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ᐅ Altbau - Umbau u. Sanierung

Erstellt am: 18.05.15 03:10
K
Kölsch-Bloot
K
Kölsch-Bloot
18.05.15 03:10
Guten Morgen zusammen.

Wie ich in der Überschrift bereits angedeutet habe, geht es in meinem Fall um teilweisen Umbau und komplette Sanierung der Räumlichkeiten.

Da meine Eltern gesundheitlich nicht mehr in bester Verfassung sind, möchte ich im Erdgeschoss des Hauses einige Veränderungen durchführen. Wie bei vielen anderen auch, ist das Geld leider etwas knapp, weshalb ich den Großteil der Arbeiten selber durchführen will. Einige Dinge habe ich schon mal gemacht, bei anderen Dingen wird es zu einer Premiere kommen.

Wann genau ich starten werde, weiß ich noch nicht genau. Ich will lieber vorher alles genau planen, Baustoffe besorgen etc. und dann loslegen.

Im Laufe der Zeit werden sicherlich noch viele Fragen aufkommen. Ich hoffe, dass ich mich auch dann an das Forum wenden darf!?

Das Haus ist in etwa aus den 40er/50er Jahren. Pläne liegen leider keinerlei vor. An das Erdgeschoss wurde vor ca. 60 Jahren ein Ladenlokal angebaut. Dieses steht derzeit leer und ich möchte es in die "neue Wohnung" integrieren, da es doch schon gut 35qm mehr Platz sind.

Nun müsste bzw. möchte ich 3 Durchbrüche für Türen machen (die Durchbrüche, welche vor X Jahren mal zugemauert wurden sind nicht mit einbegriffen), einige vorhandene Türen zumauern, hinzu kommen 2 Durchbrüche für Fenster und die Veränderung von 3 Fensterdurchbrüchen (u.a. ein Schaufenster).

Da ich nicht weiß ob das nun alles so funktionieren wird wie ich mir das vorstelle, möchte ich einen Fachmann zu Rate ziehen. Ich denke mal dass hier ein Statiker notwendig wäre (oder gibt es noch eine andere Möglichkeit?).
Wie kann ich mir das vorstellen? Da keine Pläne vorhanden sind, wo fängt der Statiker an? Kommt er vorbei, sieht sich die Angelegenheit an und sagt nach seinen durchgeführten Berechnungen dann "das geht/das geht nicht!" oder kann ich als Laie mit den Plänen des Statikers nichts anfangen?

Kann man in etwa abschätzen, in welchem Bereich die Kosten dafür liegen würden?


Ich bedanke mich schon mal für Ratschläge!

Beste Grüße
L
Legurit
18.05.15 07:33
Schau, ob du Förderungen erhalten kannst, sei es von Gemeinde, Pflegeversicherung, KfW oder Verbänden.
Denke dass dir der Statiker bei konkreter Frage auch eine konkrete Antwort geben kann bzw. frag im Vorhinein und mach das zur Bedingung der Beauftragung.
B
Bauexperte
18.05.15 09:01
@Kölsch-Bloot

Du kannst nicht "mal eben" mit den Umbauarbeiten beginnen; auch nicht nach Rücksprache mit dem Statiker.

Du wirst sehr wahrscheinlich auch einen Architekten benötigen, welcher die entsprechenden Pläne zeichnet und diese dem Bauamt zur Genehmigung vorlegt. Du willst ja nicht eben wenig in die Substanz der Bestandsimmobilie eingreifen.

Am günstigsten für einen reibungslosen Umbau wäre es daher, wenn Statiker & Architekt harmonieren; ihre jeweilige Arbeitsweise kennen.

Zuvor solltest Du als 1. Maßnahme einen Finanzierungsmenschen Deines Vertrauens aufsuchen und mit ihm die Höhe der möglichen Mittel klären. Er wird Dich auch über Fördermöglichkeiten informieren.

Grüße, Bauexperte
K
Kölsch-Bloot
18.05.15 11:47
Vielen Dank für Eure Antworten!

Dass eine Baugenehmigung nötig sein soll, verwundert mich doch schon. 1. Weiß ich ja noch nicht ob und in welchem Umfang tragende Wände im Spiel sind. Dies müsste ja zunächst von einem Statiker geprüft werden. 2. Hatte ich auch nicht vor einen Architekten zu beauftragen. Der Eingriff in die vorhandene Bausubstanz bleibt letztlich, meiner Meinung nach, überschaubar. Vielleicht habe ich mich ja unklar ausgedrückt: es sollen drei neue Durchgänge innerhalb der Wohnung entstehen und im Gegenzug fallen einige bisherige Zimmertüren weg. Fenster müssten sowieso ausgetauscht werden. Daher wollte ich die Gelegenheit nutzen und aua einem 2,5mx3,5m Schaufenster zwei "normale" Fenster machen bzw. ein 1mx2m Fenster durch ein normales (den vorhandenen Fenstern gleich) ersetzen. Ansonsten kommt noch eine Innenwand in Leichtbauweise hinzu, um das "Bad"des Ladenlokals zu vergrößern und dort noch eine Dusche installieren zu können und ein kleines Fenster innerhalb des Bads (bisher war nur ein Lüfter vorhanden).

Eventuell würde, vorausgesetzt der Bezirksschornsteinfeger gibt grünes Licht, noch ein Schornstein für einen Kamineinsatz hochgezogen. Da das Ladenlokal jedoch ein Flachdach hat, sehe ich diesen Punkt aufgrund der erforderlichen Schornsteinhöhe eher skeptisch.

Weiter Maßnahmen wäre die Verlegung neuer Strom-, Wasser und Heizungsrohre, da diese nun auch schon zwischen 60 und 40 Jahren auf dem Buckel haben (die Erneuerung der Stromleitungen würden natürlich in Kooperation mit einem Meister geschehen).

Die Maße des vorhandenen Gebäudes würden ja nicht verändert.
Wie werden denn in einem solchen Fall die Kosten einer Baugenehmigung ermittelt? Die genau Umbausumme kann ich ja letztlich nicht genau beziffern, eben wegen der verschiedenen Kostenstellen.

Würde man die Kosten für Durchbrüche und Fenstererneuerung zu Grunde legen, wäre wohl von einem Betrag in Höhe von 3000€ auszugehen. Weil die Kosten für eventuelle Zimmertüren, neue Sanitäranlagen (Toilette, Fliesen etc.) Leichtbauwand dürften doch hier keinen Ausschlag geben, oder?
D
Doc.Schnaggls
18.05.15 12:41
Hallo,

bevor Du anfängst das Ladenlokal umzubauen, solltest Du Dich auch bei der Stadt- / Gemeindeverwaltung erkundigen, ob dort einer Umwidmung von Gewerbefläche zu Wohnfläche überhaupt zugestimmt wird.

Auch der Einbau neuer Fenster oder das Ändern von bestehenden Fensterflächen verändert das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes und dürfte somit genehmigungspflichtig sein.

Ich würde Dir daher empfehlen, einen Termin mit einem Mitarbeiter des zuständigen Baurechtsamtes zu vereinbaren und dort Deine Pläne vorzustellen. Mit diesem Vorgehen haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.

Grüße,

Dirk
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