ᐅ Abreißen und Neubau oder Umbau? Welches Haus?
Erstellt am: 31.12.17 17:59
Escroda01.01.18 12:23
Thomas1112 schrieb:
Wahrscheinlich brauche ich eine Vollmacht meines Vaters (Eigentümer von allem)?Ich kenne die Gepflogenheiten in Bayern nicht. In NRW wäre keine Vollmacht zur Bauberatung nötig. Hier könntest Du theoretisch einen Bauantrag für Nachbars Grundstück stellen, ohne dass der etwas davon mitbekommt.Thomas1112 schrieb:
Ich dachte jedoch, das die Grundmauern noch "gut" sind.Da Du erklärterweise keine Ahnung vom Hausbau hast, kannst Du ja nach der Bauberatung einen Architekten oder sonstigen Bauvorlageberechtigten deines Vertrauens zu Rate ziehen. Nach meinen Erfahrungen lohnt eine Kernsanierung sehr selten.Thomas1112 schrieb:
Ich habe gefragt ob ich abwarten soll, da im Moment wegen das Baubooms in Deutschland die Firmen überlastet sind?Ist, denke ich, eine Frage der Vertragsgestaltung. Ohne Fristvereinbarungen und Beschreibung der Konsequenzen bei Nichteinhaltung könnte es natürlich zur Unendlichen Geschichte ausarten. Ob sich die Lage in naher oder ferner Zukunft ändert, kann ja auch keiner sagen.11ant01.01.18 18:53
ypg schrieb:
Ich habe das Gefühl, dass es von Euch als relativ einfach, klug und geschäftstüchtig gesehen wird, eine Wohnung zu bauen.Das ist wohl momentan so ein Floh in manchen Ohren, es gebe aktuell ein gutes Gründerklima für Leute, die quasi als Nebenerwerbslandwirte die Frucht "Wohnraum" anbauen wollten. Investor zu sein lohnt sich aber nach wie vor nur für Leute mit einem gewissen Überdruck an Vermögen bzw. Bonität.ypg schrieb:
Ich weiß zwar nicht, wie hoch diese Förderung ist, aber grundsätzlich gilt, dass man vom Staat nichts geschenkt bekommt ohne Auflagen oder Investitionen.Hier geht es wohl eher speziell um solche Förderungen, die für die Sicherung der ländlichen Besiedelungsdichte ausgereicht werden. Allerdings klingtMüllerin schrieb:
50km von München weg ist für viele dort der normale Arbeitsweg...eher danach, daß der Ort im Einzugsbereich großstädtischer Baulandsuchender ist. Wo der Markt genügend Sog hat, lobt man solche Förderungen nicht aus.Thomas1112 schrieb:
Es handelt sich bei beiden Gebäuden nicht um "liebevolle Kleinode".Dann öffnen sie auch nicht romantische Städterherzen.Thomas1112 schrieb:
Ich dachte jedoch, das die Grundmauern noch "gut" sind.Naiv betrachtet, wirken Außenmauern wegen ihres erheblichen Beitrages zur Volumenerscheinung des Gebäudes, als wären sie "ja fast schon das halbe Haus", sprich: als könne man mit diesem Pfund schon wuchern.Aber erstens machen sie schon "in neu" nur einen Bruchteil der Rohbaukosten aus, und zweitens müßte man die Mauern (abgesehen vom Einbau von Öffnungen) ja erst einmal auf ein zeitgemäßes Niveau bringen. Vom Ausgangspunkt einer einschaligen Vollziegelmauer in vermutlich 38 cm Stärke ist das ein weiter Weg. Betrachte die Mauern besser nicht als Wirtschaftsgut, sondern nur noch als Wertstoff.
Thomas1112 schrieb:
Wahrscheinlich brauche ich eine Vollmacht meines Vaters (Eigentümer von allem)?Den Generationenübergang des Immobilienvermögens würde ich nicht nach der Entwicklung der Immobilien vornehmen, sonst belastet man bloß die Veredelung mit späteren Erbschaftssteuern.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Thomas111201.01.18 19:28
Danke für die vielen Antworten, auch wenn sie zum Teil etwas ernüchternd waren ;-)
Ich nehme mit, dass ein Neubau in beiden Fällen wohl besser ist und die "guten" Grundmauern (und das unisolierte Dach) nichts helfen.
Außerdem ist nur der Platz des Oma-Hauses garantiert bebaubar, zum Heustadl (größere Grundfläche mit anschließendem Garten) wird mir das Landratsamt Infos geben (bin dann eher pessimistisch).
Ich will übrigens keine großen Geschäfte machen, sondern nur ungenutzte Gebäude und Kapital nicht brachliegen lassen. Irgendwann wird in das Haus nach den Mietern vielleicht unser Sohn (jetzt Kleinkind) einziehen, aber so weit in die Zukunft kann man ja nicht seriös planen...
Ich nehme mit, dass ein Neubau in beiden Fällen wohl besser ist und die "guten" Grundmauern (und das unisolierte Dach) nichts helfen.
Außerdem ist nur der Platz des Oma-Hauses garantiert bebaubar, zum Heustadl (größere Grundfläche mit anschließendem Garten) wird mir das Landratsamt Infos geben (bin dann eher pessimistisch).
Ich will übrigens keine großen Geschäfte machen, sondern nur ungenutzte Gebäude und Kapital nicht brachliegen lassen. Irgendwann wird in das Haus nach den Mietern vielleicht unser Sohn (jetzt Kleinkind) einziehen, aber so weit in die Zukunft kann man ja nicht seriös planen...
11ant01.01.18 19:34
Thomas1112 schrieb:
Außerdem ist nur der Platz des Oma-Hauses garantiert bebaubar,Wie kommst Du darauf ? - angesichtsThomas1112 schrieb:
Es steht an der Straße und hat praktisch keinen Garten.male ich ein dickes Fragezeichen dahinter.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
SeeeD03.01.18 09:15
Thomas1112 schrieb:
[...] zur Vermietung (an reiche Münchner ;-) nach neuen Standard umwandeln? [...]Da ist irgendwie ein Denkfehler. Reiche Münchner werden einen Teufel tun und 50km von ihrer Stadt und ihrem Arbeitgeber entfernt wohnen. 😀
Garten203.01.18 10:17
SeeeD schrieb:
Da ist irgendwie ein Denkfehler. Reiche Münchner werden einen Teufel tun und 50km von ihrer Stadt und ihrem Arbeitgeber entfernt wohnen. 😀Ich denke, dass Thomas 1112 an einen Zweitwohnsitz für "reiche Münchner" dachte oder an Pensionisten, die nicht täglich pendeln müssen.
Zweitwohnsitz müsste für mich aber an einem See liegen.
Vielleicht klärt er uns auf.
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