ᐅ Angebot Energieberater für Sanierung Haus 1987
Erstellt am: 26.01.26 12:09
Wir möchten an unserem Haus von 1987 punktuell einige Sachen sanieren, hauptsächlich Heizung (Öl von 2024), wenn möglich eine Fußbodenheizung (statt Heizkörper), neue Fenster und die Erneuerung der Zwischensparrendämmung (in Eigenleistung). Hierfür habe ich auf Empfehlung bei einem größeren Energieberater hier im süddeutschen Raum angefragt, und folgendes Angebot erhalten.


Nach Förderung (650 EUR für iFSP, 50% beim Rest) wären das knappe 3.000 EUR. Ist das realistisch? Als Laie kann ich natürlich nicht sagen, was ich brauche und was nicht. Ich weiß, dass ich einen iFSP brauche (für die 20%), und eine Heizlastberechnung und hydraulischer Abgleich für die Heizungserneuerung. Eine Lüftung hatten wir bisher nicht im Plan, da wäre z.B. die Frage, ob ich dann überhaupt ein Lüftungskonzept brauche (bzw. die Erstellung überhaupt aus dem Angebot rausnehmen kann). Die Frage ist auch, wie so eine "Baubegleitung" dann aussieht, und ob man diese überhaupt braucht. Oder ist sie für die Förderung zwingend erforderlich?
Wie dem auch sei, mich würden einfach gerne eigene Erfahrungen oder Vergleichswerte interessieren. Ich würde mir auch gerne Vergleichsangebote einholen, aber diese müssten ja dann vergleichbar sein. Ist es üblich, dass ein EEE auch eine Heizlastberechnung und hydraulischen Abgleich macht? Und bringt es Vorteile, alles aus einer Hand zu beziehen?
Nach Förderung (650 EUR für iFSP, 50% beim Rest) wären das knappe 3.000 EUR. Ist das realistisch? Als Laie kann ich natürlich nicht sagen, was ich brauche und was nicht. Ich weiß, dass ich einen iFSP brauche (für die 20%), und eine Heizlastberechnung und hydraulischer Abgleich für die Heizungserneuerung. Eine Lüftung hatten wir bisher nicht im Plan, da wäre z.B. die Frage, ob ich dann überhaupt ein Lüftungskonzept brauche (bzw. die Erstellung überhaupt aus dem Angebot rausnehmen kann). Die Frage ist auch, wie so eine "Baubegleitung" dann aussieht, und ob man diese überhaupt braucht. Oder ist sie für die Förderung zwingend erforderlich?
Wie dem auch sei, mich würden einfach gerne eigene Erfahrungen oder Vergleichswerte interessieren. Ich würde mir auch gerne Vergleichsangebote einholen, aber diese müssten ja dann vergleichbar sein. Ist es üblich, dass ein EEE auch eine Heizlastberechnung und hydraulischen Abgleich macht? Und bringt es Vorteile, alles aus einer Hand zu beziehen?
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Biene32 schrieb:
Wir möchten an unserem Haus von 1987 punktuell einige Sachen sanieren, hauptsächlich Heizung (Öl von 2024), wenn möglich eine Fußbodenheizung (statt Heizkörper), neue Fenster und die Erneuerung der Zwischensparrendämmung (in Eigenleistung). Hierfür habe ich auf Empfehlung bei einem größeren Energieberater hier im süddeutschen Raum angefragt, und folgendes Angebot erhalten.Das ist dem Wesen nach nur ein Angebot über Beratung und Planung ohne Bauleitung und ohne Ausschreibung, also im Prinzip nur das Aufschließen einer Büchse der Pandora eines Überraschungspaketes, wer alles wie viel an Deinem Projekt verdienen will. Ich habe (leider an anderer Stelle, in einem Thread von Bikerin91) vorgerechnet, daß es ein teurer Weg ist, eine Sanierung von den beteiligten Auftragnehmern planen zu lassen (der zu einer Verzwokommaachtfachung des Maßnahmenbudgets führt).
Ihr solltet daher einen explizit im "Bauen im Bestand" erfahrenen Architekten das Maßnahmenpaket planen lassen, und zwar unabhängig von der Zahl der Bauabschnitte als Gesamtpaket. Gerade solche Architekten besitzen häufig selbst die Zusatzqualifikation Energieberater (wie hier das Mitglied @wpic, der allerdings mehr oder weniger nur in der Eifel bis nur wenig weiter als Köln tätig wird). Solche Architekten kennen auch die geeigneten Pappenheimer, um die Maßnahmen gut durchzuführen. Der "süddeutsche Raum" ist groß, der geht von Heidelberg bis Reit im Winkl. Ein Architekt und "seine" Handwerkermannschaft sollten jedoch eher im Nahbereich des Bauortes ansässig sein, also dem eigenen oder direkt benachbarten Landkreisen. Weiter weg ist faktisch zu "anonym".
Hier sind ja nicht nur Tank und Kessel auszubauen, sondern die Thermische Hülle zu schließen und dergleichen. Je nach Raumhöhe ist die Fußbodenheizung in den Estrich einzufräsen oder der Fußboden neu aufzubauen (und ggf. Stürze von Türen und Fenstern anzuheben), das wird schon ein sechsstelliges Vergnügen (und ohne konzertierte Detailplanung leicht ein Faß ohne Boden). Ein Fredl der einem da mal schnell für leicht verdientes Geld ein buntes Zwanzigseitenexposé einschließlich Energieausweis ausdruckt, damit einem eine Förderstelle ein Zuschüßchen überweist, ist da aus meiner Sicht nicht zu empfehlen. Damit ist man vom Wisch und vom Taschengeld abgesehen nur "so schlau als wie zuvor".
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