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ᐅ Auslegung neuer Heizung und Warmwasser für ein Freizeithaus 1970


Erstellt am: 31.03.23 21:23

dertill11.04.23 14:25
Audiobampa schrieb:

10% Dreifachverglasung
10% Fensterflächenanteil sind sehr wenig. Normalerweise rechnet man mit 20% der Wohnfläche, schöner ist mehr.
U-Wert für Fenster mit 3-Fach Verglasung liegt für das gesamte Fenster bei um die 0,9 W/m²K
Audiobampa schrieb:

22W pro m³ an heiz Leistung brauchen würde, bei ytong steinen ca. 33W pro m³.
Heizlasten sind vom Raumvolumen relativ unabhängig. Relevant sind die m², nicht die m³.
Meinst du m²? Passt dann aber nicht mit den 250 pro Wohnung. Also nochmal nachrechnen und eine Heizlastberechnung machen.
Es gibt onlinetools dafür, oder du weist, was du tust, dann geht es auch per Hand:
U-Werte aller Bauteile bestimmen, Bauteile, welche an beheizte Räume grenzen ignorieren
0,1 W/m²K Wärmebrückenaufschlag für jedes Bauteil hinzufügen.
Entsprechende Transmissionswärmeverluste bei dT=30-35k (je nach Region) ermitteln.
20% Aufschlag für die Aufheizung einkalkulieren.
Mindestluftwechselrate von 0,5/h einrechnen, lieber 0,7/h, das mit der Wärmekapazität von Luft, der Lufttemperatur (20°C) und dem Raumvolumen multiplizieren: Lüftungsverluste ermitteln

Das für jeden Raum und du hast die Raumweise Heizlastberechnung. Die DIN macht da noch etwas mehr Tüdelüü, aber für die Praxis hilft das.
Audiobampa schrieb:

Gibt es Splitgeräte die so 7,3kW machen
Außengeräte ja, einzelne Innengeräte nicht, aber du brauchst bei 100 m² GEG2020 Baustandard auch keine 7,3 kW, sondern eher die Hälfte - sollte die oben genannte Rechnung ergeben.
Audiobampa schrieb:

Die Wohnung kann man sich wie eine große Garage vorstellen ohne Zimmerunterteilungen Zwei große Räume einer 40 der andere 60m² sind durch eine 3-4m große Öffnung miteinander verbunden. Wo am besten die Klima anbringen? Mitte?
Ich würde empfehlen je Wohneinheit ein Multisplit-Gerät mit 2 Innengeräten, je eines für die großen Räume, zu verwenden und im Bad elektrische Flächenheizung (mit Temperatur- und Zeitsteuerung, am besten nur mit 40-50 W/m² Leistung).
Je Wohneinheit eine Multisplit für 2 Außengeräte. Da du die Anlage ganzjährig zum Heizen nehmen möchtest, lass die Finger von den billigen und nimm Daikin / Panasonic / Mitsubishi EL / LG / Hitachi oder ähnliches.
Audiobampa schrieb:

Statt Boiler könnte man doch auch Durchlauferhitzer nehmen oder?
Jein. Wenn möglich, würde ich auch einen elektrisch geregelten DLH und für die Küche einen kleinen Steckdosen DLH dem Boiler vorziehen, aber der DLH braucht deutlich mehr Anschlussleistung.
Noch besser wäre die BWWP. Da brauchst du halt Zu- und Abluft zusätzlich.
Mein Favorit wäre "Daikin Multi +" oder Hitachi "Yutampu". Vielleicht gibt es das auch bei anderen Anbietern, aber bei den Systemen kannst du an ein Multisplit-Außengerät bis zu 3 Innengeräte (Mitsu sogar 4) und zusätzlich einen über die Wärmepumpe versorgten Warmwasserspeicher als Boiler-Ersatz ankoppeln. Zumindest für die Daikin-Geräte gibt es auch relativ kleine Speicher, die auch wandhängend in einer Nische untergebracht werden können. Davon für jede Wohneinheit ein System und unterm Strich sollte das vom Investment her die günstigste Lösung und vom Betrieb ebenfall effizient und flexibel bei unterschiedlicher Auslastung sein.

