ᐅ Eigenheim Bauen? Grundstück in Aussicht
Erstellt am: 30.08.2011 21:07
Bauexperte 22.09.2011 11:15
Hallo,
Du sprichst von einem geschlossenen Rohbau? Wenn ja, ist dieser Preis zu hoch für die angebotene Grundfläche.
Also Ausbauhaus (ein von außen fertiges Haus) 😉 Der Preis für den Keller beziffert die reinen (Beton-)Kellerkosten, ohne Aushub und Wiederbefüllung. Soweit ich mich richtig erinnere, enthält dieses Angebot auch kein Bodengutachten => evtl. Mehrkosten berücksichtigen für Bodenaustausch o.ä. Ein realistischer Preis für einen Keller dieser Größe (8,50 x 8,50) kannst Du mit rund TEUR 25-30 incl. notwendiger Erdarbeiten aber ohne Abfuhr überflüssigen Erdreichs berücksichtigen, sofern er bei einem BU gekauft wird und "normale" Bodenverhältnisse angetroffen werden.
Ich bekomme immer wieder Rückmeldungen von Bauherren, dass sie die Ersparnis durch ihre EL überschätzt haben. Sofern sie nicht über ausgezeichnete Verbindungen und Verhandlungsgeschick verfügen, wird es am Ende häufig teurer. Also Vorsicht mit vorauseilender Zuversicht, dass es durch eigene Vergabe preiswerter werden muß 😉
Freundliche Grüße
Brombadegs schrieb:
also ich hab letztens ein Prospekt der Firma Allkauf Haus gekriegt. Dort sind 114 qm für 118.999 € im Angebot. inklusive Bodenplatte und Rollläden (ohne Motor).
Du sprichst von einem geschlossenen Rohbau? Wenn ja, ist dieser Preis zu hoch für die angebotene Grundfläche.
Brombadegs schrieb:
Der Keller käme nochmal 11.900,00 €. Klar ist das ein Ausbauhaus, aber man könnte auch alle Gewerke selbst vergeben.
Also Ausbauhaus (ein von außen fertiges Haus) 😉 Der Preis für den Keller beziffert die reinen (Beton-)Kellerkosten, ohne Aushub und Wiederbefüllung. Soweit ich mich richtig erinnere, enthält dieses Angebot auch kein Bodengutachten => evtl. Mehrkosten berücksichtigen für Bodenaustausch o.ä. Ein realistischer Preis für einen Keller dieser Größe (8,50 x 8,50) kannst Du mit rund TEUR 25-30 incl. notwendiger Erdarbeiten aber ohne Abfuhr überflüssigen Erdreichs berücksichtigen, sofern er bei einem BU gekauft wird und "normale" Bodenverhältnisse angetroffen werden.
Ich bekomme immer wieder Rückmeldungen von Bauherren, dass sie die Ersparnis durch ihre EL überschätzt haben. Sofern sie nicht über ausgezeichnete Verbindungen und Verhandlungsgeschick verfügen, wird es am Ende häufig teurer. Also Vorsicht mit vorauseilender Zuversicht, dass es durch eigene Vergabe preiswerter werden muß 😉
Freundliche Grüße
Jimmy80 26.09.2011 18:57
Finanzierungstechnisch könntet ihr euch allerdings auch bei der Kfw schlau machen, wenn ihr ein energetisch besonderes Haus baut - da bekommt das Geld aufgrund des Tilgungszuschusses aktuell fast geschenkt.
Koalaluzu 29.09.2011 08:29
Ich habe nun ein Angebot zur Finanzierung erhalten. Vielleicht schaut ihr mal drüber.
Finanziert werden 200.000 €. Bei 15-jähriger Zinsbindung zahle ich auf 30-Jahre gesehen ca. 920 € bei einem ungefähren Zinssatz von 3,80 % (kommt mir bisschen teuer vor). Sondertilgen kann ich erst nach 10 Jahren (kommt mir auch komisch vor). Ansonsten 1 Jahr Bereitstellungsfrei (passt soweit). Was mir jedoch vorschwebt ist Wohnriester. Davon wurde mir aber abgeraten. Momentan riestere ich schon paar Jahre fleißig für die Rente. Würde diese Summe aber gerne für die Abzahlung des Hauses benutzen-->also Wohnriester. Somit erhalte ich alle Zulagen. Falls ich alles richtig verstanden habe, könnte ich einen Wohnriester-Bausparer von 50.000 € abschließen und bräuchte dann weniger normales Darlehen--> also 150.000 €. Stimmt dies so oder habe ich einen Denkfehler ? Ein Bausparer besteht bereits, den ich teilen kann, somit entfallen die Abschlusskosten.
