ᐅ Abstand zwischen Doppelhaushälfte verkleiden - Wie am besten?
Erstellt am: 26.04.18 11:40
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Dominik69242
Ich brauche Eure Ideen! Wir haben ein Fertighaus als Doppelhaushälfte neben ein bestehendes Massivhaus gebaut. Leider ist die Wand des Bestandsgebäudes nicht gerade, daher haben wir im Sockelbereich bis zu 30 cm Abstand, während wir bei der Regenrinne keinen Abstand zueinander haben. Hat einer eine Idee, wie wir diese Lücke verkleiden können. Der Bauleiter hat uns zu einem Lochblech oder Lüftungsgitter geraten, damit dahinter kein Schimmel entstehen kann. Demnächst wird verputzt und ich würde gerne die Chance nutzen.
Bin über jede Anregung dankbar.
Bin über jede Anregung dankbar.
Fuchur schrieb:
Ok, dann ziehe ich meinen fachlich unqualifizierten Einwand zurück.
Gerade die feste Verbindung macht doch aus einer Doppelhaushälfte erst eine solche. Wir haben bereits in 2 verschiedenen gelebt und nie Probleme mit Schall zum Nachbarn. Den Sinn hinter der Ritze verstehe ich trotzdem nicht wenn doch Doppelhaushälfte gewünscht war.Seit ~40 Jahren werden Doppelhaushälfte´s fast ausschließlich mit mehrschaliger Gebäudetrennwand mit Trennfuge gebaut; diese Umlaufend, also Dach, Außenwände, Bodenplatte, Fundamente.Doppelhaushälfte mag zwar nach außen hin nach einem Gebäude aussehen, die tragenden Strukturen sind aber eigentlich immer streng getrennt, Abstand > 50mm.
Das fehlen dieser Trennfuge wirkt sich auf die Qualität des Schallschutzes aus. Nicht wenige Doppelhaushälfte- oder RH-Besitzer lassen die Hälften nachträglich mit einer Diamantseil- oder Diamantkettensäge trennen, wenn Planung und oder Ausführung der Trennfuge mangelhaft.
MayrCh schrieb:
Doppelhaushälfte mag zwar nach außen hin nach einem Gebäude aussehen, die tragenden Strukturen sind aber eigentlich immer streng getrennt, Abstand > 50mm.Na genau das meine ich doch! Von außen ist der Abstand nicht sichtbar. Und es ist wohl auch das, worauf der TE hinaus will.
Fuchur schrieb:
Na genau das meine ich doch!Dein "Trennfugen verfüllen" habe ich - wohl fälschlicherweise - als komplettes Verfüllen der Trennfuge auf der kompletten Gebäudetiefe interpretiert. Ein fachlich korrektes, oberflächlich optisches kaschieren der Fuge erfolgt üblicherweise mittels dauerelastischer Schienen, Pilzkopfprofilen oder einer dauerelastischen, spritzbaren Fugenmasse. Piltzkopfprofil ist aufgrund des Gebäudeversatzes raus, außerdem gilt es auf die ggf.. notwendige Hinterlüftung zu achten.Ähnliche Themen