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ᐅ Bauzeit Verlängerung wegen Baugerüst


Erstellt am: 14.08.19 20:41

Tassimat15.08.19 12:43
Dr Hix schrieb:

Lass dir das doch mal auf der Zunge zergehen: Der BU stellt ein Gerüst in der Einfahrt zur Baustelle auf und schreibt anschließend eine Behinderungsanzeige an die Bauherren, weil da sein eigenes Gerüst im Weg ist?

"Behinderungen" in diesem Sinne sind Umstände, die außerhalb der Sphäre des Unternehmens liegen (Wetter, Baufortschritt fremder Gewerke, mangelhafte Vorbereitung durch den Bauherren etc.), nicht fehlerhafte Planung des Unternehmens selbst.

Ja natürlich ist das alles seltsam und ungünstig, aber es existieren zwei separate Verträge zu zwei separaten Bauvorhaben am Ende des Tages. Darauf wurde vom Thread-Ersteller wohl auch Wert gelegt. Klar ist es das gleiche Bauunternehmen, aber eine Handlung im Auftrag von Nachbarn A behindert Nachbarn B. Ob das in oder außerhalb der Sphäre des Unternehmens liegt... darüber kann man vorzüglich einen Rechtsstreit führen. Da gewinnt doch keiner.

Wie auch immer, das wirklich üble an der Situation ist erst folgende Aussage:
_steven_ schrieb:

Des Weiteren wurde uns das Schreiben vorgelegt und gesagt "Unterschreiben, sonst fangen wir nicht an".
Ein Treffen vor Ort, um dies zu besprechen wurde abgelehnt.

Also was tun? Und was tut man wenn ein Haus jetzt viel später fertig wird? Könnt ihr das alle verschmerzen, ohne Einfluss auf die Freundschaft, ohne dass irgendwann der eine Nachbar dem anderen Vorwirft, dass alles unfair verlaufen ist?

Schwierig. Ich würde weiter versuchen mit dem Bauunternehmer zu sprechen. Fahrt zu dem hin.
Farilo15.08.19 14:23
Was ist denn das für ein übles Bauunternehmen?! Macht Probleme und will sich dann zwecks Lösungsfindung nicht mit den Bauherren treffen?

Das ist übel, zeigt aber deutlich die derzeitige Einstellung der Baufirmen...


Nun, auch wenn es einen ganz ganz üblen Geschmack hat, ihr müsst euch mit der Firma treffen. Nützt nichts. Ich persönlich würde sogar einen Anwalt einschalten. Allerdings macht das die Konfrontation mit dem Baumenschen nicht gerade geschmeidiger. Da ist aber so viel Geld im Spiel, dass ich das nicht ohne Anwalt riskieren würde.

Spielt ruhig mit offenen Karten und weist ihn nochmals daraufhin, dass ihr ja keine Ahnung von der Materie habt und deshalb einen Fachmann hinzuziehen wollt/werdet.

Es geht ja nicht um Max 2-3k. Da kann ja plötzlich alles kommen!

Ich wünsche euch viel Geduld und Glück bei der Entscheidungsfindung.
Dr Hix15.08.19 14:39
Tassimat schrieb:

aber eine Handlung im Auftrag von Nachbarn A behindert Nachbarn B

Das ist eben keine "Handlung" durch die Bauherren. Die haben bloß den Auftrag erteilt bis zum XX.YY jeweils ein Haus auf das Grundstück zu setzen. Wie das Gewerkeweise eingestellt wird, obliegt allein dem Bauunternehmen.
Es könnte ja wahlweise die angesprochenen Lösungen (Umrüstung oder alternativer Transport) umsetzen, oder schlicht und ergreifend in Kauf nehmen, dass eines der Häuser nicht zum vertraglich garantierten Termin fertig wird und die Vertragsstrafe berappen.

Ich würde da ebenfalls einen Anwalt dransetzen. Vermutlich wird es darauf hinauslaufen, dass die Bauherren ihrerseits die Voraussetzungen für den Baubeginn schaffen und anschließend dem BU eine Frist setzen. Nimmt er die Arbeiten dann nicht auf, wird man vom Vertrag zurücktreten können. Klar, dabei entstehen Kosten für Zinsen und Miete durch die Verzögerung. Summenmäßig wird das aber nicht deutlich mehr ausmachen, als die Kosten, die jetzt bereits aufgrund der zu unterschreibenden Vereinbarung im Raum stehen, wobei aber zumindest die Möglichkeit bestünde sich erstere klageweise wiederzuholen.

Und mal ehrlich: Wenn das schon so losgeht, was ist dann im Verlauf des Baus noch zu erwarten? Mein Vertrauen in dieses Unternehmen wäre ob des unseriösen Vorgehens ohnehin erschüttert.
Tassimat15.08.19 14:45
Dieses Problem
Dr Hix schrieb:

Und mal ehrlich: Wenn das schon so losgeht, was ist dann im Verlauf des Baus noch zu erwarten? Mein Vertrauen in dieses Unternehmen wäre ob des unseriösen Vorgehens ohnehin erschüttert.
zusammen mit diesem Vorgehen
Farilo schrieb:

Ich persönlich würde sogar einen Anwalt einschalten.
ergibt einen Rechtsstreit und die Geschichte ist gelaufen.

Einen Anwalt mal fragen ist ok, aber sobald der Anwalt mit dem Bauunternehmen Kontakt hat ist das Verhältnis beidseitig so dermaßen kaputt, könnte glatt so enden wie der andere Thread zur Baueinstellung.

Gab es schon ein Anzahlung? Auch hier, ein alternatives Bauunternehmen macht es weder schneller noch günstiger
_steven_15.08.19 17:47
Vielen vielen Dank für die vielen Antworten.

Unser weiteres Vorgehen sieht nun wie folgt aus.
Wir werden noch mal all unsere bedenken schriftlich äußern.
Auch mit der bitte, das wir ja in beider Interessen eine Lösung finden möchten.
Eine mögliche Bauverlängerung muss schriftlich auf x Wochen fixiert werden.
wir werden aber jedenfalls nicht das jetzige Dokument unterzeichnen.

nochmals vielen Dank für die vielen Antworten
hampshire15.08.19 23:11
Das ist ein pragmatisches Vorgehen. Hier werden die Theorien immer wilder und die Energie der Gedanken geht nun dahin was alles schief laufen kann. Letztlich zählt, dass drei Parteien willens sind die beiden Projekte zu stemmen. Der Bauträger + 2 Bauherren. Viel Erfolg!
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