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ᐅ 1,5 Jahre nach Verkaufsstart nur 1/3 von Neubau-Wohnung verkauft


Erstellt am: 07.01.24 11:27

tochris0612.03.24 11:04
Da bin ich grundsätzlich bei dir. Allerdings sehen die Finanzen bei Bonava jetzt nicht so dramatisch aus. Aber klar, wenn's knallt, dann knallts. Wobei Bonava im Zweifelsfall sehr viele Immobilien zu günstigeren Preises veräußern könnte. Die Marge wird trotzdem noch reichen. Aber wenn die flöten gehen, hat die Immobilienbranche erstmal fertig.
Und in meinem Fall handelt es sich um eine Doppelhaushälfte. Da nach Baufortschritt bezahlt wird und die Herstellungsverpflichtung gekündigt werden kann, sichert bereits das Grundstück die ersten Zahlungen ab.
11ant12.03.24 11:25
tochris06 schrieb:

Da bin ich grundsätzlich bei dir. Allerdings sehen die Finanzen bei Bonava jetzt nicht so dramatisch aus. Aber klar, wenn's knallt, dann knallts. Wobei Bonava im Zweifelsfall sehr viele Immobilien zu günstigeren Preises veräußern könnte. Die Marge wird trotzdem noch reichen. Aber wenn die flöten gehen, hat die Immobilienbranche erstmal fertig.
In den Papierkörben des Börsenparketts sind schon ganz andere wohlklingende Wegwerf-Firmennamen gelandet. Eine börsennotierte Gesellschaft ist konstruktionsbedingt immer gefährdet, ibs. wenn sie (typischerweise) null Prozent außerbörsliches Eigenkapital hat.
tochris06 schrieb:

Und in meinem Fall handelt es sich um eine Doppelhaushälfte. Da nach Baufortschritt bezahlt wird und die Herstellungsverpflichtung gekündigt werden kann, sichert bereits das Grundstück die ersten Zahlungen ab.
Da hast Du ein geringes Risiko. Mein vorheriger Beitrag bezog sich vor allem auf Eigentumswohnungen. Da wächst die Gefahr mit der Größe der WEG. Das gilt für die Gesamtgröße eines Doppelhäuserbauprojektes nicht auch nur ansatzweise vergleichbar. Mindestens wenn die Erschließung fertiggestellt ist, kannst Du entspannt sein.
nordanney12.03.24 11:50
tochris06 schrieb:

Ich habe gerade bei Bonava gekauft. Kann mir nicht vorstellen, dass dort zeitnah eine Insolvenz droht. Die Umstrukturierung betrifft insbesondere die eigenen Handwerker. Fremdvergabe ist dort inzwischen günstiger.
tochris06 schrieb:

Da bin ich grundsätzlich bei dir. Allerdings sehen die Finanzen bei Bonava jetzt nicht so dramatisch aus.
2023: Nettojahresverlust vervierfacht... (Bonava AB)

Und woher kennst Du die konkreten Zahlen von Bonava Deutschland?

Ach ja, Interboden hat auch im letzten Herbst noch getönt "Auf die Krisensituation des gesamten Markts habe sich Interboden „lange vorbereitet und Schlüsse gezogen“, teilte ein Sprecher des Unternehmens damals mit. " Eine Insolvenz wurde ausgeschlossen.
Und heute?

Will Dir keine Angst machen, aber ohne expliziten Einblick in die Geschäftszahlen kannst Du heute gar kein Urteil mehr fällen. Auch wenn Bonava zu den großen Playern gehört. Aber Interboden, Signa, Gerch, Euroboden, Project Immobilien usw. waren Milliarden schwer.
Ach ja, schwedischen Immobilienunternehmen geht es gerade besonders schlecht und dort gibt es noch viel mehr Insolvenzen als bei uns. Nur mal so am Rande.
TorstenKandt12.03.24 12:33
Bei Bonava ist schon einiges im argen. Der CEO hat z.B. kürzlich den CFO gefeuert, Bonava Deutschland entlässt 30% der Mitarbeiter, und Bonava musste kurzfristig neues Kapital beschaffen weil sie sonst Kredite nicht hätten bedienen können. Dafür haben sie neue Aktien ausgeben und das zu einem Zeitpunkt wo der Aktienkurs im Keller ist (aktuell 0,69€; das sind -50% in den letzten 6 Monaten; Höchststand war mal 14 Euro).