Nachtrag: Splitkilmas sollten so dimensioniert werden, dass die Innengeräte, außer zum Aufheizen, ganzjährig in der niedrigsten Stufe betrieben werden können und das Außengerät sollte möglichst weit herunter regeln können, also möglichst klein sein. Ziel ist, dass die Innengeräte leise sind (niedrigste Stufe) und das Außengerät durchlaufen kann, ohne zu Takten und genau noch genug Leistung hat, um bei Auslegungstemperatur alle Räume aufheizen zu können + Reservezeiten für Abtauen des Außengeräts.
Nida35a11.04.23 16:44
Audiobampa schrieb:

Die Wohnung kann man sich wie eine große Garage vorstellen ohne Zimmerunterteilungen Zwei große Räume einer 40 der andere 60m² sind durch eine 3-4m große Öffnung miteinander verbunden.
Hast du nicht Lust, die Pläne hier zu zeigen, das klingt interessant, 🙂
wobei eine WC Tür sollte schon sein 😉
Audiobampa11.04.23 20:39
Hallo Ja Klar gerne,

ab dem Keller bauen wir dann mit einem 36,5 er Stein, Da bleibt alles offen außer das wir irgendwo noch eine Toilettenkabine hinstellen werden auf jeder Etage.

Zu der Klimaanlage auf kleinster Stufe....wie soll ich das berechnen? Also in der Heizlastberechnung im Web komme ich auf ca 6000W.
Wie müsste dann die Klimaanlage dimensioniert sein damit sie ganzjährig auf der kleinsten Stufe laufen kann?
Grundriss Kellergeschoss mit Kellerraum, Kriechkeller, Lager/Service, HZG und Fahrradabstellplätze.
dertill13.04.23 13:59
Audiobampa schrieb:

Hallo Ja Klar gerne,

ab dem Keller bauen wir dann mit einem 36,5 er Stein, Da bleibt alles offen außer das wir irgendwo noch eine Toilettenkabine hinstellen werden auf jeder Etage.

Zu der Klimaanlage auf kleinster Stufe....wie soll ich das berechnen? Also in der Heizlastberechnung im Web komme ich auf ca 6000W.
Wie müsste dann die Klimaanlage dimensioniert sein damit sie ganzjährig auf der kleinsten Stufe laufen kann?

Das Außengerät sollte dann die entsprechende Nennleistung bei Auslegungsaußentemperatur haben (-10 bis -16°C je nach Standort / Klimaregion). Die Leistungswerte für die Innengeräte findest du in den technischen Datenblättern. Diese sind in der Regel bei den Herstellern oder auch bei Internetanbietern in der Produktbeschreibung hinterlegt. Dort sind auch Leistungswerte (min, max, nominal) hinterlegt. Der Minimalwert ist logischerweise der für die kleinste Betriebsstufe.
Du musst nun also für deine Heizlast das minimal passende Außengerät finden - nicht die Maximale Heizleistung, sondern die Nennheizleistung ist relevant, da die maximale Heizleistung nicht bei Auslegungstemperatur erreicht wird, sondern bei höheren Temperaturen (geringerer Temperaturhub). Das muss ein Gerät, passend für 2 Innengeräte sein (außer du möchtest 3 Innengeräte, um die länger auf minimaler Stufe laufen lassen zu können).
Die Innengeräte wählst du dann so, dass du eben möglichst hohe Leistung angeschlossen bekommst, um die niedrig betreiben zu können. Du kannst die Innengeräte auch überdimensionieren, also in Summe mehr Wärmeleistung anschließen, als das Außengerät hat. Da machen auch die Hersteller angaben zu. Die können dann zwar auf höchster Stufe nicht mehr die jeweilige Nennleistung abgeben - brauchst du ja aber nicht, sollte nur vom Hersteller freigegeben sein, damit bei der Steuerung keine Probleme auftreten.

Das ganze erfordert ein bissl Gehirnschmalz oder Erfahrung oder du fragst einen qualifizierten Heizungsbauer / Kältetechniker, der nicht nur Dienst nach Vorschrift macht.
Audiobampa14.04.23 10:35
Lieben Dank für die Ausführungen das hilft schon mal weiter. Pro Wohnung habe ich noch mal nachgeschaut habe ich im Internet rechnen lassen brauche ich 3,9KW. Wie sehe denn die Stromzuleitung zum Durchlauferhitzer aus?
Die muss ich in die Stromlaufpläne mit einbeziehen. Ist das Drehstrom oder reicht da 230V 16A?
dertill15.04.23 02:42
Nimm Mal den Link lieber raus, Forenregeln sagen: keine externen Links.
Und das ist 1. Eine single Split Anlage und 2. Die wahrscheinlich billigste, die du gefunden hast. Ob sie ausreicht weiß ich nicht, weil ich btu/h nicht in kW umrechnen will. Sie widerspricht aber allem was Ich bisher gepostet habe hinsichtlich Effizienz, Lautstärke und Langlebigkeit.

DLH haben um die 20kW.
3*230V*16A < 20kW.
wenn du das nicht weißt, entweder Finger weg oder Nachlesen. Am einfachsten immer im Gerätedatenblatt/Installationsanleitung. Da steht das bei allen nicht-Chinakrachern drin.
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