ᐅ Erdkollektor, muss man Flüssigkeit/Schläuche wechseln
Erstellt am: 19.10.12 19:40
Hallo an Alle,
auch wir planen momentan den Bau unseres Hauses. Nun wurde uns von einem Bauträger eine Heizung mit Erdkollektoren empfohlen, da wir ein großen Grundstück haben (rund 1000m²).
Nun meine Fragen dazu:
Muss man, wie auch bei Kollektoren auf dem Dach, hier auch regelmäßig die Flüssigkeit wechseln?
Müssen hier auch die "Schläuche" wie die Dachkollektoren nach etwa 20 Jahren erneuert werden oder legt man die einmal rein und hat dann für immer Ruhe?
Ich würde mich über Antworten freuen
Gruß Andre
auch wir planen momentan den Bau unseres Hauses. Nun wurde uns von einem Bauträger eine Heizung mit Erdkollektoren empfohlen, da wir ein großen Grundstück haben (rund 1000m²).
Nun meine Fragen dazu:
Muss man, wie auch bei Kollektoren auf dem Dach, hier auch regelmäßig die Flüssigkeit wechseln?
Müssen hier auch die "Schläuche" wie die Dachkollektoren nach etwa 20 Jahren erneuert werden oder legt man die einmal rein und hat dann für immer Ruhe?
Ich würde mich über Antworten freuen
Gruß Andre
Hallo,
Ausschließlich danach sind Quellen hinreichend dimensionierbar. Zu schwach ausgelegt => schlechte Jahresarbeitszahl. Überdimensioniert => Geld sinnlos verschenkt.
Vergessen dabei darf man nicht, Überbaubarkeit ausgeschlossen, ggf. Einschränkungen bei der Flächennutzung.
v.g.
andre02 schrieb:Grundsätzlich nicht verkehrt. Um Erdwärmekollektoren, hier scheinbar Flächenkollektor, muß die jährlich benötige Entzungsleistung und- energie, Bodenart bekannt sein.
....auch wir planen momentan den Bau unseres Hauses. Nun wurde uns von einem Bauträger eine Heizung mit Erdkollektoren empfohlen, da wir ein großen Grundstück haben (rund 1000m²).
Ausschließlich danach sind Quellen hinreichend dimensionierbar. Zu schwach ausgelegt => schlechte Jahresarbeitszahl. Überdimensioniert => Geld sinnlos verschenkt.
Vergessen dabei darf man nicht, Überbaubarkeit ausgeschlossen, ggf. Einschränkungen bei der Flächennutzung.
andre02 schrieb:Nein.
...Muss man, wie auch bei Kollektoren auf dem Dach, hier auch regelmäßig die Flüssigkeit wechseln?
andre02 schrieb:Ja!
...oder legt man die einmal rein und hat dann für immer Ruhe?
v.g.
Hallo €uro,
erst mal danke für die schnelle Antwort.
Die jährlich benötige Entzungsleistung und- Energie sowie die Bodenart kennen wir nicht, der Berater hat nur ausgerechnet das wir 6480 Watt benötigen und dafür 243m² Fläche mit Schläuchen auslegen müssen, könnte das hinkommen?
Gruß Andre
erst mal danke für die schnelle Antwort.
Die jährlich benötige Entzungsleistung und- Energie sowie die Bodenart kennen wir nicht, der Berater hat nur ausgerechnet das wir 6480 Watt benötigen und dafür 243m² Fläche mit Schläuchen auslegen müssen, könnte das hinkommen?
Gruß Andre
Hallo,
v.g.
andre02 schrieb:Dann lässt sich keine Sole-Quelle sinnvoll dimensionieren.
...Die jährlich benötige Entzungsleistung und- energie sowie die Bodenart kennen wir nicht, ...
andre02 schrieb:Welche Leistung sollten die 6,48 kW sein? Steht auf dieser Berechnung DIN EN 12831? Gibt es eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung, sowie eine Vereinbarung zu den gewünschten Raumtemperaturen?
...der Berater hat nur ausgerechnet das wir 6480 Watt benötigen und dafür 243m² Fläche mit Schläuchen auslegen müssen, ...
v.g.
Hallo,
also eine DIN steht nicht drauf ist nur ein Schmierzettel aber so wie ich das verstanden habe hat er gerechnet:
Wohnfläche 160m² wären JHK von 285€ und das entspricht wohl 4480W
4 Pers. wären JWWK von 200€ wären dann 2000W
gesamt 485€ pro Jahr und 6480W pro Jahr
mit 6480W hat er dann 243m² ausgerechnet aber frag mich nicht wie.
