ᐅ Doppelhaus Hamburg mit GU auf eigenem Grund, zwei + vollwertige Dachgeschoss, kein Keller
Erstellt am: 26.07.25 12:27
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1689owen
Mir geht es um Feedback dazu, was wir vielleicht übersehen haben könnten. Auch Tipps zu Abläufen und zur Organisation sind hilfreich. (Details zu Ort, Grundstück, angefragten Unternehmen erst später, damit das jetzt anonym bleibt.)
Wollen ein Doppelhaus bauen und dafür einen GU beauftragen. Jede Partei hat ca. 4hT€ zur Verfügung. Eigenleistungen sollen für die beiden Parteien etwas unterschiedlich sein, aber im Wesentlichen auf Malerarbeiten (mit Spachteln und allem drum und dran) und Bodenbeläge (exklusive Bad) beschränkt sein. Eventuell würde das Dachgeschoss erst in Eigenleistung fertiggestellt werden.
Wir haben ein paar Vorgaben:
Wir dürfen laut Plänen zwei volle Geschosse bauen. Würden gerne möglichst viel Gartenfläche erhalten und unter anderem deswegen gerne ein vollwertiges Dachgeschoss oben drauf setzen. Vollwertig heißt dabei für uns, dass man es als Wohn- und Arbeitsraum nutzen kann und dass es ein eigenständiger Teil der Wohnung ist, also kein zur Treppe offener Gesamtbereich (da soll zum Beispiel das Elternschlafzimmer hin). Uns wurde geraten, dass eine Betondecke zwischen OG und DG für die Vollwertigkeit sinnvoll wäre. Das Dachgeschoss könnte zudem mit einem Trempel angehoben werden, was für die Innenraum-Höhe super wäre. Da die Pläne keine genauen Angaben zu maximalen First-, Trauf-, Giebel-Höhen machen, wird es vermutlich nur an der Abstandsfläche liegen, wie hoch wir bauen dürfen. Der Abstand zum Nachbargrundstück ist aktuell mit 3 Metern angesetzt (für Auffahrt, Fahrradstellplatz, Garage als Grenzbebauung). Dann bleibt auf der anderen Seite des Hauses eine gute Fläche Garten.
kfw300-Programm:
Für die Finanzierung wäre das für uns sehr hilfreich, fast schon notwendig. Allerdings hängen da ja Auflagen dran, die ggf. weitere Mehrkosten verursachen. An welcher Stellschraube sollten wir hier drehen?
Aktueller Stand:
Die Finanzierung haben wir Vorbesprochen und einen Rahmen abgesteckt. Das Grundstück gehört uns. Nun sind wir vor allem im Gespräch mit ein paar GU (von kleineren Architektenbüros über mittelgroße Unternehmen bis hin zu größeren Unternehmen wie Baudirekt). Wollen uns ungefähr im nächsten Monat für ein GU entscheiden. Dabei spielen aber natürlich auch die Möglichkeiten eine Rolle, die uns das GU jeweils anbietet. Und wir müssen uns selbst noch klar werden, ob wir wirklich ein vollwertiges DG brauchen bzw. bezahlen können/möchten (oder nur ein DG als Spitzdach, was man später ausbauen könnte). Ein Keller wäre wohl teurer und weniger gut als Wohnraum nutzbar als ein vollwertiges DG und Keller kommt daher nicht mehr wirklich in Frage. Wir wollen auch noch zwei oder drei GUs anfragen, um Rückmeldungen zu Möglichkeiten und Preisen zu bekommen.
Bitte gerne nachfragen! Das ist schon viel Hilfe. Vielleicht gibt es ja auch den einen oder anderen Tipp. Danke!
Wollen ein Doppelhaus bauen und dafür einen GU beauftragen. Jede Partei hat ca. 4hT€ zur Verfügung. Eigenleistungen sollen für die beiden Parteien etwas unterschiedlich sein, aber im Wesentlichen auf Malerarbeiten (mit Spachteln und allem drum und dran) und Bodenbeläge (exklusive Bad) beschränkt sein. Eventuell würde das Dachgeschoss erst in Eigenleistung fertiggestellt werden.
