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ᐅ Baufinanzierung richtig oder falsch gemacht??


Erstellt am: 03.01.12 13:57

G
geierlein
03.01.12 13:57
Hallo,

ich habe 2008 ein Haus gebaut (Wert ca. 230.000 € inkl. Grundstück).
Dabei habe ich mit meiner Freundin ca. 30000 € Eigenkapital / Muskelgeld eingebracht.

Nach langem hin und her haben wir uns damals gegen einen normale Baufinanzierung entschieden. Dabei haben wir uns mehrere Banken angehört und auch diverse Finanzvermittler bzw. Berater.
Überzeugt hat uns dann eine Vermögensverwaltung hier in der Nähe.
Wir hatten dort einfach von der Beratung, den Personen (3 Mann Betrieb und sehr familiär) das sie in unserem Interesse handeln. Zudem haben Sie es geschafft durch einen Check unserer Versicherungen das wir jetzt mit Haus und allen Versicherungen genauso viel zahlen wie vorher für uns zwei in der Wohnung. Das schaffte Vertrauen.

Wir haben den benötigten Betrag als Kredit aufgenommen ( ca. 4,5 % Zinsen) und zahlen dafür monatlich Zinsen. (Zinsbindung 10 Jahre über DSL Bank).
Als Tilgungsform wählten wir einen Rentenfonds über die Schweizer Helvetia. (das Produkt heißt "Helvetia Clevesto Allcase")

Und genau da liegt mein schlechtes Bauchgefühl. Mein Berater kann noch so viel reden, wenn alle anderen was anderes machen und jeder nur gegen diese Art der Finanzierung redet (O-Ton: " das ist Glücksspiel") fühle ich mich nicht wohl dabei.
Wobei ich in meinem Leben gelernt habe nie auf die Masse zu hören, sondern immer meine Eigene Meinung zu bilden (wenn auch mit Viel Aufwand verbunden). Damit bin ich bisher sehr gut gefahren.

Obwohl die Fakten ja für die Helvetia sprechen. Zum Beispiel sind Rentenfonds sehr konstant und für Marktschwankungen nahezu nicht betroffen und gelten als sichere Anlage. Zudem tilgt man selbst bei pessimistischem Verlauf schneller als mit den normalen Darlehen.
Es gab da noch viele Andere Gründe die ich alle nicht mehr richtig weiß.

Jetzt ist meine Frage an euch, ob dies in der aktuellen Weltsituation mit € und Finanzkrisen wirklich gut ist oder ob ich lieber das Modell wechseln sollte.
Wenn ja, wie komme ich von dem jetzigen Modell zur klassischen Finanzierung?

Gibt es jemand der genauso wie ich finanziert hat und seine Erfahrungen mitteilen möchte?

Danke.
J
Jimmy80
04.01.12 13:50
Hallo,

ich persönlich würde eine solche Form der Tilgung nicht wählen, da es tatsächlich ein wenig mit Glücksspiel zu tun hat. Darüber hinaus tilgst Du ja endfällig und es ist unwahrscheinlich, dass die Renditen aus dem Rentenfonds höher ausfallen als Deine Zinszahlung. Das kann zwar so sein, muss aber nicht.

Von daher hätte ich mich eher für eine normale Finanzierung entschieden.
M
Meecrob
04.01.12 15:41
Das ist wie immer, wenn es um Finanzen geht. Ob du es richtig oder falsch gemacht hast, wird dir die Zeit verraten. Ich persönlich habe lieber eine klare, direkte Finanzierung.
Einzig die Arbeitslosigkeit kann mir Probleme bereiten. Und das beträfe mich auch als Mieter - ebenfalls eine starke Deflation.

Edit: Den Kredit kannst du nach 10 Jahren Laufzeit neu verhandeln/kündigen. Wie es mit dem Fonds aussieht, weiß ich nicht. Ob du davor etwas ändern kannst (-> Annuitätendarlehen), musst du mit deiner Bank besprechen.
L
Livestrong
05.01.12 07:54
Rentenfonds sind nicht billig und wenn nicht spekulativ auch nicht Ertragsreich. Da wird schön Provision kassiert und du zahlst einen Haufen Zinsen. Ob die Undine noch mehr durch die Rentenfonds verdient werden ? Never
T
TomTom1
05.01.12 09:59
Moin!

Zu Richtig oder Falsch möchte ich mich nicht äußern - abgerechnet wird immer zum Schluss !

Zumindest ist das Instrument aber risikofreudig. Nach Ablauf der Zinsbindung wurden 0 % getilgt, der Zins ist nicht wirklich niedrig und die Rendite unsicher.

Zudem ist das nicht ein Rentenfonds, sondern ein Dachfonds. Dieser investiert lt. eig. Werbung in 28 verschiedene - insbesondere Aktien- Fonds mit 5 verschiedenen Anlagestrategien; es hängt also zudem davon ab, was seinerzeit festgelegt wurde.

LG,
Tomtom.
G
GeorgPuetz
05.01.12 10:06
Hallo,

ob sich die Tilgungsaussetzung rechnet, wird man am Ende der Laufzeit sehen. Voraussetzung ist, dass die Rendite der Helvetia höher ist als die Darlehenszinsen (mal sehr einfach ausgedrückt). Wenn die Rendite - nach Kosten, Steuer, ...) geringer ausfällt, war es ein Minusgeschäft. Für den Vermittler hat es sich auf jeden Fall gelohnt - er hat eine ordentliche Provision kassiert. Die Berater waren KEINE Berater, sondern nur Verkäufer!

Frage doch mal spaßeshalber nach dem aktuellen Rückkaufswert der Helvetia - er wird deutlich geringer sein, als das, was bisher eingezahlt wurde.

Den laufenden Darlehensvertrag ändern geht nicht so ohne Weiteres. Die DSL wird es ablehnen. Wenn die Zinsbindung endet, kann der Prolongationsvertrag auf ein Annuitätendarlehen mit laufender Tilgung umgestellt werden. Bis dahin bleibt nur die Möglichkeit - wenn es denn finanziell geht - noch zusätzlich Geld zurückzulegen und zum Ende der Zinsbindung eine Sondertilgung zu leisten. Vielleicht geht Sondertilgung ja auch während der Laufzeit - wenn es mit der DSL vereinbart wurde (siehe Darlehensvertrag).
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