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ᐅ Bauen auf dem Grundstück der Schwiegereltern

Erstellt am: 08.06.20 08:04
L
lisa-kessler
Hallo liebe Forenmitglieder,

ich hatte 2017 bereits einen Beitrag erstellt und wir sind immer noch am überlegen, was wir machen.

Wir hatten bereits damals überlegt, auf dem Grundstück der Schwiegereltern zu bauen.
Die bestehende Scheune sollte abgerissen werden und durch einen Neubau ersetzt werden.

Beim Bauamt habe ich bereits angefragt, der Abriss sowie der Neubau würden mit Auflagen (Abstand zum bestehenden Wohnhaus der Eltern und zum Nachbargebäude) genehmigt werden.

Eine Parzellisierung (Teilung des Grundstücks) müsste auch durchgeführt werden.

Die Abrisskosten würde der Schwiegervater tragen (hatte ein kleines Vorgespräch mit einer Fertighausfirma, die einen ähnlichen Fall hatte und der Abriss dort hat 30.000,-€ gekostet mit "Connections").

Momentan sind noch drei interessante Grundstücke zu bekommen, die innerhalb drei Jahre bebaut werden müssten.
Diese liegen ca. bei 750m² und kosten erschlossen ca. 39.-40.000,-€.

Ich bin sehr hin- und hergerissen, weil ich denke, dass man dort nie richtig Privatsphäre hätte.

Zudem sind meine Eltern auch dagegen, dass wir dort bauen, weil sie sagen, im Falle einer Trennung (ob wir nun vorher heiraten oder nicht) stehe ich da. Dann müsste mein Partner den Kredit allein weiter zahlen und mich ausbezahlen. Viel Eigenkapital ist von beiden Seiten nicht vorhanden (ca. 25.-30.000 Euro jeweils).

Was würdet ihr mir als neutrale Stelle raten?
N
nordanney
17.06.20 17:32
Pinkiponk schrieb:

Aus meiner Sicht fangen damit die Probleme bereits an.
War nur ein Teil meiner Zitate. Ich habe ja auch geschrieben, dass ich so etwas nicht machen würde.
P
Pinkiponk
17.06.20 17:33
lisa-kessler schrieb:

Die Abrisskosten würde der Schwiegervater tragen (hatte ein kleines Vorgespräch mit einer Fertighausfirma, die einen ähnlichen Fall hatte und der Abriss dort hat 30.000,-€ gekostet mit "Connections").
Wenn Dein Schwiegervater das Geld für den Abriss hat, dann könnte er dieses Geld seinem Sohn als vorgezogenes Erbe geben, Ihr tut noch etwas von Eurem Eigenkapital dazu und kauft Euch ein anderes Grundstück.
P
Pinkiponk
17.06.20 17:43
Climbee schrieb:

...
In Deinem Fall handelt es sich um Deine Mutter und nicht um Deine Schwiegermutter. Dem Klischee und meinen Erfahrungen nach, kann das einen mehr oder weniger großen Unterschied machen.
11ant18.06.20 00:12
Pinkiponk schrieb:

Aus meiner Sicht fangen damit die Probleme bereits an.
Nein, siehe Beitrag #40:
lisa-kessler schrieb:

Zur Info an alle, wir haben das Thema beerdigt [...]
Nach meiner Kenntnis (wenn ich da noch´mal Schabowski zitieren darf) meint "an alle" auch Pinkiponk
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
P
pagoni2020
19.06.20 14:19
lisa-kessler schrieb:

@K1300S: stimmt... ich hab Zweifel, ich glaub auch deswegen frage ich hier noch mal nach, um mich rückzuversichern...

Ich frag mich manchmal, ob ich das nicht zu eng sehe.

Mein Partner würde das schon sehr gern machen, ich bin aber mittlerweile echt sehr abgeneigt davon.

Für uns gibt es die Option Grundstück kaufen noch. Die Frage ist, wenn man nicht verheiratet ist, ist es besser, wenn es einer kauft?
Man kann es innerhalb drei Jahre an die Gemeinde zurückgeben.
So ein Leben kann manchmal ganz schön lange sein und Du kannst nur die bekannten Szenarios ansatzweise durchdenken. Das hat Nichts zu tun mit negativem Denken sondern eher mit gleihen Bedingungen. Ich hatte das im Haus mit meinen Eltern und uns gefiel es immer so. Dennoch bringt es definitiv Themen auf dem Tisch, die Du sonst niemals hättest.
Es hat auch mit der oft etwas heiklen Thematik zu tun, dass der Sohn eben immer der Sohn bleibt und daher öfter in Loyalitätsnöte kommen kann.....auweia. Wenn ihr das BEIDE!!!!! ganz klar trennen könnt voneinander und zu 100% und auch immer Euren Weg geht, dann vlt. Ja. Bei 1% Unsicherheit sofort Nein.
Der Sohn bleibt zuhause immer das Kind/der Sohn........selbst wenn er 60 Jahre ist und mehr.
P
pagoni2020
19.06.20 14:23
matte1987 schrieb:

Als jemand der neben seinen Eltern gebaut hat:

Wir hatten in guter Lager die Möglichkeit, ein Grundstück von meinen Eltern zu bekommen. Bei Grundstückspreisen von 270€/m² war das für mich relativ schnell klar, sofern sich ein paar Grundsätze wie Privatsphäre verwirklichen lassen.
Meine Frau war anfänglich skeptisch, eben wegen der Nähe. Finanziell war das aber so gewichtig, dass wir uns dafür entschieden haben.
Meine Frau steht mit im Grundbuch und der Finanzierung.
Wir haben das Ganze mit einem Architekten durchgezogen und können momentan nicht´s Negatives berichten.

Wir haben allerdings auch das Glück, dass meine Eltern da sehr zurückhaltend sind, da sie das selbst mit meiner Oma durchgemacht und eher schlechte Erfahrungen gemacht haben. Sie wollen es daher besser machen

Nach nun 2,5 Jahren im Haus hat sich das so eingespielt, dass wir sehr zufrieden sind.

Dazu raten möchte ich dir allerdings nicht, da kommt es auf zu viele Details an, abhängig vom Grundstück und vor allem dem Verhältnis von euch zu den Eltern/Schwiegereltern.

Bei euren Grundstück-Preisen wäre aber selbst für mich als Sohn die Entscheidung nicht so eindeutig gewesen. Letztlich müsst ihr euch das selbst überlegen, ich würde allerdings ebenso wenig davon abraten wie empfehlen.
So ist es....und das sagst Du als "betroffener" Sohn und mit Eltern, die offenbar achtsam damit umgehen. Ich glaube, dass man sich damit Probleme ins Haus holen kann und man sich dennoch nah sein und gegenseitig unterstützen. An Trennung gedacht wäre das ohnehin das Vollchaos, dann ist auch klar, wer das Haus verlässt. Nähe immer sehr gerne aber immer mit der von mir selbst gewählten Distanz.