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ᐅ Fensterbeton-stürze nachträglich dämmen


Erstellt am: 10.04.12 09:53

E
eisdieler
10.04.12 09:53
Guten Tag,

ich saniere zur Zeit ein Einfamilienhaus und habe dort die typische Schwachstelle / Wärmebrücke an den Betonstürzen über den Fenstern. Dort bildete sich (auch bedingt durch alte Nachtspeicherheizung und unterlassenes Lüften der vorherigen Eigentümer) Schimmel. Heizung wurde bereits ersetzt. Dann wurde uns geraten die Außenfassade zu dämmen. Aber nachdem ich mich etwas mit dem Thema beschäftigt habe, möchte ich darauf vorerst verzichten. Die Nachteile überwiegen wie ich finde. Schließlich möchte ich, dass das Mauerwerk weiter atmen kann. Fenster und Rollladenkasten werden erneuert und dem Zuge möchte ich dann gern die Betonstürze dämmen. Wie kann man das realisieren? Ich würde den Putz von außen abschlagen und dann gerne eine Dämmplatte aufsetzen, welche unter dem neuen Putz verschwindet.

Was kann man da nehmen? Heraklit? Irgendwelche anderen Tipps für mich?

Vielen Dank im Voraus und schönen Gruß!
€uro
10.04.12 10:09
Hallo,
eisdieler schrieb:
... Aber nachdem ich mich etwas mit dem Thema beschäftigt habe, möchte ich darauf vorerst verzichten. Die Nachteile überwiegen wie ich finde. Schließlich möchte ich, dass das Mauerwerk weiter atmen kann.
Mauerwerk "atmet" nicht! Erstaunlich, wie sich dieses Märchen hält! Hier sollte dringendst ein Fachmann konsultiert werden, ehe durch eigenes abgelesenes Halbwissen, sorry, nachhaltige Probleme entstehen!
Eigenleistungen in allen Ehren, aber Forumsbeiträge können eine notwendige Planung nicht ersetzen!

v.g.
E
eisdieler
10.04.12 10:24
Das ich einen teuren Fachmann damit beauftragen kann weiß ich selber, ich hatte bereits einen Architekten im Haus. Wie ich schon sagte wird empfohlen die Fassade von außen zu dämmen. "Halbwissen" nenne ich genau solche Aussagen! Was für Folgen werden dem Bauherren denn hier unterschlagen, damit die Wirtschaft, bzw. das Handwerk gefördert wird? Energierichtlinien hin oder her, ich werden in meinem Leben sicher keine 30.000 Euro Fassadendämmung mit Heizkosten einsparen...! Weiß denn irgendeiner der selbsternannten Fachleute welche Folgen solche Styropor-Platten nach vielleicht 10 Jahren an so einem Gebäude hinterlassen? Und dann weisen die "Fachleute" so schön darauf hin, dass man mit Dämmung erst Recht lüften muss, weil die Feuchtigkeit dann gar nicht mehr entweichen kann... Ich kann natürlich auch direkt mein Haus in Folie einwickeln... Also mit ökologischem Bauen hat das nichts mehr zu tun.
Ich möchte hier aber auch keine allgemeine Diskussion über Fassadendämmung in Gang bringen. Ich möchte nur Ratschläge wie man vorgehen kann, wenn man die Wärmebrücken eindeutig identifiziert hat, hier sind es die Betonstürze über den Fenstern, ohne sein Gebäude gleich komplett in Styropor zu verhüllen. An Neubauten habe ich schon Dämmungen an Betonstürzen und Betondecken gesehen. Worum handelt es sich da?
B
Bauexperte
10.04.12 10:59
Hallo,

Du solltest tunlichst vermeiden, unhöflich zu werden - auch nicht unterschwellig, sonst hat es sich ganz schnell mit Antworten
eisdieler schrieb:
Das ich einen teuren Fachmann damit beauftragen kann weiß ich selber, ich hatte bereits einen Architekten im Haus. Wie ich schon sagte wird empfohlen die Fassade von außen zu dämmen. "Halbwissen" nenne ich genau solche Aussagen! Was für Folgen werden dem Bauherren denn hier unterschlagen, damit die Wirtschaft, bzw. das Handwerk gefördert wird? Energierichtlinien hin oder her, ich werden in meinem Leben sicher keine 30.000 Euro Fassadendämmung mit Heizkosten einsparen...!

Aufgabe des baulichen Wärmeschutzes ist es, den Wärmeaustausch zwischen Innenräumen und Außenluft bzw. zwischen Räumen unterschiedlicher Temperatur (zum Beispiel vom Keller zum Erdgeschoss) gering zu halten. Neben der Energieeinsparung reduziert ein guter Wärmeschutz auch das Risiko baulicher Schäden durch wechselnde Temperatureinwirkungen von außen. Wärmeverluste treten bei Gebäuden durch die Gebäudeöffnungen (Türen, Fenster) als Lüftungsverluste oder als Transmissionsverluste durch die geschlossenen Flächen (Dach, Wände und geschlossene Fenster) auf.

