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ᐅ Hausbau: Jung mit Ersparnissen, aber ohne Ahnung!


Erstellt am: 05.02.12 12:14

K
Kalle...
05.02.12 12:14
Hallo,

meine Frau (27 J) und ich (29 J) möchten möglichst bald zu den eigenen 4 Wänden gelangen (bauen), wissen allerdings nicht auf welchem Weg am besten.

Es wäre nett, wenn ihr unsere finanzielle Lage einschätzen würdet und uns ein paar Tipps geben könntet.

Mein Verdienst: 2.500 Euronen netto
Meiner Frau: 960 Euronen (zurzeit in Elternzeit)

Eigenkapital: 40.000 Euronen
Bausparvertrag: 15.000 Euronen (Zuteilung in 2,5 Jahren)
Autokredit: monatlich 560 Euronen (in 2,5 Jahre abbezahlt)
Mieten und Nebenkosten: aktuell 575 Euronen

Zusätzlich sparen wir 500 Euronen monatlich auf ein Tagesgeldkonto.

Unser Finanzierungsbedarf beträgt ca. 300.000 Euronen.

Haben kein Bauspaarkonto oder etwas in der Art.

Meine Frage wäre, wir wollen spätestens in 3 Jahren anfangen zu bauen, sollen wir einfach weiter sparen? Sollen wir ein Bausparkonto eröffnen und die niedrigen Darlehenszinsen sichern (so hab ich unsere Sparkassen Beraterin verstanden) Oder sollen wir jetzt schon anfangen zu bauen und so die niedrigen Darlehenszinsen sichern??? (Beraterin sagte, dies wäre auch jetzt schon möglich)

Vielen Dank im Voraus
Kalle
D
DarthVader
09.02.12 19:43
ich würde noch 2 Jahre krass sparen und dann vielleicht bauen. So pessimistisch wie mein Vorredner sehe ich das nicht. 2 Jahre weiter dann müsst Ihr sage ich mal 270000 € aufnehmen.

Eine Frage noch. Warum kaufst du ein Auto mit Finanzierung wenn du 40000€ Eigenkapital hast?
F
fips
25.03.12 22:36
Nur mal so angemerkt:
Kosten Bau
Koste Grundstück
Kosten Notar/ Architekt oder Bauplaner/ Genehmigungen Bauamt
Kosten Nebengelass/ Garage/ Zaun
Kosten Grünanlagen
Reserve Unberücksichtigtes

Gesamtsumme?
Rest Autokredit mit in die Baufinanzierung einrechnen undsofort tilgen

von Anfang an feste/ realistische Budgets z.B. bei Bemusterung einplanen+einhalten

Ihr braucht 30 % Eigenkapital + Muskelhypothek
Bausparvertrag auffüllen, damit er schneller zugeteilt werden kann
Nach Abzug aller monatlichen Belastungen müssen Euch jetzt vor Bauralisierung ca. 1300€ zum Leben übrig bleiben.

Realistische Auskünfte, auch über mögliche Förderungen bekommt Ihr bei Eurem örtlichen Bauamt (Stadt) bzw. Landratsamt
LG
D
Der Da
26.03.12 10:43
Kalle... schrieb:

Autokredit: monatlich 560 Euronen (in 2,5 Jahre abbezahlt)
Autsch! Ab dem Moment, wo man ans Bauen denkt, muss man anfangen Prioritäten zu setzen. Jeden Euro werdet Ihr brauchen.

Mit Euren geplanten 340 000 € werdet Ihr keinen Riesen Sprünge machen können. Alleine das Haus ohne Keller wird mit allen Nebenkosten sicher schon fast die 300 000 aufgefressen haben. Da denke ich auch schon an Küche, Rasenmeäher und so Zeugs, woran man Anfangs nicht denkt.
Wenn Ihr Euch Hausangebote geben lasst, achtet sehr genau darauf, was in dem Preis alles drin ist. Hier ist leider alles möglich. Schlüsselfertig heisst leider oft, dass man noch 20-30 000 draufrechnen muss.
Wenn ihr einen Keller braucht, dann kann das je nach Grundstück noch mal 30-60 000€ kosten.
Dann je nach Wohngebiet kostet natürlich das Grundstück noch ne Menge und ca 8% des Grundstückspreises müsst Ihr für Notar und Steuer rechnen.
Mal unsere Zahlen:

210 000 fürs Haus ohne Tapeten und Fußböden und Keller
mindestens 40 000 Baunebenkosten
10 000 Garage
10 000 Küche
10 000 KfW Maßnahmen
10 000 Material für Innenausbau
10 000 für Inneneinrichtung
15 000 für Garten und Außenanlage
100 000 Grundstück
10 000 Grundstücksnebenkosten

Sind also fast 400 000 für ein Haus ohne großen Schnick Schnack. 140 qm Nettowohnfläche. Geht sicher auch etwas billiger, aber die Qualität muss eben auch stimmen. Vorsicht vor zu billigen Angeboten, vor allem im Fertighausbau. Hier sind die Unterschiede gravierend.

Zusätzlich zum Hausbau kommen folgende Faktoren:
ca 300 € monatliche Nebenkosten fürs Haus. zusätzlich musst du damit rechnen deine Heizung ggf. nach 15 Jahren neu zu machen, oder dass deine gemeinde beschliesst die Strasse neu zu machen. Hier wirst du als Anwohner immer zur Kasse gebeten. Dass heisst du musst Rücklagen bilden.

bei einer Vollfinanzierung von 300 000 € musst du im Monat etwa mit 1300-1500 € Zins und Tilgung rechnen. Das sind aber nur 1 % Tilgung. Mit dieser Tilgungsrate wirst du wenn der Zins auf dem jetzigen Niveau bleibt(was nicht zu erwarten ist) etwa 45 Jahre abzahlen, und dann der Bak etwa 700-800 000 gegeben haben.
Du solltest also schauen in den nächsten Jahren dann auf 2% oder 3 % zu erhöhen. Oder eben die 15 000 € Sondertilgung im Jahr hinbekommen. Wenn man das schaffen kann, wird man den Darlehenszeitraum auf gute 20 Jahre reduzieren.

Wir haben es bei einer monatlichen Belastung von 1000 € gedeckelt. Mehr geht von einem Gehalt nicht, ohne dass wir auf unseren Lebensstandard verzichten müssen nicht.
Alles übrig ist, geht in die Sondertilgung, was momentan locker 1000€ pro Monat sind. Doch meine Frau wird nächstes Jahr auch in die Babypause gehen, und keiner kann uns sagen ob sie danach wieder in ihren Job zurück kommt. So ein Kredit muss im Notfall immer von einem Gehalt stemmbar sein.

Wenn Ihr jung seid, und Euch mit Euren Familien gut versteht, fragt doch mal dort, ob es nicht ein vorzeitiges Erbe geben kann. Wir waren überrascht, wie viel Bereitschaft in der Familie da war. Die waren alle froh endlich ihre Fonds und Anlagen auflösen zu können, die immer weniger Wert wurden
Fragen kostet nichts, und irgendwann muss man als Erwachsener auch solche Dinge in der Familie besprechen. Jedenfalls kann das Euch den Druck von den Schultern nehmen, und Euch ein sorgenfreies Leben im Eigenheim ermöglichen.

Ich wünsche Euch alles gute bei Eurem Plan.
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