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ᐅ Bewertung Bauvorhaben mit maximalen Eigenleistungen


Erstellt am: 20.03.2023 09:22

Eifel87 21.03.2023 12:46
Mein Architekt hat mir damals eine Baukostenzusammenstellung nach DIN 276 erstellt.
Die habe ich für die Verhandlungen mit der Bank benötigt.
In der Aufstellung sind die Kosten der Erschließung und unterschiedlicher Gewerke für das vorhaben nach Material und Lohnkosten aufgegliedert.

Ich bin nachher bei den genannten Materialkosten gelandet, diese entsprachen ca. 50 % der gesammten Bausumme.
Einfamilienhaus, Bungalow mit Satteldach und 2 Garagen, 156 m ² Wohnfläche.

K a t j a 21.03.2023 13:09
Bausparfuchs schrieb:

Am Ende kommt man halt günstig zum Haus. Und selbst bauen macht ja auch viel Spaß.
Ich frag mich da immer, wo die Leute die Zeit dafür her nehmen. Ich muss 40h oder mehr arbeiten, sonnst könnte ich gar kein Haus bauen.

Stephan— 21.03.2023 13:40
K a t j a schrieb:

Ich frag mich da immer, wo die Leute die Zeit dafür her nehmen. Ich muss 40h oder mehr arbeiten, sonnst könnte ich gar kein Haus bauen.

Ziel ist es ja an das Limit (körperlich) zu gehen und durch Selbstmachen am Ende finanziell die Ersparnis zu haben.
Das Mittelmaß ist schwer zu finden. Einige Szenarien: 1. man hat genug Cash, dann lässt man alles fertig machen
2. man hat Spaß dran und baut soviel wie möglich selbst (mit)
3. Dünne Brieftasche und lässt abgespeckt bauen
4. sehr Dünne Brieftasche und versucht selbst mit einzubringen oder baut gar nicht.
5....
6..,
usw.
Alles SEHR individuell

WIR für uns haben lieber zwei Gebrauchte vor der Tür stehen, dafür aber ein (dickes) Haus, mit 80qm Garage und viel EL Anteil, andere haben den feinen Rasen auf 50qm aber (sorry) ne Minibude.

worauf ich hinaus möchte ist das das Thema Haus so eine individuelle Kiste ist, mit tausende Nebenbedingungen.

Stefan001 21.03.2023 14:21
K a t j a schrieb:

Ich frag mich da immer, wo die Leute die Zeit dafür her nehmen. Ich muss 40h oder mehr arbeiten, sonnst könnte ich gar kein Haus bauen.
Es ist aber auch extrem individuell wie man mit dem Rest der Zeit umgeht.
Bei 40 Stunden Arbeit die Woche bleiben halt noch 128 übrig. Einige kommen um 17 nach Hause und verbringen dann 5 Stunden auf der Couch bevor sie ins Bett gehen weil sie geschafft sind. Andere nutzen noch die Zeit bis 22 Uhr um zu bauen. Das ist einfach völlig individuell

11ant 21.03.2023 15:00
Tassimat schrieb:

Vielleicht wäre ein gutes Vorgehen erstmal einen Architekten zu finden und das Haus zu planen und zu entwerfen.
Dann kann man die Gewerke aufschlüssel, Preise dranschreiben und mit der lieben Verwandschaft besprechen, für wieviel Geld bzw. Materialkosten die das übernehmen können und wollen.
Das ist theoretisch die beste Empfehlung. Ordentliche Ausschreibung, die Verwandten bieten mit. Praktisch sind die "Iron Man Selberbauer" aber meistens auch überzeugte Selberplaner, deren Streichliste schon auf Position 0 den Architekten stehen hat. Da kann man tausendmal sagen, daß die Milchmädchenrechung sich den Architekten zu "sparen" nicht aufgeht, denn ihre Filterblase ist voller Erfolgsbeispiele 🙂
Stefan001 schrieb:

Es ist aber auch extrem individuell wie man mit dem Rest der Zeit umgeht.
Bei 40 Stunden Arbeit die Woche bleiben halt noch 128 übrig. Einige kommen um 17 nach Hause und verbringen dann 5 Stunden auf der Couch bevor sie ins Bett gehen weil sie geschafft sind. Andere nutzen noch die Zeit bis 22 Uhr um zu bauen.
Und (hier wohl nicht so, aber leider regelmäßig der Fall) gibt es da dann noch die ab 17 Uhr Couchpotatoes mit der hypothetischen Hoffnungsrechnung, wenn sie mal temporär zur Raboti-Fraktion wechseln würden, dann würden sie genauso mit bis zum Schluss voller Akkuleistung ranklotzen wie sie sonst chillen. Im übrigen hinkt Dein Beispiel schon da, wo zu doch eher 45 Stunden nochmal neun Stunden Fahrtzeit draufkommen, und das ist beides nur ein Durchschnittswert. Der Mensch mag verschieden sein, aber allen Typen Mensch ist gemein, in der Realität nicht mit ihrem Neujahrsvorsatz-Selbstbild identisch zu sein. Gerade letzte Woche sagte es in einem Vorabendkrimi ein Fitneßstudiobesitzer (der Bodybuildingbernd): sein Studio lebe von den Leuten, die sich anmeldeten, aber nach dem ersten Monat nur noch zahlende Nichtbenutzer wären. Beim Selberbauen läuft es etwas anders, natürlich auch individuell verschieden, aber im Grundmuster etwa so: im ersten Monat schafft man 89% der vorgenommenen Leistung, im zweiten nach Abarbeiten des nicht Geschafften noch 55%, und so ginge die Kurve "Fibonacci rückwärts" weiter; weswegen im dritten Monat noch Jochen mit ran muß, im vierten zusätzlich Stefan und theoretisch so weiter. Im fünften Monat ist man dann froh über jede Bauverzögerung, und nach der Pause wird kapituliert und für mehr Geld der Fachmann geholt als man ihm ohne Druck beauftragt hätte bezahlen müssen ;-)

Eifel87 21.03.2023 15:34
Bei uns lief das die ersten zwei Jahre bis zum Einzug so:
15 Uhr Feierabend, spätestens 16 Uhr auf der Baustelle bis ca. 19 Uhr. Freitags das gleiche Spiel allerdings schon ab 13 Uhr.
Samstag dann auch je nach Wetterlage 8 - 18 Uhr.
Je nach Gewerk wurde Sonntags dann noch was leises gemacht, zB. Decken Dämmung, Leitungen einzeichnen, Spachtelarbeiten, Fliesen ... Und alles mögliche was noch an Materialplanung anstand.

Waren definitiv zwei harte Jahre, aber es hat auch Spaß gemacht und man hat ein extrem gutes Gefühl wenn wieder ein Gewerk abgeschlossen ist.

Es ist sicherlich auch noch etwas ganz anderes wenn man einen Büro Job hat und sich nach der Arbeit körperlich richtig verausgaben kann, als wenn man den ganzen Tag schon körperlich hart gearbeitet hat.

Weils grad so gut passt ... Das erste was ich damals gekündigt habe war die Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Für 3 mal die Woche trainieren war erstmal überhaupt keine Zeit 🙂
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