Was haltet ihr von Wohnriester ? Was haltet ihr generell von dem Angebot ?
Gruß
Kwa
Finanziert werden 200.000 €. Bei 15-jähriger Zinsbindung zahle ich auf 30-Jahre gesehen ca. 920 € bei einem ungefähren Zinssatz von 3,80 % (kommt mir bisschen teuer vor). Sondertilgen kann ich erst nach 10 Jahren (kommt mir auch komisch vor). Ansonsten 1 Jahr Bereitstellungsfrei (passt soweit). Was mir jedoch vorschwebt ist Wohnriester. Davon wurde mir aber abgeraten. Momentan riestere ich schon paar Jahre fleißig für die Rente. Würde diese Summe aber gerne für die Abzahlung des Hauses benutzen-->also Wohnriester. Somit erhalte ich alle Zulagen. Falls ich alles richtig verstanden habe, könnte ich einen Wohnriester-Bausparer von 50.000 € abschließen und bräuchte dann weniger normales Darlehen--> also 150.000 €. Stimmt dies so oder habe ich einen Denkfehler ? Ein Bausparer besteht bereits, den ich teilen kann, somit entfallen die Abschlusskosten.
Was haltet ihr von Wohnriester ? Was haltet ihr generell von dem Angebot ?
Gruß
Kwa
Koalaluzu 29.09.2011 08:35
Was vielleicht noch wichtig ist:
Bei der ganzen Rechnung gehe ich eigentlich von einem Gehalt aus. Somit sind die 920 € fast grenzwertig und wenn ich dann auch noch zusätzlich in den Riester-Vertrag einspare, wirds knapp. Natürlich kann ich das Riestern stoppen, aber dann verliere ich ja die ganzen Zulagen und steuerlichen Vorteile. Und das will ich nicht.
Wie gesagt, unser Finanzberater findet das Wohnriestern nicht gut. Ich habe aber das Gefühl, dass ich ihm nicht ganz trauen kann und er auf die höhere Provision aus ist, wenn ich einen Darlehensvertrag über 200.000 € abschließe.
Bei der ganzen Rechnung gehe ich eigentlich von einem Gehalt aus. Somit sind die 920 € fast grenzwertig und wenn ich dann auch noch zusätzlich in den Riester-Vertrag einspare, wirds knapp. Natürlich kann ich das Riestern stoppen, aber dann verliere ich ja die ganzen Zulagen und steuerlichen Vorteile. Und das will ich nicht.
Wie gesagt, unser Finanzberater findet das Wohnriestern nicht gut. Ich habe aber das Gefühl, dass ich ihm nicht ganz trauen kann und er auf die höhere Provision aus ist, wenn ich einen Darlehensvertrag über 200.000 € abschließe.
Orschel 29.09.2011 12:20
Koalaluzu schrieb:
Was vielleicht noch wichtig ist:
Bei der ganzen Rechnung gehe ich eigentlich von einem Gehalt aus. Somit sind die 920 € fast grenzwertig und wenn ich dann auch noch zusätzlich in den Riester-Vertrag einspare, wirds knapp. Natürlich kann ich das Riestern stoppen, aber dann verliere ich ja die ganzen Zulagen und steuerlichen Vorteile. Und das will ich nicht.
Wie gesagt, unser Finanzberater findet das Wohnriestern nicht gut. Ich habe aber das Gefühl, dass ich ihm nicht ganz trauen kann und er auf die höhere Provision aus ist, wenn ich einen Darlehensvertrag über 200.000 € abschließe. Nur mal einen Frage am Rande. Du traust Deinem Finanzberater nicht so recht und Du läßt Dich trotzdem von ihm beraten? Also wenn ich meinem Finanzberater nicht trauen würde, würd ich mir entweder einen neuen suchen oder es selber machen...
Jimmy80 30.09.2011 18:12
3,80% p.a. sind schon recht teuer. Hab den Durchschnittszinssatz bei 15 Jahren Zinsbindung nicht im Kopf, aber kommt mir auch sehr hoch vor 🙂
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