Eigenleistung ist immer nur dann sinnvoll, wenn entweder ein Fachmann mit Rat und Tat begleitend beauftragt wird, und/oder die jeweilige Eigenleistung nicht nur aus rudimentärem Wissen eingebracht wird!
eisdieler schrieb:
Weiß denn irgendeiner der selbsternannten Fachleute welche Folgen solche Styropor-Platten nach vielleicht 10 Jahren an so einem Gebäude hinterlassen? Und dann weisen die "Fachleute" so schön darauf hin, dass man mit Dämmung erst Recht lüften muss, weil die Feuchtigkeit dann gar nicht mehr entweichen kann... Ich kann natürlich auch direkt mein Haus in Folie einwickeln... Also mit ökologischem Bauen hat das nichts mehr zu tun.
WDVS werden schon seit vielen Jahren mit Zulassung verbaut; Schäden am Mauerwerk sind in diesen Jahren nicht aufgetreten. Bei Bränden wird es sich zu einer nicht ungiftigen Gefahr entpuppen; Gleiches gilt aktuell für die Entsorgung von klassischen WDVS. Es gibt aber auch ökologische Lösungen, füttere Tante Google entsprechend und Du wirst fündig werden.
eisdieler schrieb:
Ich möchte hier aber auch keine allgemeine Diskussion über Fassadendämmung in Gang bringen. Ich möchte nur Ratschläge wie man vorgehen kann, wenn man die Wärmebrücken eindeutig identifiziert hat, hier sind es die Betonstürze über den Fenstern, ohne sein Gebäude gleich komplett in Styropor zu verhüllen. An Neubauten habe ich schon Dämmungen an Betonstürzen und Betondecken gesehen. Worum handelt es sich da?
Was Du meinst ist eine klassische Ringankerdämmung. An den meisten Neubauten wird der Marktführer Loehr verbaut.

Aber Vorsicht: Du hast noch nicht mal rudimentäres Wissen, daher war und ist der Einwand von €uro vollkommen richtig. Keiner hier kennt Dein Haus, noch das Alter oder den seinerzeit beim Bau verwendeten Stein und ... und ... und. Es kann sein, dass Du nur den Sturz dämmen mußt, es kann aber auch sein, dass Du eine gewisse Überlappung anbringen mußt. Wenn Du bereits einen Architekten vor Ort hattest, frag ihn, wie und in welcher Form Du die Stürze seiner fachlichen Meinung nach dämmen sollst.

Das I-Net wie auch das HBF hier können nur erste Hilfe bieten. In der Realität sollte sich stets ein Fachmann vor Ort ein Bild der Gegebenheiten machen und am konkreten Beispiel Lösungswege aufzeigen

Freundliche Grüße
E
eisdieler
10.04.12 11:19
Danke Bauexperte, eine solche Antwort hilft mir doch schon weiter. Mit der unterschwelligen Unhöflichkeit habe ich im Übrigen nicht begonnen. Aber diese Erfahrung muss ja leider jeder Foren-Neuling auf sich nehmen, egal worum es sich handelt. Angegriffen wird man leider mit seinen scheinbar dämlichen Fragen überall... Wissen teilen ist halt anscheinend manchmal lästig. Aber dann sollte man sich vielleicht mit seinen Kommentaren bedeckt halten.
E
E.Curb
10.04.12 17:30
Moin,
eisdieler schrieb:
Das ich einen teuren Fachmann damit beauftragen kann weiß ich selber,

ah, Du bist einer von den ganz Schlauen. Willst keinen teuren Fachmann bezahlen, sondern für lau Planungen aus dem Forum

eisdieler schrieb:
Wie ich schon sagte wird empfohlen die Fassade von außen zu dämmen. "Halbwissen" nenne ich genau solche Aussagen!

nichts "Halbwissen" ! Um eine solche Wärmebrücke sinnvoll zu minimieren, gibt es gar keine andere Möglichkeit. Dämmst Du nur den Sturz, entstehen an anderer Stelle neue Wärmebrücken
eisdieler schrieb:

Weiß denn irgendeiner der selbsternannten Fachleute welche Folgen solche Styropor-Platten nach vielleicht 10 Jahren an so einem Gebäude hinterlassen?

Also ich habe mich nicht selbst ernannt (das war mein Professor) aber ich vermute mal, gut geplant und ausgeführt nach 10 und mehr Jahren: keine Folgen!
eisdieler schrieb:

Und dann weisen die "Fachleute" so schön darauf hin, dass man mit Dämmung erst Recht lüften muss, weil die Feuchtigkeit dann gar nicht mehr entweichen kann...

Wer sagt eigentlich, dass man sein Haus nur mit WDVS nachträglich dämmen kann ? DAS nenne ich Halbwissen ! Es gibt genügend Alternativen
eisdieler schrieb:

Ich kann natürlich auch direkt mein Haus in Folie einwickeln... Also mit ökologischem Bauen hat das nichts mehr zu tun.

Stimmt! Folie hat auch so einen super schlechten Dämmwert
eisdieler schrieb:

Ich möchte nur Ratschläge wie man vorgehen kann, wenn man die Wärmebrücken eindeutig identifiziert hat,

Wie bereits oben schon zweimal erwähnt : Sowas geht nicht ohne fachmännische Hilfe --> Architekt/Bauingenieur

eisdieler schrieb:

An Neubauten habe ich schon Dämmungen an Betonstürzen und Betondecken gesehen. Worum handelt es sich da?

Solche Konstruktionen sind geplant und können nicht 1:1 auf jedes Gebäude übertragen werden. Wo sitzt der Sturz genau ? Wie breit ist der Sturz ? Einschaliges Mauerwerk ? Luftschicht ? Fragen, Fragen, nichts als Fragen


Gruß
dämmenbetonstürzenmauerwerkwärmebrückensturzfenstergebäudewdvslüftenputz