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ᐅ Eigene Immobilie schon am Anfang? Greenhorn braucht Tacheles...

Erstellt am: 20.08.16 18:35
T
Titus72
Hallo zusammen,

ich bin neu in diesem Forum und sag esrtmal ein liebes HALLO an alle.

Habe auch gleich schon mal eine grundsatzfrage: Platz mein Traum von der eigenen Immobilie schon am Anfang? ich habe das Gefühl das ich so richtig die preisliche Realität noch nicht akzeptiert habe und noch in den 80er/90er steckengeblieben bin...

aber worum geht es eigentlich? nun, ich habe jahrelang den kauf einer Immobilie als finanziell unklug eingestuft. wohne also noch zur miete.ich möchte allerdings meine Wohnqualität steigern und suche daher seit langer zeit eine neue Wohnung (wohne in Braunschweig). und was soll ich sagen: ich bin geradezu geschockt was die Mietpreise in dieser Region angehen.das was mir und meiner Frau gefallen würde liegt nicht unter 1200€ kalt mit Tendenz nach oben.....
also mal darüber nachgedacht (wie zurzeit alle) doch mal über ein kauf nachzudenken.
da kam natürlich die frage auf, was man sich so leisten kann und möchte? und auch da hab ich glaube auch eine rosarote Brille auf!!!
zu meiner Person: m, verheiratet , Kinder bald in Planung
Nettoverdienst ca. 5200-5400€ (je nach Anzahl der Dienste) bei einer 60-70 stundenwoche
(in den nächsten Jahren wird das Gehalt noch steigen, aufgrund von Berufserfahrung/
stufenerhöhung), keine Boni oder ähnliches, kein Weihnachtsgeld etc.

meine monatliche Fixkosten belaufen sich auf ca 3800€
darin ist eine monatliche Sparrate von 1400€ enthalten
derzeitige Mietkosten warm mit Strom belaufen sich auf 830€
fehlen noch die monatlichen Lebenskosten wie Lebensmittel etc.

mein Eigenkapital beträgt zur zeit ca. 80000€ das ist allerdings fest gebunden und steht zur
zeit noch nicht zur freien Verfügung daher sage ich mal so : Eigenkapital = 0 € ops:

wenn ich mir die Immobilienpreise in unserer Region (Braunschweig) anschaue, müsste ich so um die 350-450t einplanen für ein durchschnittliches Eigenheim. und da frage ich mich immer: sofort wer kann sich das alles leisten?? ich weiss , das ich das Glück habe zu den gutverdienern zu gehören.und wenn man dann mal in Funk/Film und fehrnsehn schaut in was für Häusern manche wohnen (die deutlich unter meinem verdienst liegen), da staune ich doch bauklötze.wie kriegen die das hin: top Haus, top Auto, gute Kleidung etc..
um es vorweg zu nehmen: das ist kein neid, ich gönne es jedem. meine frage ist da immer: warum kann ich mir das nicht auch leisten, wo rechne ich nicht richtig, wo ist meine denkblockade?ich habe bis auf einen Autokredit keine schulden, lebe nicht auf großen fuß...

also, wer kann mir von euch alten füchsen mal den Kopf waschen bzw. meine rosarote Brille abnehmen?

LG,
Titus72
H
HilfeHilfe
24.08.16 20:43
Dann lassen sich die Fonds schnell zu Geld machen da hast du dein Eigenkapital
C
Che.guevara
25.08.16 06:42
Der springende Punkt wurde schon dreimal gefragt:

Arbeitet deine Frau?

Wenn ja, prima; wenn nein, dann kannst Du dir zwar trotzdem das Haus leisten aber im Fall einer Scheidung fängst du wieder bei Null an und das Haus ist weg. ... es werden ja nur etwa 45 Prozent der Ehen geschieden ... ; und wenn du 60-70 Stunden arbeitest, habt ihr euch zügig auseinander gelebt. Das ist für dich kein Lebensmodell auf Dauer!

Also sieh zu, dass Frau auch in die Gänge kommt.
Musketier25.08.16 08:15
Che.guevara schrieb:

Wenn ja, prima; wenn nein, dann kannst Du dir zwar trotzdem das Haus leisten aber im Fall einer Scheidung fängst du wieder bei Null an und das Haus ist weg. ... es werden ja nur etwa 45 Prozent der Ehen geschieden ... ; und wenn du 60-70 Stunden arbeitest, habt ihr euch zügig auseinander gelebt. Das ist für dich kein Lebensmodell auf Dauer!

Nicht immer die gleiche Leier.
Wenn man die Scheidung einkalkuliert, dann dürften 95% der Häuslebauer kein Haus bauen.
Wenn beide gleich viel verdienen reichts meist auch nicht, dass einer das Haus komplett übernehmen kann und dem anderen noch das eingesetzte Eigenkapital auszahlt.
f-pNo25.08.16 08:51
Titus72 schrieb:

Bin was was Finanzen angeht etwas altmodisch. Das heisst , ich mag eigentlich keine Kredite. Entweder ich kann mir etwas leisten oder ich spare darauf bis ich die nötige Summe zusammen habe.(beim Auto hab ich das einzige mal eine Ausnahmegemacht.. ops . Brauche am Monatsende auch immer auf dem Girokonto ein gewisses "Sicherheitspolster". Sonst schlafe ich schlecht. Hab auch nur 1 mal im Leben mein Konto überzogen( mit 50 €)Wie gesagt, ziemlich altmodisch.

Wenn man auf dem Teppich bleibt und nur "Großprojekte" (Auto, Haus) finanziert, hat man schon mal sehr gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Baufinanzierung.
f-pNo25.08.16 08:59
Che.guevara schrieb:
... im Fall einer Scheidung ....

Du magst zwar echt haben, dass bei einer Scheidung i.d.R. das Haus verkauft werden muss, aber @Musketier hat vollkommen Recht.
Da dürfte hier so gut wie niemand bauen - alle Ehen könnten scheitern.

Genauso hinsichtlich Finanzierung: Sehr häufig sind Gehaltsunterschiede zwischen Ehepartnern, so dass im Falle eines langfristigen Job-Verlustes eines Partners, der andere die Rate nicht allein tragen kann. (bei mir wäre dies o, wenn ich den Job verliere - mein Frau könnte allein NIE das Haus halten - umgedreht funktioniert es aber). Sollen alle dann ihren Wunsch nach den eigenen 4 Wänden begraben? Dann wären vermutlich 75 % aller Eigenheime nie gebaut worden.
C
Che.guevara
25.08.16 09:50
@f-pNo

Das sage ich doch nicht!

Hier bittet jemand, ihm die rosarote Brille abzunehmen.

Über Ferndiagnose (60 Stunden-Woche), geplante Kinder mache ich auf gewisse Zusammenhänge aufmerksam- mehr nicht.

Vielleicht übernimmt der TO demnächst einen Teilzeitjob mit 40 Stunden und seine Frau kompensiert den Rest zum bisherigen Netto.

Große Disparitäten führen hält gelegentlich in die Katastrophe. Wünsche das keinem und auch ein Ehevertrag mag weiter helfen - dazu sieht Mann aber in der Rosarot-Phase üblicherweise keine Notwendigkeit.

Ich will den TO nicht entmutigen - der wird das machen! Vielleicht schaffe ich aber ein gewisses Bewusstsein, dass er nicht nach 10 Jahren Lebenszeit zurück blickt und seine damaligen Fehler analysiert.
eigenkapital