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ᐅ Zahlungsplan - hab das Gefühl, es passt nicht


Erstellt am: 24.11.13 18:44

G
Grottenolm
24.11.13 18:44
Hallo zusammen,

wir stehen kurz vor Unterschrift eines Bauvertrags - Grundstück bringen wir selbst mit, die Baufirma macht Erdarbeiten und Rohbau selbst und vergibt den Rest an lokale Unternehmen.

Im Vertragsentwurf steht der folgende Zahlungsplan, der mir als Laien erstmal sehr unausgewogen erscheint:


  • nach Bauantrag (wir bauen mit Bauanzeige!): 5%
  • nach Bodenplatte: 15%
  • nach EG-Decke: 20%
  • nach Richten des Dachstuhls: 15%
  • nach Dacheindeckung: 10%
  • nach Fenstereinbau: 8%
  • nach Innenputz: 8%
  • nach Estrich: 7%
  • nach Beginn Fliesenarbeiten: 7%
  • nach Übergabe der Bauleistung: 5%

Wie ist Euer Eindruck? Wie könnte man diesen Zahlungsplan besser gestalten? (Ich will nicht nur sagen "der passt nicht", sondern ich muss ja schon konkret angeben, wie es aus meiner Sicht sein müsste.)

Vielen Dank im Voraus!

Der Olm
B
Bauexperte
24.11.13 19:00
Guten Abend,
Grottenolm schrieb:

Wie ist Euer Eindruck? Wie könnte man diesen Zahlungsplan besser gestalten? (Ich will nicht nur sagen "der passt nicht", sondern ich muss ja schon konkret angeben, wie es aus meiner Sicht sein müsste.)
Was macht denn das Angebot so interessant, daß Du überhaupt bis zum Zahlungsplan vorgedrungen bist? Ich glaube nämlich nicht, daß Du wesentlich daran ändern kannst.

Und nein - ich würde ihn nicht unterzeichnen; was machst Du denn, wenn nach dem geschlossenen Rohbau der worste case eintritt?

Grüße, Bauexperte
G
Grottenolm
24.11.13 19:14
Hallo Bauexperte!
Bauexperte schrieb:
Was macht denn das Angebot so interessant, daß Du überhaupt bis zum Zahlungsplan vorgedrungen bist? Ich glaube nämlich nicht, daß Du wesentlich daran ändern kannst.

Wir kennen mehrere Leute, die mit denen gebaut haben und/oder jetzt in einem ihrer Häuser wohnen. Sehr solide, gute Arbeit. Ist ein mittelgroßes Familienunternehmen in der zweiten oder dritten Generation, die ausschließlich mit lokalen Handwerkern zusammenarbeiten - also keine Baukolonnen, die 400km weit anreisen und denen eh alles egal ist, weil sie vor Ort keinen Ruf zu verlieren haben. Gehen wesentlich besser, offener und kreativer mit unseren Wünschen um und machen sonst auch einen sehr guten Eindruck.

Wie sollte man denn den Zahlungsplan Deiner Meinung nach ändern, damit er für uns fair ist? (Du hast sicher Recht, dass sie sich eher nicht darauf einlassen werden, ihn komplett umzukrempeln und eine Menge neue Punkte einzufügen - aber ich denke durchaus dass sie für Verschiebungen und vielleicht 1 oder 2 neue Positionen durchaus offen sind.
B
Bauexperte
24.11.13 19:34
Hallo,
Grottenolm schrieb:

Wir kennen mehrere Leute, die mit denen gebaut haben und/oder jetzt in einem ihrer Häuser wohnen. Sehr solide, gute Arbeit. Ist ein mittelgroßes Familienunternehmen in der zweiten oder dritten Generation, die ausschließlich mit lokalen Handwerkern zusammenarbeiten - also keine Baukolonnen, die 400km weit anreisen und denen eh alles egal ist, weil sie vor Ort keinen Ruf zu verlieren haben. Gehen wesentlich besser, offener und kreativer mit unseren Wünschen um und machen sonst auch einen sehr guten Eindruck.
Das mag ja Alles zutreffen. Ich verstehe auch durchaus, daß sich ein BU vor - sagen wir mal - unberechenbaren Kunden schützen will. Nur dieser Zahlungsplan wird sicher unter dem Deckmantel der Makler- und Bauträgerverordnung feilgeboten, aber ausgewogen ist etwas Anderes.
Grottenolm schrieb:

