ᐅ Tecalor THD 400 zu Recht vom Bauherren empfohlen?
Erstellt am: 09.11.13 18:12
T
The Doors09.11.13 18:12Hallo erst mal in die Runde!
(Neu hier und mein erster Post)
Ich habe eine Frage zur Heizungsanlage in einem Neubau eines Einfamilienhauses:
Hier mal gleich die mir bekannten (und hoffentlich relevanten - ich bin leider blutiger Anfänger) Daten zu dem Haus:
Holzständerbauweise, Kfw 70
beheiztes Volumen Ve: 750,8 m3
Gebäudenutzfläche An 240qm
Wärmeübertragende Umfassungsfläche A: 490 m2
Fensterfläche: 48 m2 (Dreifachverglaste Holzfenster)
Außentürfläche: 2,5 m2
Der berechnete Jahres-Primärenergiebedarf für den Neubau beträgt 48,8 kWh/(m2 a)
Der errechnete Transmissionswärmeverlust für den Neubau beträgt 0,292 W/(m2 K)
Erd- und Obergeschoss werden komplett mit Fußbodenheizung versorgt, ein im Dachgeschoss ausgebautes Studio soll mit großen Heizkörpern (da ja Niedertemperatur) beheizt werden.
Wir bauen in einer niedersächsischen Kleinstadt im Binnenland rund 40 km von Hannover entfernt.
Als Lüfzungs- und Heizungssystem in einem wird uns die Tecalor THD 400 vom Bauherren empfohlen.
Nun meine Fragen:
1.) Ist diese Anlage in ihrer Leistung ausreichend für eine 5-köpfige Familie? Möchte nicht auf den Heizstab angewiesen sein (von Extrem-Situation -20 Grad oder so mal abgesehen).
2.) Ist diese Luft/Wasser-Wärmepumpe ökologisch sinnvoll?
3.) Ist die Anlage ökonomisch sinnvoll?
4.) Gäbe es eine sinnvollere Lösung, die das Finanzierungsvolumen nicht deutlich übersteigt?
Zusatzfrage:
5.) Was ist mit einem (späteren) Einbau eines Kamins? Sollte man da jetzt schon den Schornstein bauen? Ist ein Kamin mit der Anlage überhaupt sinnvoll kombinierbar?
VIELEN DANK für jede Hilfe schon einmal jetzt.
(Neu hier und mein erster Post)
Ich habe eine Frage zur Heizungsanlage in einem Neubau eines Einfamilienhauses:
Hier mal gleich die mir bekannten (und hoffentlich relevanten - ich bin leider blutiger Anfänger) Daten zu dem Haus:
Holzständerbauweise, Kfw 70
beheiztes Volumen Ve: 750,8 m3
Gebäudenutzfläche An 240qm
Wärmeübertragende Umfassungsfläche A: 490 m2
Fensterfläche: 48 m2 (Dreifachverglaste Holzfenster)
Außentürfläche: 2,5 m2
Der berechnete Jahres-Primärenergiebedarf für den Neubau beträgt 48,8 kWh/(m2 a)
Der errechnete Transmissionswärmeverlust für den Neubau beträgt 0,292 W/(m2 K)
Erd- und Obergeschoss werden komplett mit Fußbodenheizung versorgt, ein im Dachgeschoss ausgebautes Studio soll mit großen Heizkörpern (da ja Niedertemperatur) beheizt werden.
Wir bauen in einer niedersächsischen Kleinstadt im Binnenland rund 40 km von Hannover entfernt.
Als Lüfzungs- und Heizungssystem in einem wird uns die Tecalor THD 400 vom Bauherren empfohlen.
Nun meine Fragen:
1.) Ist diese Anlage in ihrer Leistung ausreichend für eine 5-köpfige Familie? Möchte nicht auf den Heizstab angewiesen sein (von Extrem-Situation -20 Grad oder so mal abgesehen).
2.) Ist diese Luft/Wasser-Wärmepumpe ökologisch sinnvoll?
3.) Ist die Anlage ökonomisch sinnvoll?
4.) Gäbe es eine sinnvollere Lösung, die das Finanzierungsvolumen nicht deutlich übersteigt?
Zusatzfrage:
5.) Was ist mit einem (späteren) Einbau eines Kamins? Sollte man da jetzt schon den Schornstein bauen? Ist ein Kamin mit der Anlage überhaupt sinnvoll kombinierbar?
VIELEN DANK für jede Hilfe schon einmal jetzt.
Hallo,
Daher ist es unzulässig, aus den Ergebnisdaten eine Heizungsanlage zu dimensionieren, oder Aussagen zum später zu erwartenden Verbrauch zu treffen!
Der Gesetzgeber hat sich dabei schon etwas gedacht!
Eine Abluftwärmepumpe passt i.d.R. lediglich zu Gebäuden, deren energetischer Status besser als KfW 55 ist!
Ob man im Winter infolge der dezentralen Zuluft - 25°C kalte Zuluft im Wohnzimmer haben möchte, muß Jeder selbst entscheiden
Ich vermute mal, hier wird an einem Groschengrab gebastelt.
v.g.
The Doors schrieb:Das sind Energieeinsparverordnung bzw. KfW Ergebnisdaten, die lediglich primärenergetische Anforderungen qualitativ darstellen.
...Hier mal gleich die mir bekannten (und hoffentlich relevanten - ich bin leider blutiger Anfänger) Daten zu dem Haus:...
Daher ist es unzulässig, aus den Ergebnisdaten eine Heizungsanlage zu dimensionieren, oder Aussagen zum später zu erwartenden Verbrauch zu treffen!
Der Gesetzgeber hat sich dabei schon etwas gedacht!
The Doors schrieb:Mit welcher fachlich belastbaren Begründung ? Bekommt er Vermittlungsprovision? Bei solchen Empfehlungen sollte man außerordentlich vorsichtig sein!
...Als Lüfzungs- und Heizungssystem in einem wird uns die Tecalor THD 400 vom Bauherren empfohlen...
Eine Abluftwärmepumpe passt i.d.R. lediglich zu Gebäuden, deren energetischer Status besser als KfW 55 ist!
Ob man im Winter infolge der dezentralen Zuluft - 25°C kalte Zuluft im Wohnzimmer haben möchte, muß Jeder selbst entscheiden
Ich vermute mal, hier wird an einem Groschengrab gebastelt.
v.g.
T
The Doors10.11.13 13:38Danke für den Hinweis!
Welche Angeben/ Werte wären denn nötig, um zu beurteilen, ob die Leistung der Anlage reicht?
Welche sinnvollen Alternativen gibt es?
Eine Lüftung ist doch wegen Schimmel etc. bei Neubauten sehr wichtig, oder?
Welche Angeben/ Werte wären denn nötig, um zu beurteilen, ob die Leistung der Anlage reicht?
Welche sinnvollen Alternativen gibt es?
Eine Lüftung ist doch wegen Schimmel etc. bei Neubauten sehr wichtig, oder?
T
The Doors10.11.13 14:29Noch nicht unterschrieben, Heizungsanlage auch von uns veränderbar.
Wer kann mich da sicher beraten?
Danke für die Hinweise!!!
Wer kann mich da sicher beraten?
Danke für die Hinweise!!!
The Doors schrieb:
Noch nicht unterschrieben, Heizungsanlage auch von uns veränderbar.
Wer kann mich da sicher beraten? Sende mir mal eine PN oder direkte e-Mail!v.g.
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