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ᐅ Strom von Photovoltaikanlage speichern?


Erstellt am: 15.11.12 08:22

E
EarlGrey
15.11.12 08:22
Ich habe in letzter Zeit immer öfter gehört, dass es mittlerweile wirklich möglich ist, den Strom der Photovoltaikanlage zu speichern. Zumindest ein paar Stunden (also über Nacht) und mittlerweile sollen solche Speicher auch bezahlbar sein.

Zudem kam gestern Abend eine Werbung im TV von einem Hersteller, der verspricht den Photovoltaik-Strom bis zu 24h speichern zu können.

Kennt sich jemand zu diesem Thema aus oder hat sogar schon Erfahrungen gemacht?
M
Micha&Dany
16.11.12 07:42
Hallo EarlGrey

klar gibt es die Möglichkeit Strom zu speichern. Und zwar nicht nur 24h, sondern Tage und Wochen.
Ich gehe davon aus, dass auch Du von dieser Möglichkeit längst Gebrauch machst: in Deinem Handy, Laptop, Fernbedienungen, Armbanduhr, ... , ...

Diese Erfindung nennt sich "Akkumulator" oder kurz "Akku"

Und jetzt kommt das beste: Den Akkus ist es völlig egal, ob die mit solarstrom geladen werden, oder mit Strom "aus der Steckdose"!

Also kannst Du natürlich auch Akkus verwenden, um Deinen Solarstrom zu speichern. Warum nicht?!?!

Die Preisfrage ist doch eher: Lohnt sich das??

Ich habe leider keine Ahnung, was Akkus in hinreichender Größe momentan kosten.
Allerdings weiss ich, welche Lebensdauer der Akku meines Handys oder meines Laptops hat...

Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass Akkus für die Hausversorgung länger als 5-8 Jahre leben. Und ich wage mal zu bezweifeln (ohne es zu wissen), dass sich die Anschaffung in dieser Zeit nicht mal ansatzweise amortisiert. Also wenn es Dir nicht ums Geld geht, sonder Du möglichst Autark sein willst, dann solltest Du Dich bei Fachfirmen mal näher informieren!

Aber vergiss bitte nicht: Herkömmliche Blei-Akkus können ausgasen - wenn Du die in Deinen Keller stellen willst, dann sollte Dir klar sein, dass Du damit einen Ex-Bereich (explosionsgefährdeten Bereich) im Keller hast - und daher entsprechende Schutzmaßnahmen mit einbauen musst...
Und wenn Du Lithium-Akkus möchtest... Lithium hat eine schöne Flamme, wenns mal brennt - sieht bestimmt toll aus - kann nur leider (fast) nicht gelöscht werden...
Daher würde ich - egal welche - Akkus nur in einem gut belüfteten (und klimatisierten) Raum außerhalb meines Hauses unterbringen... Aber das ist nur meine Meinung...

Ich bin kein Fachmann für Akkus - daher würde ich an Deiner Stelle mich bei den Fachleuten erkundigen - praktisch jeder große Batteriehersteller bietet auch Lösungen für Photovoltaik-Anlagen an. Z.B. hat der Marktführer (der mit dem V) auf der letzten Photovoltaik-Leitmesse ein sehr interessantes System für das Energiemanagement von Speicherbänken vorgestellt (keine Ahnung, was das kosten soll). Ich kann mir gut vorstellen, dass damit die Lebensdauer der Speicher wirklich erhöht werden kann...

Viele Grüße
Micha
K
karliseppel
16.11.12 09:15
Es versuchen sich da gerade wohl Produkte am Markt zu platzieren.
Sollten die auf herkömmlicher Akkumulatorentechonlogie basieren würde ich wie Micha
ebenfalls davon stark abraten. Bin da aber auch nur Verbraucher und technischer Laie.
Was allerdings vor kurzem erst durch die Presse ging: Wissenschaftler des
Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Stuttgart haben in Zusammenarbeit
mit dem Fraunhofer Institut eine Speicherfähigkeit für Photovoltaik Strom entwickelt.
Das Stichwort nennt sich hier "Power to Gas".
Es wird dabei überkatalytische Prozesse Wasserstoff und Methan gewonnen, welches technisch
leicht zu bevorraten ist. Das ganze ist noch im Laborstadium, aber klingt sehr vielversprechend.
M
Micha&Dany
16.11.12 11:03
Hallo Karliseppel

das "Power to Gas" ist schon über das Laborstadium hinaus.
Allerdings ist das ganze noch nicht wirtschaftlich genug, um flächendeckend gebaut zu werden. Es gibt schon einige Anlagen die - afaikseit 2009 - laufen, aber der Wirkungsgrad ist noch bescheiden. Gerade der zweite Schritt - die Methanisierung des Wasserstoffs - ist noch nicht ausgereift.
Allerdings ist das eine Technik, die für Großkraftwerke (vor allem Windenergieanlagen) interessant ist - das hat überhaupt keinen Bezug zu Privatpersonen. Oder willst Du Dir eine chemiefrabrik in den Keller bauen?

Auch andere Techniken - z.B. Elektrolyte als Energiespeicher ("Redox-Flow") sind noch so groß wie eine Fertiggarage und haben noch eine sehr begrenzte Energiedichte.

Für den privaten Bereich gibt es nur Akkus. Oder Akkus. Mehr (noch) nicht.

Grüße
Micha
B
Bauprofix
20.04.13 11:12
Derzeit würde ich noch die Finger davon lassen! Die Solarstromspeicher welche sich derzeit "lohnen" (mehr oder weniger) sind normale Bleiakkus ... sprich Autobatterien. Die wirklich guten Solarspeicher in Form von Lithium Ionenakkus sind aktuell noch zu unwirtschaftlich (Anschaffung). Abwarten und Tee trinken!
B
Bauprofix
20.04.13 11:14
ach ja, man sollte dazu nicht vergessen, dass die Solarspeicher ab dem 1.5.2013 gefördert werden!
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