ᐅ Bauvorhaben mit "besonderer" Ausgangslage
Erstellt am: 06.01.2015 09:07
ductom81 21.01.2015 14:12
Dirk Grafe schrieb:
Zum Vermieten muss man einfach eine professionelle Einstellung haben, sonst rechnet sich das nicht bzw. man geht ein hohes Risiko ein. Ist auch Arbeitsaufwand, wenn man keine Hausverwaltung einsetzen will.
MfG
Dirk Grafewas meinst du mit professioneller Einstellung? wie kann ich die Sinnhaftigkeit mal rechnerisch auf die probe stellen?
DG 21.01.2015 15:10
Das sprengt hier den Rahmen. Man müsste aber zunächst wissen:
1. ungefährer Marktpreis des Objektes
2. Mietspiegel, erwartete Mieteinnahme
3. Reparaturstau, Hypothekenbelastung in Relation zum Wert
4. Vermietungspotential/Ausfallrisiko/Fluktuation
5. Lage und Entwicklung des Stadtteils
6. Entfernung zu Deinem Wohnhaus / Zeitaufwand für Besichtigungen
7. ...
Und nur mal so als kleiner Hinweis: Du bewegst Dich dann auf einem Markt, in dem es überaus harte Konkurrenz gibt, die das professionell betreibt - und auch nicht mehr als ca. 4% Nettorendite erwirtschaftet. 6% und mehr gibt's nur in Premiumlagen oder im Gewerbe.
Rechtlich musst Du auch auf Zack sein, Abrechnungen müssen jährlich erstellt werden etc. pp., langer Rede kurzer Sinn: Einzelobjekte sind kritisch, wenn diese zudem nicht um die Ecke zur eigenen Wohnung/Arbeitsplatz etc. liegen, würde ich immer die Finger davon lassen. Das Haus verkauft und in die eigenen 4 Wände gesteckt, bietet Dir sofort (fast) die gleichen - oder auch mehr! - finanzielle Freiheiten. Wenn's optimal läuft, holst Du vielleicht 2% mehr Rendite raus, als Du für Deinen Bankkredit im eigenen Haus zahlst ... stell' Dir selbst die Frage, ob sich der Aufwand und das Risiko für 2% lohnen!?
2% entspricht dabei einem Mietausfall von 1 Woche im Jahr, d.h., wenn Du mit einem durchschnittlichen Mietausfall von 0,5 Monaten/Jahr rechnest und das Haus aber tatsächlich 1 Monat frei steht - dann ist Deine Rendite in dem Jahr schon in der Uhr. Was Dich 3 Monate Ausfall incl. einer Räumungsklage kosten, kannst Du zum Spaß mal ausrechnen und jetzt kommt der entscheidende Punkt:
wenn Du 10 Wohnungen hast, wirft Dich ein Extremfall nicht aus der Bahn. Du hast aber nur ein (!) Mietobjekt und damit geht das komplette Ausfallrisiko auf dieses eine Objekt über! Lass' Dir das mal durch den Kopf gehen, wenn davon abhängig ist, ob Du Deinen eigenen Hauskredit tilgen kannst ...
MfG
Dirk Grafe
1. ungefährer Marktpreis des Objektes
2. Mietspiegel, erwartete Mieteinnahme
3. Reparaturstau, Hypothekenbelastung in Relation zum Wert
4. Vermietungspotential/Ausfallrisiko/Fluktuation
5. Lage und Entwicklung des Stadtteils
6. Entfernung zu Deinem Wohnhaus / Zeitaufwand für Besichtigungen
7. ...
Und nur mal so als kleiner Hinweis: Du bewegst Dich dann auf einem Markt, in dem es überaus harte Konkurrenz gibt, die das professionell betreibt - und auch nicht mehr als ca. 4% Nettorendite erwirtschaftet. 6% und mehr gibt's nur in Premiumlagen oder im Gewerbe.
Rechtlich musst Du auch auf Zack sein, Abrechnungen müssen jährlich erstellt werden etc. pp., langer Rede kurzer Sinn: Einzelobjekte sind kritisch, wenn diese zudem nicht um die Ecke zur eigenen Wohnung/Arbeitsplatz etc. liegen, würde ich immer die Finger davon lassen. Das Haus verkauft und in die eigenen 4 Wände gesteckt, bietet Dir sofort (fast) die gleichen - oder auch mehr! - finanzielle Freiheiten. Wenn's optimal läuft, holst Du vielleicht 2% mehr Rendite raus, als Du für Deinen Bankkredit im eigenen Haus zahlst ... stell' Dir selbst die Frage, ob sich der Aufwand und das Risiko für 2% lohnen!?
2% entspricht dabei einem Mietausfall von 1 Woche im Jahr, d.h., wenn Du mit einem durchschnittlichen Mietausfall von 0,5 Monaten/Jahr rechnest und das Haus aber tatsächlich 1 Monat frei steht - dann ist Deine Rendite in dem Jahr schon in der Uhr. Was Dich 3 Monate Ausfall incl. einer Räumungsklage kosten, kannst Du zum Spaß mal ausrechnen und jetzt kommt der entscheidende Punkt:
wenn Du 10 Wohnungen hast, wirft Dich ein Extremfall nicht aus der Bahn. Du hast aber nur ein (!) Mietobjekt und damit geht das komplette Ausfallrisiko auf dieses eine Objekt über! Lass' Dir das mal durch den Kopf gehen, wenn davon abhängig ist, ob Du Deinen eigenen Hauskredit tilgen kannst ...
MfG
Dirk Grafe
ductom81 24.01.2015 22:23
Ok vermieten ist kein Thema mehr....macht wenig Sinn offensichtlich
Nochmal zurück zur Zwischenfinanzierung...wird mir der zu erwartenden Gewinn aus dem Verkauf meines jetzigen Hauses bar ausgezahlt und ich kann damit wie ein Eigenkapital hantieren und Bsp, Notar usw Zahlen oder bleibt das alles nur virtuell auf dem Papier ?
Nochmal zurück zur Zwischenfinanzierung...wird mir der zu erwartenden Gewinn aus dem Verkauf meines jetzigen Hauses bar ausgezahlt und ich kann damit wie ein Eigenkapital hantieren und Bsp, Notar usw Zahlen oder bleibt das alles nur virtuell auf dem Papier ?
ductom81 25.01.2015 12:29
Kann mir zur Art der Auszahlung der Zwischenfinanzierung jemand helfen ?
...von Eiphone
...von Eiphone
lastdrop 25.01.2015 13:35
Für die Zwischenfinanzierung dürftest Du eine Grundschuld auf das neue Objekt benötigen.
Und Du musst mit der Bank abklären, ob Sie Erwerbsnebenkosten mit der Zwischenfinanzierung abdeckt oder ob die Zwischenfinanzierung nur für den eigentlich Kaufpreis/Bau zur Verfügung steht.
Und Du musst mit der Bank abklären, ob Sie Erwerbsnebenkosten mit der Zwischenfinanzierung abdeckt oder ob die Zwischenfinanzierung nur für den eigentlich Kaufpreis/Bau zur Verfügung steht.
ductom81 25.01.2015 14:33
Mein Problem ist das mein gesamtes Eigenkapital in Stein gebunden ist und ich bis auf kleine Rücklagen auf dem Tagesgeld nichts zur Verfügung habe
...von Eiphone
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