ᐅ Bauen als Alleinstehender - Erfahrungsaustausch
Erstellt am: 30.05.21 17:03
nordanney01.06.21 09:22
Schimi1791 schrieb:
Haste keins,gehst Du zur Bank. Und somit stimmtSchimi1791 schrieb:
kannst Dir nix kaufen ...nicht. Bei ner kleinen ETW zum Start ist eine Vollfinanzierung gut machbar und auch für kleine Bonitäten problemlos zu bezahlen.
hampshire01.06.21 09:22
Schimi1791 schrieb:
Trotzdem geht es nicht ohne Geld. Deswegen ist es eine Frage des Geldes. Haste keins, kannst Dir nix kaufen ...Geld ist eine Ressource wie Baumaterial. Wer sich ein Haus baut braucht diese Ressource, der Zweck wird aber in den wenigsten Fällen das Sparen sein, sondern ein Beitrag für ein besseres Leben (was auch immer das im Einzelnen ist).Geld gibt einen Handlungsrahmen. Ist die Ressource knapp, braucht es eben kreative Lösungen um das Ziel zu erreichen. Manche können das eben besser als andere. Manche scheitern und manche lassen ein solches Projekt.
kati133701.06.21 10:01
nordanney schrieb:
Hab auch mit Anfang 20 die erste ETW zur Eigennutzung gekauft. Würde ich meinem Sohn heute auch raten. Ich habe mich das damals nicht getraut als ich ausgezogen bin. Und klar hat man Anfang 20 vielleicht noch wechselnde Partner. Aber wenn man grob in der Region bleiben will und ein paar Jahre halten kann - warum nicht? Man muss sowieso irgendwo wohnen, und wenn man die Miete nicht mehr zahlen kann wird der Vermieter einen auch rauswerfen - ich hatte vor einer ETW zu viel Respekt aus den falschen Gründen, und habe 15 Jahre lang jeden Monat Geld zum Fenster rausgeworfen für Miete.
haydee01.06.21 10:15
dich aus einer Mietwohnung zu werfen, ist fast unmöglich. Sobald du ein paar Euro Miete bezahlst wird es sehr sehr schwierig
Schimi179101.06.21 10:25
nordanney schrieb:
gehst Du zur Bank. Und somit stimmt
nicht.
Bei ner kleinen ETW zum Start ist eine Vollfinanzierung gut machbar und auch für kleine Bonitäten problemlos zu bezahlen.Yaso2.0 schrieb:
Hmm, erstens hab ich nirgends geschrieben, dass man zum Erwerb von Immobilien kein Geld benötigt und zweitens kann ich dir sagen, ich hatte kein Geld, als ich die Wohnung gekauft habe, das Geld war von der Bank geliehen.
...Sag(t) mal, ist denn meine Intention so schwer zu verstehen? 🙂
Es geht NICHT ohne Geld, ganz egal, woher es kommt!
Selbst wenn man kein Geld hat und zur Bank geht, muss man Geld haben, um es zurück zahlen zu können. Deswegen:
"Haste keins, kannst Dir nix kaufen ..." (auch kein Geld von der Bank leihen)
Zudem hat man ja Geld, wenn man es sich leiht oder leihen kann, trotzdem: siehe oben zweiten und dritten Abschnitt.
Selbst hier im Forum und in meinem Umfeld gab es schon genug Beispiele, wo die Finanzierung nicht klappte. Ergo: kein Geld, keine Immobilie!
pagoni202001.06.21 10:35
Schimi1791 schrieb:
Trotzdem bedarf es für die erste (und den weiteren) Immobilie(n) Geld in nicht unerheblicher Menge.
Aber um Geld geht es hier ja nicht ...Klar gehts auch um Geld aber eine Immobilie ohne Bank klappt eh meist nicht. Eine Miete kostet Geld, beim Thema Auto verdampft generell ganz viel Geld in Deutschland, dazu die Erhaltung geliebter, teurer Gewohnheiten, die man nicht abgeben oder ändern möchte. Ich zumindest meinte damit auch nicht das Sammeln mehrerer Immobilien, sondern immer das eine "eintauschen" für einen anderen Lebensweg. Dieser Weg geht ja nicht immer nur aufwärts, er geht genauso seitwärts und genauso auch abwärts.
Ich hatte viele solcher Gespräche im Bekanntenkreis und höre immer wieder, dass man es ja auch gerne so hätte wie ich 🤨 und ich weiß sofort: Nein, das Ganze willst Du nicht, das könntest Du nämlich haben !
Wenn wir dann konkret nach Wegen suchten fanden wir solche auch aber man war eben nicht bereit den gefühlt hohen Preis dafür zu bezahlen. Dieses kleine Wort "Preis" hat aber eine oftmals schmerzliche Bedeutung. Man hätte es gerne anders und schöner aber eben ohne hohen "Preis" bzw. den damit meist einhergehenden Schmerz.
Mein schöner Bauplatz hier kostete unter €70.- aber Niemand wollte so weit weg wohnen wg. Fahrtzeiten; ich hatte aber mein ganzes Leben täglich 2-3 Std. Arbeitsweg, das war schon immer EIN Preis, den Viele nicht zahlen wollen. Wir haben uns um die eigenen Eltern gekümmert und somit Eigentum gemeinsam ermöglicht bzw. hatte unsere damalige Vermieterin, eine liebenswerte, alte Dame Ähnliches angeboten...aber wer will das schon; wir hätten das alternativ auch gemacht. Ich wohne nun sehr weit weg von meinen Kindern und alten Freunden, auch das kann solch ein hoher Preis sein und ich hatte schon immer zwei Jobs..... oder habe meinen Job mit 50 beendet und etwas völlig Neues begonnen, ohne Seil und stellenweise auch im schlechtbezahlten Auslandsjob.
Ob das sinnvoll und richtig war im Rückblick oder ob es auch für Andere so passt ist ja eine ganz andere Frage aber wenn man all diese vorgegebenen Parameter einmal fallen lässt ergeben sich immer Möglichkeiten; im heutigen Europa mehr als früher.
Ich hatte mal so ein Gespräch mit einem Bekannten, einem 59-jährigen Beamten, der vorgeblich völlig platt, ausgebrannt und am Ende war; so wirkte er auch auf mich. Wir haben an dem Abend viele Möglichkeiten der Veränderung gefunden und seine Augen leuchteten ab und zu wieder einmal aber keine der Ideen war für ihn auch nur ansatzweise denkbar, denn er hätte sein großes, bezahltes Haus verkaufen/vermieten müssen, lebenslang auf 30% Pension verzichten etc., dafür hätte er am gleichen Abend ein "freier" Mann sein können. Ergebnis: Er hat seine Zeit dort abgesessen und jammert noch heute.....bei voller und guter Pension allerdings und sagt mir ab und zu, wie toll ich es doch hätte 🤨 und ich denke.......ohje.......offenbar ist sein Leidensdruck doch nicht so groß.
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