ᐅ Baubeschreibung / Nebenkosten - Wer hat Erfahrungen?
Erstellt am: 25.08.2019 13:32
Onik900 25.08.2019 13:32
Hallo an alle,
ich werde demnächst eine Doppelhaushälfte KFW 55 von einem Bauträger inklusive Grundstück kaufen.
Die Baubeschreibung liegt mir vor.
Dort wurden jedoch keine Angaben zu den Baunebenkosten gemacht. ZB Erschließung, Freimachung des Grundstücks, Kosten vor dem Hausbau, Hausanschlüsse etc.
Mündlich und in Emails wurde mir mitgeteilt, dass diese Kosten alle im Kaufpreis enthalten sind.
Sollte ich darauf bestehen, dass diese Leistungen alle in der Baubeschreibungen enthalten sind oder ist dies nicht so wichtig, da ich den Kaufpreis ohnehin erst zahlen muss, sobald der Bau abgeschlossen ist?
Vielen Dank im Voraus
ich werde demnächst eine Doppelhaushälfte KFW 55 von einem Bauträger inklusive Grundstück kaufen.
Die Baubeschreibung liegt mir vor.
Dort wurden jedoch keine Angaben zu den Baunebenkosten gemacht. ZB Erschließung, Freimachung des Grundstücks, Kosten vor dem Hausbau, Hausanschlüsse etc.
Mündlich und in Emails wurde mir mitgeteilt, dass diese Kosten alle im Kaufpreis enthalten sind.
Sollte ich darauf bestehen, dass diese Leistungen alle in der Baubeschreibungen enthalten sind oder ist dies nicht so wichtig, da ich den Kaufpreis ohnehin erst zahlen muss, sobald der Bau abgeschlossen ist?
Vielen Dank im Voraus
hanse987 25.08.2019 13:49
Alles was nicht schriftlich drin steht ist in der Regel nicht dabei.
Curly 25.08.2019 15:32
du kaufst von einem Bauträger ein fertiges Haus. Es kann dir dabei egal sein, wie hoch seine Baunebenkosten sind, du zahlst den vereinbarten Preis und bekommst das, was in deiner Baubeschreibung steht.
LG
Sabine
LG
Sabine
Scout 25.08.2019 16:06
Kaufst du von einem Bauträger oder von einem Generalunternehmer (GU)?
Bei letzterem hast du einen Werksvertrag- alles, was da nicht drin steht (wie Anschlüsse, Erdabfuhr) geht auf deine Kappe.
Der Bauträger im juristischen Sinne (oft wird der GU im Volksmund auch als solcher bezeichnet) gibt dir aber einen Kaufvertrag. Du bekommst also ein praktisch fertiges, angeschlossenes Haus. Wo der dann etwa die Erde entsorgt hat ist nicht dein Bier.
Bei letzterem hast du einen Werksvertrag- alles, was da nicht drin steht (wie Anschlüsse, Erdabfuhr) geht auf deine Kappe.
Der Bauträger im juristischen Sinne (oft wird der GU im Volksmund auch als solcher bezeichnet) gibt dir aber einen Kaufvertrag. Du bekommst also ein praktisch fertiges, angeschlossenes Haus. Wo der dann etwa die Erde entsorgt hat ist nicht dein Bier.
Onik900 25.08.2019 17:53
Scout schrieb:
Kaufst du von einem Bauträger oder von einem Generalunternehmer Die Firma gibt an ein Generalbaunternehmen zu sein. Dann schätze ich mal, dass diese bei uns als Bauträger fungieren, da die Firma das Grundstück uns das Haus zusammen verkaufen. Das Haus ist im Grunde von denen geplant, wir können nur noch ein paar Änderungen angeben.
Es wird auch nicht nur 'unser' Doppelhaushälfte gebaut, sondern noch 4 weitere.
Müssen die Hausanschlusskosten denn in der Baubeschreibung aufgeführt werden? Diese sind ja vorab nicht notwendig, um das Haus überhaupt zu errichten, wie zum Beispiel bei der Erschließung.
Danke im Voraus.
danixf 25.08.2019 18:34
Wichtig ist was im Notarvertrag steht. Die Bauleistungsbeschreibung ist deinem Projekt für die Nebenkosten und Anschlüsse nicht wichtig. Es kann sogar in der Bauleistungsbeschreibung drin stehen, dass die Nebenkosten vom Auftragnehmer getragen werden müssen, weil die Bauleistungsbeschreibung für sämtliche Häuser von deinem Anbieter gilt. Im Notarvertrag wird dann der entsprechende Punkt ausgeklammert. So war es zumindest bei Bekannten.
Dort wurden auch 4 Häuser gebaut und alles war inklusive. Die Bauleistungsbeschreibung war die Standardvariante, wo sogar drin steht, dass Kosten XY vom Auftragnehmer zu tragen sind. Im Notarvertrag stand dann alles nochmals explizit genau drin.
Hinweis an dich für diese Stelle. Wenn ihr zusätzliche Dinge haben wollt, wie elek. Rollläden, ausgebauter Dachboden, Aufpreistüren oder sonst was, dann warte darauf bis ihr den Notarvertrag unterschrieben habt. Das kann man alles problemlos im Nachhinein bezahlen und ihr spart euch dadurch paar tausend Euro Steuern. Vorher evtll mit eurer Firma einmal darüber sprechen.
Dort wurden auch 4 Häuser gebaut und alles war inklusive. Die Bauleistungsbeschreibung war die Standardvariante, wo sogar drin steht, dass Kosten XY vom Auftragnehmer zu tragen sind. Im Notarvertrag stand dann alles nochmals explizit genau drin.
Hinweis an dich für diese Stelle. Wenn ihr zusätzliche Dinge haben wollt, wie elek. Rollläden, ausgebauter Dachboden, Aufpreistüren oder sonst was, dann warte darauf bis ihr den Notarvertrag unterschrieben habt. Das kann man alles problemlos im Nachhinein bezahlen und ihr spart euch dadurch paar tausend Euro Steuern. Vorher evtll mit eurer Firma einmal darüber sprechen.
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