Wir haben ein paar Vorgaben:
- Jede Partei: 2 Erwachsene (Schlafzimmer, Arbeitszimmer) + 3 Kinder (eigene Zimmer)
- Haus-Grundfläche insgesamt ca. 165m². Es gab dazu schon eine Bauvoranfrage.
- Lärmschutz nötig. Fluglärm.
- Vollwertiges Dachgeschoss
- kfw300-Programm
- Massive Bauweise
- Klinker
- Spitzdach
- Zentrale Lüftungsanlage
- Beide Parteien: Zimmer nicht zu groß (z.B. Kind 10m², Arbeit 8m²), nur ein großer offener Bereich für Wohnen und Küche.
- Jede Haushälfte ist zukünftig ohne großen Aufwand in einen barrierefreien Teil (UG) und eine Wohnung (OG + DG) trennbar.
Wir dürfen laut Plänen zwei volle Geschosse bauen. Würden gerne möglichst viel Gartenfläche erhalten und unter anderem deswegen gerne ein vollwertiges Dachgeschoss oben drauf setzen. Vollwertig heißt dabei für uns, dass man es als Wohn- und Arbeitsraum nutzen kann und dass es ein eigenständiger Teil der Wohnung ist, also kein zur Treppe offener Gesamtbereich (da soll zum Beispiel das Elternschlafzimmer hin). Uns wurde geraten, dass eine Betondecke zwischen OG und DG für die Vollwertigkeit sinnvoll wäre. Das Dachgeschoss könnte zudem mit einem Trempel angehoben werden, was für die Innenraum-Höhe super wäre. Da die Pläne keine genauen Angaben zu maximalen First-, Trauf-, Giebel-Höhen machen, wird es vermutlich nur an der Abstandsfläche liegen, wie hoch wir bauen dürfen. Der Abstand zum Nachbargrundstück ist aktuell mit 3 Metern angesetzt (für Auffahrt, Fahrradstellplatz, Garage als Grenzbebauung). Dann bleibt auf der anderen Seite des Hauses eine gute Fläche Garten.
kfw300-Programm:
Für die Finanzierung wäre das für uns sehr hilfreich, fast schon notwendig. Allerdings hängen da ja Auflagen dran, die ggf. weitere Mehrkosten verursachen. An welcher Stellschraube sollten wir hier drehen?
Aktueller Stand:
Die Finanzierung haben wir Vorbesprochen und einen Rahmen abgesteckt. Das Grundstück gehört uns. Nun sind wir vor allem im Gespräch mit ein paar GU (von kleineren Architektenbüros über mittelgroße Unternehmen bis hin zu größeren Unternehmen wie Baudirekt). Wollen uns ungefähr im nächsten Monat für ein GU entscheiden. Dabei spielen aber natürlich auch die Möglichkeiten eine Rolle, die uns das GU jeweils anbietet. Und wir müssen uns selbst noch klar werden, ob wir wirklich ein vollwertiges DG brauchen bzw. bezahlen können/möchten (oder nur ein DG als Spitzdach, was man später ausbauen könnte). Ein Keller wäre wohl teurer und weniger gut als Wohnraum nutzbar als ein vollwertiges DG und Keller kommt daher nicht mehr wirklich in Frage. Wir wollen auch noch zwei oder drei GUs anfragen, um Rückmeldungen zu Möglichkeiten und Preisen zu bekommen.
Bitte gerne nachfragen! Das ist schon viel Hilfe. Vielleicht gibt es ja auch den einen oder anderen Tipp. Danke!
1689owen schrieb:
Die ersten Angebote trudeln bei uns ein. Da habe ich mich gefragt, wie detailliert ich Skizzen von Architekten, Angebotslisten von GUs usw. hier im Forum veröffentlichen will.
