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ᐅ Bauamt fordert Freiflächengestaltungsplan für Einfamilienhaus - Erfahrungen?


Erstellt am: 21.11.24 21:09

Schorsch_baut23.11.24 12:16
Wenn Du 20 Laubbäume für den Hausbau fällen willst, dann werden vermutlich Ausgleichpflanzungen gefordert werden. Ungenutzter Acker klang zunächst nach Grünland. Bei Altbaumbestand schaut man heute in den meisten Behörden kritischer auf die ökologischen Auswirkungen.
MachsSelbst23.11.24 12:35
Vielleicht hab ich's überlesen, aber warum hat der Architekt denn überhaupt von sich aus 19 Bäume reingemalt? Das wird er ja nicht ohne Grund getan haben. Ist das mal abgeklärt worden?

Wenn für den Hausbau tatsächlich Bäume weichen, geht es inzwischen tatsächlich dahin, dass diese neu gepflanzt werden müssen.

Und ganz allgemein werden die Bauämter auch immer schärfer in Bezug auf Begrünung, weil in den letzten 10, 15 Jahren nämlich die Verstöße, insbesondere durch Schottergärten und unerlaubte Versiegelung explosionsartig zugenommen haben.
Und weil es irrsinnig aufwendig ist, einmal entstandenes gegen den Widerstand der Eigentümer rückbauen zu lassen.

Ich kenne hier neu gebaute Straßenzüge, da findet man in keinem Vorgarten auch nur eine einzige Pflanze. Gruselig.
Schorsch_baut23.11.24 13:30
im hinteren Garten sieht es ja kaum besser aus. Ein paar qm Rasen für die Kinderbespaßung, ansonsten outdoor Küche, outdoor Lounge, Poolecke, alles pflegeleicht versiegelt in grau. Stabmatten drumrum, fertig ist der verlängerte Wohnraum. Ein Kräuterhochbeet als grüner Tupfer. Der Garten als Statussymbol hat sich in seiner Gestaltung sehr gewandelt. Wo man früher stolz seine Rosen gepflegt hat steht heute die Außenküche mit Smoker. Das kann man den Leuten auch nicht austreiben, wenn sie meinen, dass so ihr Bedarf ist. So lange es Gemüse und Obst billig zu kaufen gibt, wird kaum jemand mit Familie und zwei Jobs anfangen, daran etwas zu ändern.
Questioner23.11.24 17:47
K a t j a schrieb:

Freiflächen -Nutzungsplan mit vorlegen.
So langsam glaube ich, Du willst uns veräppeln oder mehr Dich selbst.
Also jetzt mal bitte sachlich bleiben und nicht unverschämt werden. Du musst nicht helfen. Und deine ganzen moralischen Predigten haben auch nichts mit dem grundlegenden Thema zu tun.
K a t j a schrieb:

Ja, aber Du kannst nicht gar nix angeben. Du musst wenigstens belegen, dass Du Dich an den Bebauungsplan hältst. Ergo musst Du den Freiflächen -Nutzungsplan mit vorlegen.
Und jetzt nochmal: welche Vorgaben im Bebauungsplan soll ich den belegen, wenn es sie nicht gibt?!
Auch wurde hier ein Gestaltungsplan, kein Nutzungsplan angefordert.
Nur mal ein Auszug aus einem Merkblatt, dass bei zig anderen Gemeinden ebenso drin steht:
Generell sind bei größeren Wohnbauvorhaben (i.d.R. ab 4 Wohneinheiten), bei gewerblichen Anlagen und, falls es im Bebauungsplan gefordert ist, Freiflächengestaltungspläne erforderlich.
Fällt ein Einfamilienhaus da drunter?!
MachsSelbst schrieb:

Ein eigenes Haus mit Garten ist nix worin man alt wird und dann im Schaukelstuhl liegt. Es sei denn ihr habt dann das Geld für Gärtner und Haushälter.
Nunja, das kenne ich aus meiner Umgebung ganz anders. Egal, ob meine Großeltern, die meiner Frau und jetzt ihre Eltern bzw. nur noch ihre Mutter, die Vermieterin meiner Eltern, unsere Nachbarin, etc. Niemand will im hohen Alter aus seinem Haus - seinem Leben - raus. Nur wenn es wirklich, wirklich gar nicht mehr geht. Und dann leben sie meist nicht mehr lange.
MachsSelbst23.11.24 20:37
Deine Antwort hat nix damit zu tun, was ich gesagt habe. Natürlich will im Alter keiner mehr ausziehen. Aber entsprechend sehen dann Grundstück und Haus meistens auch aus.

Und das obwohl die Senioren mitnichten den ganzen Tag im Sessel sitzen, sondern nach Kräften ackern. Ein Haus und Garten macht Arbeit. Heute, morgen, übermorgen.
Und gerade wenn ihr 70, 80 seid, dann sind 30, 40 Jahre rum und die Renovierungen gehen los. Dach, Heizung, Fenster, usw.
K a t j a23.11.24 20:55
Questioner schrieb:

Du musst nicht helfen.

Du hast recht. Manchen ist einfach nicht zu helfen.
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