Allerdings sieht es bei den meisten anderen Firmen wahrscheinlich kaum besser aus. Der Unterschied ist dass Bonava als Aktienunternehmen solche News veröffentlichen muss während der Einzelunternehmen vom Dorf nebenan halt immer groß tönt das alles OK ist und am nächsten Tag meldet er 'überraschend' Insolvenz an.
nordanney12.03.24 12:36
TorstenKandt schrieb:

Bei Bonava ist schon einiges im argen. Der CEO hat z.B. kürzlich den CFO gefeuert und Bonava musste kurzfristig neues Kapital beschaffen weil sie sonst Kredite nicht hätten bedienen können. Dafür haben sie neue Aktien ausgeben und das zu einem Zeitpunkt wo der Aktienkurs im Keller ist (aktuell 0,69€; das sind -50% in den letzten 6 Monaten; Höchststand war mal 14 Euro).

Allerdings sieht es bei den meisten anderen Firmen wahrscheinlich kaum besser aus. Der Unterschied ist dass Bonava als Aktienunternehmen solche News veröffentlichen muss während der Einzelunternehmen vom Dorf nebenan halt immer groß tönt das alles OK ist und am nächsten Tag meldet er 'überraschend' Insolvenz an.
Korrekt. Aber der Einzelunternehmer verliert sein eigenes hart erarbeitetes Geld (Beispiel Interboden). Der ist im Normalfall deutlich vorsichtiger unterwegs als Kapitalgesellschaften, die uns als Bank auch einfach mal den Schlüssel zu einem Projekt in die Hand drücken und sagen "Ups, das ist doof gelaufen und wir sind leider insolvent.". Und drei Wochen später tauchen die handelnden Personen mit andere Gesellschaften wieder am Markt auf. Ätzend...
11ant12.03.24 13:07
TorstenKandt schrieb:

Bei Bonava ist schon einiges im argen. Der CEO hat z.B. kürzlich den CFO gefeuert,
Wenn ein CEO über eine solche Schlüsselpersonalie wie den EOF aka "CFO" allein entscheidet, kann ich der Diagnose, es läge einiges im Argen, nicht widersprechen. Der Untergang Roms wird leider immer noch als Rezept interpretiert (wie schon im kleineren Maßstab das "Peter-Prinzip").
TorstenKandt schrieb:

Bonava Deutschland entlässt 30% der Mitarbeiter,
... und das Milchmädchen denkt dann, danach seien noch 70% übrig. Tatsächlich sind zu einem solchen Zeitpunkt die Besten längst gegangen. Und der goldene Handschlag für den einen oder anderen aufgelösten Vertrag gibt dem Laden den Rest.
nordanney schrieb:

Aber der Einzelunternehmer verliert sein eigenes hart erarbeitetes Geld (Beispiel Interboden). Der ist im Normalfall deutlich vorsichtiger unterwegs als Kapitalgesellschaften, die uns als Bank auch einfach mal den Schlüssel zu einem Projekt in die Hand drücken und sagen "Ups, das ist doof gelaufen und wir sind leider insolvent.". Und drei Wochen später tauchen die handelnden Personen mit andere Gesellschaften wieder am Markt auf. Ätzend...
Tja, das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen der Willi Winzig & Sohn KG und einer Börsentraum AG.
TorstenKandt schrieb:

und Bonava musste kurzfristig neues Kapital beschaffen weil sie sonst Kredite nicht hätten bedienen können. Dafür haben sie neue Aktien ausgeben
Diese Form der erlaubten Insolvenzverschleppung ist der eigentliche Skandal.
bonavaimmobilieninsolvenz