ᐅ Befristeter Arbeitsvertrag Finanzierung?
Erstellt am: 09.06.19 11:58
Noelmaxim11.06.19 12:27
aero2016 schrieb:
Der ÖD ist glaube ich so ziemlich der einzige, der das darf. Und exzessiv nutzt.Kannst du das bitte mal näher begründen?
Empfinde diese pauschale Aussage sehr befremdlich.
HilfeHilfe11.06.19 12:45
Noelmaxim schrieb:
Kannst du das bitte mal näher begründen?
Empfinde diese pauschale Aussage sehr befremdlich.er erlebt das doch seit Jahren ! was muss er da begründen !
Noelmaxim11.06.19 12:52
HilfeHilfe schrieb:
er erlebt das doch seit Jahren ! was muss er da begründen !Das hätte ich dann bitte auch gerne etwas näher erläutert.
HilfeHilfe11.06.19 12:57
Noelmaxim schrieb:
Das hätte ich dann bitte auch gerne etwas näher erläutert.wozu ?
gerade du solltest als Vermittler die gründe kennen ? oder hast du kein kundenkientel aus dem ÖD mit Befristung ?
cschiko11.06.19 13:03
Naja nimm den wissenschaftlichen Bereich, also z.B. Universitäten etc.. Die meisten der dort angesiedelten Institute finanzieren sich zum kleinen Teil über Hausmittel, die für unbefristete Verträge zur Verfügung stehen , und zum weitaus größeren Teil aus Drittmitteln. Auf diese werden dann sachbezogen Stellen vergeben und läuft ein Projekt aus fällt quasi auch die Stelle weg, es sei denn neue Mittel wurden eingeworben.
Ich war an einem Institut mit mehr als 80 Mitarbeitern, von denen nicht mal 10 festangestellt waren. Darunter war z.B. auch mein Arbeitsgruppenleiter der mit 61 Jahren immer noch auf befristeten Verträgen lief und das ist (leider) keine Seltenheit in dem Bereich. Getoppt wird das eigentlich nur noch durch Doktorandenstellen, da gibt es dann auch Institutsleiter die eben einen größeren Teil des Teams aus Doktoranden rekrutieren, die im worst case am Ende auf Arbeitslosengeld die Doktorarbeit zu Ende schreiben müssen.
Es ist absolut keine Seltenheit und die rechtlichen Vorgabe "ermöglichen" es eben in gewissem Rahmen, wenn man dann nicht explizit klagt und so das vorliegen einen "Kettenvertrags" feststellen lässt und eine Festanstellung erzwingt.
Ich war an einem Institut mit mehr als 80 Mitarbeitern, von denen nicht mal 10 festangestellt waren. Darunter war z.B. auch mein Arbeitsgruppenleiter der mit 61 Jahren immer noch auf befristeten Verträgen lief und das ist (leider) keine Seltenheit in dem Bereich. Getoppt wird das eigentlich nur noch durch Doktorandenstellen, da gibt es dann auch Institutsleiter die eben einen größeren Teil des Teams aus Doktoranden rekrutieren, die im worst case am Ende auf Arbeitslosengeld die Doktorarbeit zu Ende schreiben müssen.
Es ist absolut keine Seltenheit und die rechtlichen Vorgabe "ermöglichen" es eben in gewissem Rahmen, wenn man dann nicht explizit klagt und so das vorliegen einen "Kettenvertrags" feststellen lässt und eine Festanstellung erzwingt.
Noelmaxim11.06.19 13:04
HilfeHilfe schrieb:
wozu ?
gerade du solltest als Vermittler die gründe kennen ? oder hast du kein kundenkientel aus dem ÖD mit Befristung ?Natürlich habe ich die, aber es wird nicht bestätigt, dass das exzessiv ausgenutzt wird, auch ist mir nicht bekannt, dass diese Praxis nur im ÖD erlaubt ist, mal ganz zu schweigen davon, dass zu hinterfragen ist, ob es überhaupt erlaubt ist und nicht vielmehr durch Trickserei so gehandhabt wird.
Auch frage ich mich, woher du weißt, dass aero das seit Jahren so erlebt.