Jahre dargestellt? Nur weil ein entsprechender Kollege, der 20 Jahre früher dran war als du, heute Summe X bekommt, heißt das noch lange nicht, dass du in 20 Jahren ebenfalls Summe X erhältst.

Neu-Bau-Ling 18.03.2016 22:23
Das mit dem Eigenkapital ist eine auf der einen Seite eine gute Idee. Auf der anderen Seite könnte ich jedoch die 700€ Miete incl. Nebenkosten in die Rate stecken.

Nein natürlich ist die Gehaltsentwicklung nicht garantiert. Aber allein die alle 2 Jahre anstehende Tarifverhandlung lässt den Lohn bei einer Erhöhung von 2% nach 20 Jahren von 2.800€ auf 3.400€ anwachsen. Da ist keine Gehaltserhöhung eingerechnet.

Ist es denn prinzipiell möglich zu Beginn eine Rate von 1.750€-2.000€ zu bezahlen und mit den Jahren auf 2.500-3.000€ zu gehen?

toxicmolotof 18.03.2016 22:38
Neu-Bau-Ling schrieb:
Aber allein die alle 2 Jahre anstehende Tarifverhandlung lässt den Lohn bei einer Erhöhung von 2% nach 20 Jahren von 2.800€ auf 3.400€ anwachsen.

Und das ist garantiert? Bedenke bitte, dass auch die Tarifverhandlungen von der wirtschaftlichen Entwicklung abhängig sind. Bei z.B. einem Autobauer sehe ich aktuell eher dunkelgrau mit üppigen Tarifverhandlungen. Ebenso spielt die Inflation eine Rolle. Je geringer, desto geringer die tariflichen Steigerungen. Und desto höher... desto teurer werden auch alle anderen Dinge drumherum. Die Theorie ist schon in Ordnung, du darfst aber nicht einfach alles 1:1 umsetzen. Das wäre fahrlässig und naiv.
Neu-Bau-Ling schrieb:
Ist es denn prinzipiell möglich zu Beginn eine Rate von 1.750€-2.000€ zu bezahlen und mit den Jahren auf 2.500-3.000€ zu gehen?

Bei einem Einkommen von 4.300 Euro sollte die Kreditrate als Richtmaß 1700 Euro nicht übersteigen, bedenke bitte, so ein Haus verlangt mehr Unterhaltungsaufwand wie eine Wohnung. Dies ist aber insbesondere davon abhängig, welche Ausgaben ihr noch drumherum habt.

Wenn Ihr aktuell 700 Euro Kaltmiete habt und daneben konsequent noch 1300 Euro jeden Monat spart, sollte diese Ratenhöhe jetzt möglich sein.

Sobald jedoch ein Kind im Spiel ist, brechen Euch für ein Jahr etwa 600 Euro Einkommen weg und danach ist die Frau "gezwungen" wieder zu arbeiten und das Kind in kostenpflichtige Betreuung zu stecken.

Also solltet Ihr jetzt schon 1.900 Euro monatlich sparen können, wenn deine Planung aufgehen soll.

Und zum letzten Thema: Bei jedem Zinsbindungsauslauf kannst du die Tilgungshöhe neu festlegen und somit natürlich anpassen. Daneben gibt es auch die Möglichkeiten, regelmäßig, zum Beispiel ein Mal im Jahr eine gewisse Sondertilgung zu leisten oder die Tilgungshähe auch während der Laufzeit anpassen zu können. Aber wie das immer so ist... jede Option deinerseits kostet Euch zusätzliches Geld, da sich jede Bank zusätzliches Risiko in der Kalkulation bezahlen lässt.

Womit ich beim letzten Punkt bin: Je mehr Eigenkapital ihr habt, desto geringer sind die Zinskosten, die Ihr zahlen müsst. Ein Gewissens Grundkapital solle also schon da sein. Wenn Ihr von Haus + Grundstück von 300 TEUR redet, sollten 30 TEUR nur für die Nebenkosten schon irgendwo rumliegen, 90 TEUR wäre eine Summe, wo die Konditionen anfangen richtig Spaß zu machen.

ypg 18.03.2016 22:56
Neu-Bau-Ling schrieb:
Das mit dem Eigenkapital ist eine auf der einen Seite eine gute Idee. Auf der anderen Seite könnte ich jedoch die 700€ Miete incl. Nebenkosten in die Rate stecken.

Nein natürlich ist die Gehaltsentwicklung nicht garantiert. Aber allein die alle 2 Jahre anstehende Tarifverhandlung lässt den Lohn bei einer Erhöhung von 2% nach 20 Jahren von 2.800€ auf 3.400€ anwachsen. Da ist keine Gehaltserhöhung eingerechnet.

Ist es denn prinzipiell möglich zu Beginn eine Rate von 1.750€-2.000€ zu bezahlen und mit den Jahren auf 2.500-3.000€ zu gehen?

Wie bist Du denn darauf? Mir scheint, Dir ist etwas zu Kopf gestiegen - eventuell hast Du den Freitag Nachmittag in Deiner neuen Firma mit Gehälter googeln verbracht und bist jetzt euphorisch?
4300 zusammen ist recht ordentlich, reicht aber für einen Hochflug noch nicht. Vielleicht klaust Du auch noch die goldenen Löffel oder bewährst Dich in Deinem Job nicht. Vielleicht wirst Du noch Altenpfleger und heuerst bei DSDS an? Wart erst mal, wie tox vorschlägt, ab und spare.
Miete zahlen ist immer günstiges Wohnen.

Neu-Bau-Ling 18.03.2016 23:04
Also von einem "Moderator" mit über 5.000 Beiträgen hätte ich einen konstruktiveren Beitrag erwartet.
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