Mittlerweile wissen wir gar nicht mehr was nun das beste Heizsystem ist. Wir waren gestern bei einem weiteren Bauträger und der hat uns die Erdwärme mit Kollektoren gleich ausgeredet. Er meinte der Aufwand zum Verlegen der Schläuche stehe nicht im Verhältnis zum Nutzen. Er hat uns Gas oder eine Luft-Wasser-Wärmepumpe empfohlen. Nun müssen wir uns wohl selber für eine Variante entscheiden ohne zu wissen ob es die Beste ist oder nicht.
Gruß Andre
also eine DIN steht nicht drauf ist nur ein Schmierzettel aber so wie ich das verstanden habe hat er gerechnet:
Wohnfläche 160m² wären JHK von 285€ und das entspricht wohl 4480W
4 Pers. wären JWWK von 200€ wären dann 2000W
gesamt 485€ pro Jahr und 6480W pro Jahr
mit 6480W hat er dann 243m² ausgerechnet aber frag mich nicht wie.
Mittlerweile wissen wir gar nicht mehr was nun das beste Heizsystem ist. Wir waren gestern bei einem weiteren Bauträger und der hat uns die Erdwärme mit Kollektoren gleich ausgeredet. Er meinte der Aufwand zum Verlegen der Schläuche stehe nicht im Verhältnis zum Nutzen. Er hat uns Gas oder eine Luft-Wasser-Wärmepumpe empfohlen. Nun müssen wir uns wohl selber für eine Variante entscheiden ohne zu wissen ob es die Beste ist oder nicht.
Gruß Andre
Hallo,
v.g.
NB: Energiekosten sparen, beginnt oft schon mit der Auswahl des Bauplatzes!
andre02 schrieb:Erstaunlich wieviele Unbedarfte sich von derartiger Schmierzettelakrobatik beeindrucken lassen und gar auf derartiger Grundlage einen Vertrag über zig Tausend € unterschreiben 😕
....also eine DIN steht nicht drauf ist nur ein Schmierzettel ...
andre02 schrieb:Das gibt es auch nicht, sondern meist nur eine besonders sinnvolle Lösung. Um diese zu finden, ist zunächst eine Grundlagenermittlung durchzuführen. Das ist allerdings deutlich aufwendiger, als irgend einen Schmierzettel auszufüllen. 😉
....Mittlerweile wissen wir gar nicht mehr was nun das beste Heizsystem ist.
andre02 schrieb:Je mehr Bauträger Ihr besucht, je höher die Anzahl möglicher Varianten. Jeder verkauft natürlich pauschal sein Konzept als das allumfassend Beste. 😉
....Wir waren gestern bei einem weiteren Bauträger und der hat uns die Erdwärme mit Kollektoren gleich ausgeredet. Er meinte der Aufwand zum Verlegen der Schläuche stehe nicht im Verhältnis zum Nutzen.
andre02 schrieb:Solche Empfehlungen ohne belastbare Grundlagen sind in aller Regel aus der Luft gegriffen und entsprechen primär den Obliegenheiten des Verkäufers.
....Er hat uns Gas oder eine Luft-Wasser-Wärmepumpe empfohlen.
andre02 schrieb:Dem lässt sich einfach abhelfen. Hierzu ist zunächst ein definierter Baukörper (Bauteile) erforderlich. Vorstellungen bzw. Vorschläge, Angebote hierzu gibt es in Hülle und Fülle. Aufgrundlage dieses "Grundgerüstes" wird zusammen mit dem Klimastandort(-daten) des Gebäudes, der Ausrichtung auf dem Bauplatz, dem Nutzerverhalten (Raumtemperaturen, Warmwasser-Bedarf,...) etc. der tatsächliche Bedarf (Leistung, Energie) für Heizung, Warmwasser u. ggf. Lüftung ermittelt. Das sollte ein, vom Verkauf unabhängiger, externer TGA Planer und gleichzeitig Energieberater machen. Sind die Zahlen bekannt, lässt sich die wirtschaftlich optimale Lösung relativ schnell finden. Meist ist ein Variantenvergleich angebracht. nicht selten sind nachfolgend mitunter auch geringfügige Korrekturen am Baukörper sinnvoll.
.... Nun müssen wir uns wohl selber für eine Variante entscheiden ohne zu wissen ob es die Beste ist oder nicht.
v.g.
NB: Energiekosten sparen, beginnt oft schon mit der Auswahl des Bauplatzes!
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