Wie sollte man denn den Zahlungsplan Deiner Meinung nach ändern, damit er für uns fair ist? (Du hast sicher Recht, dass sie sich eher nicht darauf einlassen werden, ihn komplett umzukrempeln und eine Menge neue Punkte einzufügen - aber ich denke durchaus dass sie für Verschiebungen und vielleicht 1 oder 2 neue Positionen durchaus offen sind.
Bspw. so, daß er fair für "beide" Seiten aufgestellt ist:

6% - nach Vorlage Bauantrag
6% - bei Erteilung der Baugenehmigung
10% - nach Erstellung der Kellersohle/Bodenplatte
10% - nach Erstellung der Erdgeschosswände
10% - nach Erstellung der Erdgeschossdecke
5% - nach Richten Dachstuhl
5% - nach Dacheindeckung
5% - nach Einbau Fenster/Glas
10% - nach Rohinstallation Strom, Sanitär, Heizung
7% - nach Erstellung Innenputz
10% - nach Anbringung des Außenputzes bzw. der Verblendung
10% - nach Feininstallation Strom und Heizung, Treppe
4% - nach Einbau Fliesen, Innentüren
2% - nach Übergabe bzw. Abnahme, spätestens vor Benutzung des
Objektes durch den Auftraggeber

Du solltest höchstens zwischen 57 und 60% bei geschlossenem Rohbau gezahlt haben.

Grüße, Bauexperte
G
Grottenolm
24.11.13 20:09
Bauexperte schrieb:
6% - nach Vorlage Bauantrag
6% - bei Erteilung der Baugenehmigung
10% - nach Erstellung der Kellersohle/Bodenplatte
10% - nach Erstellung der Erdgeschosswände
10% - nach Erstellung der Erdgeschossdecke
5% - nach Richten Dachstuhl
5% - nach Dacheindeckung
5% - nach Einbau Fenster/Glas
10% - nach Rohinstallation Strom, Sanitär, Heizung
7% - nach Erstellung Innenputz
10% - nach Anbringung des Außenputzes bzw. der Verblendung
10% - nach Feininstallation Strom und Heizung, Treppe
4% - nach Einbau Fliesen, Innentüren
2% - nach Übergabe bzw. Abnahme, spätestens vor Benutzung des
Objektes durch den Auftraggeber

Dem entnehme ich, dass zumindest die ersten 3 Positionen bis zur Erdgeschossdecke passen. Wesentliche Abweichungen gibt's bei Dach und Fenstern, hier zahlen wir 18% zu viel. Dafür haben sie die drei großen Punkte "nach Rohinstallation Strom, Sanitär, Heizung", Verblender und "Feininstallation Strom und Heizung, Treppe" nicht drin, dafür aber den Estrich.

Das heißt mit ein paar Änderungen käme ich dann auf den folgenden Zahlungsplan (geänderte/neue Positionen fett, in Normalschrift die bisherigen, die passen):

nach Bauantrag: 5%
nach Bodenplatte: 15%
nach EG-Decke: 20%
nach Richten des Dachstuhls: 5%
nach Dacheindeckung: 5%
nach Fenstereinbau: 5%
nach Rohinstallation Strom, Sanitär, Heizung, Lüftung: 10%
nach Innenputz: 8%
nach Estrich: 5%
nach Feininstallation Strom, Heizung und Lüftung, Treppe: 10%
nach Beginn Fliesenarbeiten: 7%
nach Übergabe der Bauleistung: 5%

Uns kommt es hier nicht auf das letzte Prozent an, sondern vor allem darauf, nicht so dramatisch zu überzahlen, dass es existenzbedrohend wird.
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