ᐅ Anfänge einer möglichen Immobilie | Fragen Bausparvertrag
Erstellt am: 29.06.2015 14:19
FloSchn 02.07.2015 14:22
Also zwei Dinge :
Es kommt darauf an, was du willst. Sicherheit kostet immer etwas. Finanzierungsbausteine mit Tilgungsaussetzung sind immer teurer als direkte Tilgung. Aber sie bieten Sicherheit, wenn man es richtig einsetzt. Also macht ein Bausparkonto für dich Sinn, wenn du Sicherheit in der Finanzierung haben willst. Wenn dem so ist, dann macht es auch Sinn nur eine geringe Sparrate in den Bausparvertrag zu zahlen, bevor die Finanzierung beginnt. Denn auf dein Eigenkapital musst du keine Zinsen zahlen, also sollte das zur Verfügung stehen, zu dem Zeitpunkt zu dem du kaufen willst und nicht in einen Bausparvertrag gebunden sein.
Die Zinsen steigen aktuell wieder, da sich die Renditeerwartung am Markt verändert hat. Auch die Renditen von Staatsanleihen sind gestiegen. Das muss mit Griechenland etc nichts zu tun haben. Es geht nur darum was der Markt (also die Mehrheit der Anleger, private wie auch Institutionelle) machen.
Es kommt darauf an, was du willst. Sicherheit kostet immer etwas. Finanzierungsbausteine mit Tilgungsaussetzung sind immer teurer als direkte Tilgung. Aber sie bieten Sicherheit, wenn man es richtig einsetzt. Also macht ein Bausparkonto für dich Sinn, wenn du Sicherheit in der Finanzierung haben willst. Wenn dem so ist, dann macht es auch Sinn nur eine geringe Sparrate in den Bausparvertrag zu zahlen, bevor die Finanzierung beginnt. Denn auf dein Eigenkapital musst du keine Zinsen zahlen, also sollte das zur Verfügung stehen, zu dem Zeitpunkt zu dem du kaufen willst und nicht in einen Bausparvertrag gebunden sein.
Die Zinsen steigen aktuell wieder, da sich die Renditeerwartung am Markt verändert hat. Auch die Renditen von Staatsanleihen sind gestiegen. Das muss mit Griechenland etc nichts zu tun haben. Es geht nur darum was der Markt (also die Mehrheit der Anleger, private wie auch Institutionelle) machen.
Alibert87 02.07.2015 14:55
Möchte bei der Finanzierung natürlich nicht alles auf eine Karte setzen, d.h. zu dem Ansparen auf den Bausparvertrag, kommt das regelmäßige sparen auf mein Tagesgeldkonto. Gerade bei dem Bausparvertrag der Signal hätte ich ja 1% Guthabenzinsen (ja ich weiß -> Inflation) aber woanders bekomme ich kaum mehr.
Ich denke mir, obwohl ich keinen Glaskugel habe, ist eine Darlehenszins-Sicherung von 2,25% doch ganz okay. Klar könnte ich es günstiger treffen, aber der Spielraum nach unten ist kleiner, als nach oben (laienhaft gesagt).
Sparrate sollte anfangs bei 300-400 Euro liegen, damit fühle ich mich noch wohl..
Zusätzlich hatte ich schon an ein Forwarddarlehen gedacht, nur kann ich den Zeitpunkt des Kaufes gar nicht abschätzen.
Ich denke mir, obwohl ich keinen Glaskugel habe, ist eine Darlehenszins-Sicherung von 2,25% doch ganz okay. Klar könnte ich es günstiger treffen, aber der Spielraum nach unten ist kleiner, als nach oben (laienhaft gesagt).
Sparrate sollte anfangs bei 300-400 Euro liegen, damit fühle ich mich noch wohl..
Zusätzlich hatte ich schon an ein Forwarddarlehen gedacht, nur kann ich den Zeitpunkt des Kaufes gar nicht abschätzen.
Musketier 02.07.2015 15:19
FloSchn schrieb:
Also zwei Dinge :
Es kommt darauf an, was du willst. Sicherheit kostet immer etwas. Finanzierungsbausteine mit Tilgungsaussetzung sind immer teurer als direkte Tilgung. Aber sie bieten Sicherheit, wenn man es richtig einsetzt. Also macht ein Bausparkonto für dich Sinn, wenn du Sicherheit in der Finanzierung haben willst. Wenn dem so ist, dann macht es auch Sinn nur eine geringe Sparrate in den Bausparvertrag zu zahlen, bevor die Finanzierung beginnt. Denn auf dein Eigenkapital musst du keine Zinsen zahlen, also sollte das zur Verfügung stehen, zu dem Zeitpunkt zu dem du kaufen willst und nicht in einen Bausparvertrag gebunden sein.Das anfängliche Eigenkapital außerhalb des Bausparers nützt ihm aber nichts, wenn er sich die Rate für den Bausparvertrag nicht Leisten kann und den Bausparer nicht zuteilungsreif bekommt. Wenn er jetzt wenig einzahlt, muß der dann umso mehr einzahlen, um die Mindestbewertungszahl bis 2022 zu erreichen. Das funktioniert bei der Ratenhöhe aber nicht.
FloSchn 02.07.2015 15:53
Musketier schrieb:
Das anfängliche Eigenkapital außerhalb des Bausparers nützt ihm aber nichts, wenn er sich die Rate für den Bausparvertrag nicht leisten kann und den Bausparer nicht zuteilungsreif bekommt. Wenn er jetzt wenig einzahlt, muß der dann umso mehr einzahlen, um die Mindestbewertungszahl bis 2022 zu erreichen. Das funktioniert bei der Ratenhöhe aber nicht.Das ist richtig. Deshalb der Mittelweg. Man hat immer einen Vorteil wenn schon etwas an Geld im Bausparvertrag liegt, denn dadurch wird die Zeit für das Vorausdarlehen kürzer (das heißt der Zins wird ebenfalls niedriger). Wenn allerdings das gesamte Kapital im Bausparvertrag steckt, dann wird die Kreditsumme höher und das zu einem heute unbekannten Zins.
Wie sieht dein Mittelweg aus ?
Alibert87 03.07.2015 11:43
Da ich den Bausparvertrag für die Anschlussfinanzierung verwenden möchte, muss er ja nicht 2022 zuteilungsreif sein. Wenn ich in 3 Jahren etwas kaufe, dann der Bankkredit 10 Jahre läuft, habe ich ca 13 Jahre Zeit, ist doch korrekt!?
In der Zeit kann ich mehr oder minder sparen.
das mit dem Mittelweg verstehe ich nicht ganz , was meinst du?
In der Zeit kann ich mehr oder minder sparen.
das mit dem Mittelweg verstehe ich nicht ganz , was meinst du?
Musketier 03.07.2015 11:57
Alibert87 schrieb:
Da ich den Bausparvertrag für die Anschlussfinanzierung verwenden möchte, muss er ja nicht 2022 zuteilungsreif sein. Wenn ich in 3 Jahren etwas kaufe, dann der Bankkredit 10 Jahre läuft, habe ich ca 13 Jahre Zeit, ist doch korrekt!?
In der Zeit kann ich mehr oder minder sparen.Meines Wissens richtet sich die Tilgungshöhe auch nach der Einzahlungszeit. Wenn ihr sowieso länger Zeit bis zur Zuteilung habt (z.B. 12 Jahre statt 7 Jahre), dann könntet ihr dadurch vielleicht auch die monatliche Belastung senken.
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