Mir ist klar je mehr Details, desto besser kann die Hilfe sein. Aber das Forum ist öffentlich und
- jeder kann dann evtl. mein Flurstück sehen und weiß, wer ich bin,
- Architektenpläne und Angebotszeichnungen unterliegen vermutlich dem Urheberrecht,Ich spreche nicht ohne Grund von den "üblichen Verdächtigen" und von ihren Hausmodellen als der "GDB Flasche": von Schöpfungshöhe kann angesichts der Varianteneinfalt keine Rede sein, bei maximaler Optimierung wird einfach jeder Kreis ein Quadrat. Von wem magst Du da wohl Angebote erhalten haben ? - von den üblichen Verdächtigen würde mich das sehr überraschen, denn serielles Bauen funktioniert nicht in der Stückzahl "1 Doppelhaus"; sie müßten also schon ein Projekt in Deiner Nachbarschaft haben, von dem sie Dir lediglich ein "Bonusexemplar" (im üblichen engen Optionenrahmen variiert) auf Dein Grundstück setzen.Von Deinem Grundstück hast Du hier bereits "zu wenig genug" erzählt und entsprechend unausweichlich vage bereits das Maximum an möglich genauem Rat erhalten.
1689owen schrieb:
Die Wege für sich alleine werden es vermutlich nicht tun, also muss mm irgendwas kombinieren. Hier die Frage: Was wäre der Rat? Minimal kleiner bauen und viel Eigenleistung? Kataloghaus und Eigenleistungen? Architekt und kleiner Bauen, nur Rohbau, Rest Eigenleistung? Oder oder oder? Gerne mit kurzer Begründung.Minimal kleiner bauen würde den besagten engen Optionenrahmen bereits sprengen, das geht weder logistisch noch wäre da irgendwo ein Speckröllchenquadratmeter weglaßbar. Eigenleistung ist bereits vorgesehen: oberhalb des EG belegen die Käufer die Rohdecken "bauseits". Die Leichtbauwände auch noch eigenzuleisten, ginge noch. Gemeinsamer Planer mit den Hälftennachbarn und gemeinsamer (Rohbau-)GU, ich habe nie etwas anderes empfohlen.1689owen schrieb:
Manche Doppelhäuser aus dem Katalog passen nicht, weil zu lang (also jede Hälfte zu breit ist).Nein, das sagte ich bereits: die passen. Wenn Du nicht-passende gefunden hast, dann wohl bei GU, die nur der Vollständigkeit halber (meist selten oder nie gebaute) Doppelhausentwürfe im theoretischen Katalog haben.Im übrigen taugt der Goalkeeperthread nicht ausschließlich als Gruselgeschichte über die Dummheit von Bürgermeister, Nachbar und Neonachbar, sondern enthält auch einen durchaus brauchbaren Hausentwurf für Deine Situation: https://www.hausbau-forum.de/threads/reihenendhaus-mit-gue-in-eigenregie-bauen.31198/page-9#post-336541
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
1689owen schrieb:
1. Das Haus könnte kleiner werden als normalerweise für 5 Personen üblich,2 Kinder in einem Zimmer und Büro mit ins Schlafzimmer integrieren - das würde schon was bringen. Aber wozu baut man dann eigentlich, wenn es von vornherein nicht passt?1689owen schrieb:
2. wir könnten durch Eigenleistungen Kosten senken,Mit 3 Kindern? Äußerst unwahrscheinlich. Ab davon, was könnt Ihr denn und wie lange haltet Ihr die Doppelbelastung durch Kredit und Miete durch, weil Ihr viel zu langsam seid?1689owen schrieb:
3. wir finden ein Kataloghaus, was kostengünstig ist und halbwegs passt.Meines Erachtens die einzige Option, sofern Ihr nicht spontan zu erfahrenen Profihausbauern mit diversen Kontakten zu entsprechenden Handwerkern mutiert und die Aufträge selbst vergebt, plant, organisiert usw.N
nordanney24.10.25 22:21ypg schrieb:
Man könnte auch über ein 2-Familien-Haus im Doppelhaus Charakter nachdenken, wenn Ihr Euch so einig seid. Eine Technik in der Mitte, spart schon mal etwas.Konkret: Zweifamilienhaus mit zwei Eigentumswohnungen und Sondernutzungsrechten an den jeweiligen GrundstücksteilenÄhnliche Themen