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ᐅ Betonboden ohne Estrich im OG/DG was tun?


Erstellt am: 21.02.2022 23:31

christophen 21.02.2022 23:31
Hallo zusammen,

wir haben bei uns im Haus (Neubau, fertigbeton) nur im EG Estrich. Wie sollen wir dann am besten den Boden fürs Parkett vorbereiten?

Die Nachbarn machen größenteils Grundierung + Ausgleichsmasse. Dann kommt irgendeine Unterlage als Trittschalldämmung und Vinyl. Also die meisten lassen den Boden schwimmend verlegen.

Aber manche Parkettleger hatten irgendwie Bedenken und wussten nicht wie das ganze ohne Estrich funktionieren soll und meinten ohne Estrich wäre das vom Schalschutz und der Restfeuchte in den Betonfertigteilen gar nicht machbar..

Soweit ich richtig verstanden habe, ist die Höhe vom Boden bis zum Türsturz auch nicht ausreichend für einen Estrich. Man muss vllt. die Türen verkürzen lassen.

Wie würdet ihr vorgehen? Würdet ihr trotzdem einen Estrich machen lassen (trotz höhe Kosten und Aufwand mit Türen)? Oder ist eine Ausgleichsmasse auch ausreichend?

Wir würden gern überall Parkett verlegen. Müssen wir dazu irgendwas beachten wenn wir unten keinen Estrich haben?

Danke für eure Hilfe schon mal!

pagoni2020 21.02.2022 23:42
Wir haben das um ganzen Haus so, also lediglich Betondecke.
Je nachdem, was Du als Fußboden verlegen möchtest machst Du einfach einen Trockenaufbau und dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.
Im Bad z.B. haben wir Schüttung und darüber Fermacell, darauf dann Fliesen. Im restlichejn bereich haben wir Lagerhölzer schwimmend auf dem Boden verlegt, dazwischen Steico Holzfaserdämmung und darauf dann Holzdielen geschraubt. Genauso kannst Du auch OSB auf die Lagerhölzer schrauben und darauf Deinen Boden legen.
Wieso sollte das ein Problem sein?
Du musst doch keine Türen kürzen lassen, wieviel cm Fußbodenaufbau ist im OG denn möglich aktuell?
Was war denn der ursprüngliche Plan und was ist nun warum anders?

11ant 22.02.2022 00:10
christophen schrieb:

wir haben bei uns im Haus (Neubau, fertigbeton) nur im EG Estrich. Wie sollen wir dann am besten den Boden fürs Parkett vorbereiten?
Wer hat den Estrich denn weggelassen bzw. dem Planer nicht gesagt, welche Böden vorgesehen wären ?

Das "Problem" kenne ich üblicherweise nur von Bauträger-Reihenhäusern, die bewußt für Kassenpatientenansprüche gebaut sind. Eine Nachrüstung stößt ja nicht allein bei den Türen an Grenzen, sondern auch bei den Treppen. Ich empfehle bei Zwischenhäusern seinen Frieden damit zu machen, die Schickimicki Features erst auf der nächsten Stufe der Immobilienleiter zu verwirklichen.

KlaRa 25.02.2022 08:55
Hallo " ".
Parkett ist ein Bauwerkstoff, der seine Besonderheiten hat! Schön anzusehen zwar, aber er reagiert wie sonst kein anderer Werkstoff auf Veränderungen der Raumluftfeuchtigkeit durch Quellen oder Schwinden. Jedes Parkett!
Bei Betonböden ist zu beachten, dass sie zum einen üblicherweise mit einer Oberflächenebenheit ausgestattet sind, die eine Parkettverlegung (und zwar weder schwimmend noch als flächige Verklebung) zulässt. Hier muss man also mechanisch vorbereiten durch Kugelstrahlen oder Schleifen, dann grundieren und danach mit einer Verlaufmasse egalisieren.
Dann hätten wir zwar einen ebenen (Verlege)Untergrund, aber die aus einem Beton nur langsam entweichende Feuchtigkeit aus der Herstellung drängt über mindestens 2-5 Jahre an jenen Raum mit dem geringsten Feuchtepotenzial.
Um es verständlich zu belassen: In den kommenden Jahren nach Neueinbau des Betons wird dieser sein Anmachwasser an die darüber liegende Raumluft abgeben.
Das Parkett wird diese aufnehmen und sich dem entsprechend ausdehnen oder sogar verformen.
Deswegen -so meine Empfehlung- solltest Du Dich von dem Gedanken der "Direktverlegung" trennen. Fliesen kann man durchaus direkt auf einem Betonuntergrund verkleben, bei Parkett besteht ein nicht kalkulierbares Risiko zukünftiger Fußbodenschäden durch Verformungen!
Deswegen sollte auch jeder Parkettleger dieses Unterfangen, auf Beton Parkett zu verlegen, ablehnen.
Der Weg über einen schwimmenden Estrich ist der Sicherste und sicher auch schadenssichere Weg. Und entspricht zudem den Fachregeln, die alle auf einen Estrich als Verlegeuntergrund abstellen.
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Gruß: KlaRa

Stefan001 25.02.2022 11:51
KlaRa schrieb:

Um es verständlich zu belassen: In den kommenden Jahren nach Neueinbau des Betons wird dieser sein Anmachwasser an die darüber liegende Raumluft abgeben.

Es fällt mir hier an dieser Stelle das erste mal auf, aber bindet Beton nicht in Wirklichkeit "ohne" Trocknung aus? Das Wasser wird doch chemisch in die Struktur des Betons eingebunden.
Ist die bekannte Baufeuchte noch darüber hinaus überschüssiges Wasser?

KlaRa 25.02.2022 13:44
Stefan001 schrieb:

Es fällt mir hier an dieser Stelle das erste mal auf, aber bindet Beton nicht in Wirklichkeit "ohne" Trocknung aus? Das Wasser wird doch chemisch in die Struktur des Betons eingebunden.
Ist die bekannte Baufeuchte noch darüber hinaus überschüssiges Wasser?
Nun, die Antwort auf den Aspekt 1 (bindet Beton nicht in Wirklichkeit "ohne" Trocknung aus) ist zu verneinen!
Wenn man die Betonmischung tatsächlich nur mit dem Anteil Wasser anmischen würde, der für die chemische Umsetzung notwendig wäre, könnte man den "Trockenmörtel" überhaupt nicht verarbeiten.
Aus diesem Grunde muss man überschüssig Wasser zugeben (Anmachwasser), das dann einerseits mit dem Zement chemisch reagiert, und andererseits physikalisch trocknen muss. Bei dickeren Industrieböden, die i.R. mindestens 15cm dick sind, kann die Zeit bis zum Erreichen der Haushaltsfeuchte gerade bei erdberührtem Einbau bis zu 12 Jahren dauern. Bei dünneren Betondecken im Wohnungsbau aber immer noch mehrere Jahre.
Richtig ist, dass die bekannte Baufeuchte durch (notwendigerweise) überschüssiges Wasser bewirkt wird, aber nicht nur aus Beton und Estrich, sondern auch durch abtrocknendes Überschusswasser aus dem Wandmauerwerk und dem Wandputz.
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Gruß: KlaRa
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