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ᐅ Dämmung Bungalow Bj. 1967


Erstellt am: 11.07.2015 16:00

even_steven 11.07.2015 16:00
Hallo,

mir ist ein gebrauchter Bungalow zum Kauf angeboten. Mich würde interessieren, was Ihr von der Dämmung des Hauses haltet.

In den Plänen steht:
Dunloplan
2,5cm Asphalt + Sillanisol.
2 Lagen 500er Bit.-Pappe
10cm Beton 1:8
15cm Rollierung

Fundamente: Stampfbeton B160

Mauerdicke: 30cm

Danke und viele Grüße


Stefan

jupartner 11.07.2015 16:42
Hi Stefan, 1967 war noch nich so viel mit Dämmung. Wenn ich deine Beschreibung richtig lese, kann nur das Sillanisol.2 eine Dämmung sein, das wären dann 1-2 cm, vermutlich Kokosfaser (das war damals üblich). Zum Vergleich: heute würde man wenigstens 10 cm einarbeiten (unter und oberhalb der Betonplatte), das Mauerwerk mit 30 cm ist sehr stabil, über das Dach bzw. oberste Geschossdecke schreibst Du nichts. Für deinen Kauf: Wenn Dus gemütlich haben willst, brauchst Du schon Dämmung, das wäre bei einem anderen Haus, z.B. Aus den 70gern oder 80gern ganz genauso. grüße Susanne Junghans von
Junghans&Partner, Energiekonzepte und Förderanträge, Landau

even_steven 11.07.2015 17:08
Hallo,

danke für die schnelle Antwort.

Zum (Flach-)Dach heißt es in den Plänen:
"Trisoca" Kieß-Preßdach
Gefällbeton
1 Lage Pappe-Dampfsperre
Betonplatte
2,5cm Heraklith

Das Dach muss aber saniert werden, ein entsprechendes Gutachten von einer Dachdeckerfirma
liegt mir vor. Die Firma will einbauen:
Wärmedämmung aus Styropor DAA 100, 160mm stark
(den Rest vom Kostenvoranschlag lasse ich mal weg)

Bisherige Dachdämmung 6cm, wenn ich richtig informiert bin.

Das Gebäude besteht aus 2 Stockwerken.

ach ja: im Energieausweis (Bedarfsausweis) steht:
Klassifizierung H, Endenergiebedarf 264,6 kWh
(noch mit dem unsanierten Dach, was laut Schornsteinfeger ein guter Wert für
ein solches altes Haus ist)

Wäre das mit einem sanierten Dach dann insgesamt akzeptabel oder
ist die Bausubstanz/Dämmung der Betonplatte "hoffnungslos" veraltet?


Viele Grüße

Stefan

jupartner 11.07.2015 19:51
Hi noch mal, 160 Styropor entspricht der gesetzlichen Anforderung, das wird das Klima im Haus schon mal deutlich verbessern. Mach das auf jeden Fall, wo Du jetzt eh das Dach abdichten musst.

Beim Veralten muss man unterscheiden: die Bausubstanz wird 100 Jahre alt, sagt man, die ist also jetzt in der Mitte, die Dämmung und anderen Konstruktiven Details werden für 30 Jahre Produktlebenszeit ausgelegt und zugelassen, die Anlagentechnik (Heizung etc.) auf 15 Jahre. Entsprechend sind diese dann quasi "dran", da solltest Du - wenn etwas kaputt ist - auch gleich wärmetechnisch aufbessern, so dass Du jedes Mal wieder den aktuellen Stand erreichst, dann hast Du ein gepflegtes Haus.

Wegen Deinem Dach noch mal: weiss nicht, ob der Dachdecker es Dir gesagt hat, für ein Ein-/Zweifamilienhaus bekommst Du 10% Investitionszuschuss für deine Dachdämmung, wenn Du den U-Wert von 0,14 einhältst. Frag ihn mal, viele können das ausrechnen, vielleicht kostet es nicht mehr.

grüße Susanne

even_steven 19.07.2015 15:33
Hallo Susanne,

danke für die Antworten.

Eine ergänzende Frage: Wir haben herausgefunden, dass die 30 cm Mauerwerk offenbar aus
24 cm Außenmauer und 6 cm Innendämmung bestehen (die genauen Materialien
wissen wir noch nicht).

War das früher Standard? Sind da heute Probleme zu befürchten z.B. zwecks
Schimmelbildung o.ä.? Eine Außendämmung hält ja auch nicht ewig und muss
erneuert werden. Eine Innendämmung zu ersetzen ist wohl nicht so einfach ...


Danke und viele Grüße

Stefan
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