ᐅ Kalter Schornstein im Neubau - Wasserschäden durch Kondenswasser?
Erstellt am: 17.02.26 16:33
Hallo zusammen,
ich habe ein Problem mit einem Wasserschaden und da ich persönlich niemanden kenne der mir helfen kann, versuche ich es hier mal bevor ich einen Bausachverständigen beauftrage.
Situation:
Wir wohnen seit 2025 in einem Neubau mit einem Erdgeschoss und 1. OG. Darüber ein ungedämmter Dachboden. (Massivhaus mit Walmdach)
Das Haus hat einen Schornstein an den aktuell kein Ofen angeschlossen ist.
Das Loch dazu ist da und ist mit Glaswolle abgedichtet.
Nun zum Problem:
Bisher hat sich zu jeder kalten Jahreszeit, ca. ab Oktober, Wasser am Schornstein gebildet.
Das war von außen in dem Teil der durch den Dachboden verläuft zu sehen (Fotos) der helle Stein wurde von Tag zu Tag Dunkler bis richtige Wassertröpfchen zu erkennen waren.
Die Steine wurden immer dunkler und feuchter.
Als es dann Frühling wurde ging alles weg langsam.
Diesen Winter haben wir wieder das Problem und nun scheint das Wasser auch eine Etage tiefer gewandert zu sein und in der verputzen Wand im Ankleidezimmer (siehe Foto. Roter Rand das Zimmer in Grün der Schornstein) zu immer größeren Flecken geführt. Ich vermute durch googeln dass mittlerweile Salzausblühungen zu sehen sind.
(weitere Fotos)
Unsere Nachbarn haben exakt das selbe Haus vom selben Bauherren und aktuell keine Probleme - haben aber einen Kamin den die auch regelmäßig nutzen.
Woher kommt das Wasser bei uns?
Der Bauherr hat die Dampfsperre und das Dach überprüfen lassen letzten Winter, alles dicht.
Kann das Kondenswasser im Schornsteinschacht sein - und man muss den Schornstein komplett dämmen damit nichts kondensiert?
(wir wohnen im Norden Berlins und hatten einen recht kalten Winter bisher)
Ich bin überfragt und habe Sorgen dass noch weitere Wasserschäden entstehen.
Danke euch im Voraus!
ich habe ein Problem mit einem Wasserschaden und da ich persönlich niemanden kenne der mir helfen kann, versuche ich es hier mal bevor ich einen Bausachverständigen beauftrage.
Situation:
Wir wohnen seit 2025 in einem Neubau mit einem Erdgeschoss und 1. OG. Darüber ein ungedämmter Dachboden. (Massivhaus mit Walmdach)
Das Haus hat einen Schornstein an den aktuell kein Ofen angeschlossen ist.
Das Loch dazu ist da und ist mit Glaswolle abgedichtet.
Nun zum Problem:
Bisher hat sich zu jeder kalten Jahreszeit, ca. ab Oktober, Wasser am Schornstein gebildet.
Das war von außen in dem Teil der durch den Dachboden verläuft zu sehen (Fotos) der helle Stein wurde von Tag zu Tag Dunkler bis richtige Wassertröpfchen zu erkennen waren.
Die Steine wurden immer dunkler und feuchter.
Als es dann Frühling wurde ging alles weg langsam.
Diesen Winter haben wir wieder das Problem und nun scheint das Wasser auch eine Etage tiefer gewandert zu sein und in der verputzen Wand im Ankleidezimmer (siehe Foto. Roter Rand das Zimmer in Grün der Schornstein) zu immer größeren Flecken geführt. Ich vermute durch googeln dass mittlerweile Salzausblühungen zu sehen sind.
(weitere Fotos)
Unsere Nachbarn haben exakt das selbe Haus vom selben Bauherren und aktuell keine Probleme - haben aber einen Kamin den die auch regelmäßig nutzen.
Woher kommt das Wasser bei uns?
Der Bauherr hat die Dampfsperre und das Dach überprüfen lassen letzten Winter, alles dicht.
Kann das Kondenswasser im Schornsteinschacht sein - und man muss den Schornstein komplett dämmen damit nichts kondensiert?
(wir wohnen im Norden Berlins und hatten einen recht kalten Winter bisher)
Ich bin überfragt und habe Sorgen dass noch weitere Wasserschäden entstehen.
Danke euch im Voraus!
J
Jesse Custer17.02.26 16:48Ich für meinen Teil sehe kein Foto, daher: regnet es rein? Ist ein Deckel drauf?
Wir haben dank Wärmepumpe nun auch zwei ungenutzte Züge, auf die jetzt eben ein Deckel draufgemacht wurde...
Wir haben dank Wärmepumpe nun auch zwei ungenutzte Züge, auf die jetzt eben ein Deckel draufgemacht wurde...
Mit dem abgedichteten Loch meinst Du vermutlich dasjenige, wo der nicht vorhandene Ofen sein Rohr in den Schornstein münden ließe (?)
Ein ungenutzter Kamin ist natürlich eine an geheizten Räumen entlang führende Röhre, die selbst nicht beheizt wird und somit kühler ist. Ist der Kamin oben verschlossen, dann gilt das nur für diese Röhre an sich. Ist sie nach oben offen, dann kommuniziert sie natürlich mit der Außenluft (und es gibt zusätzlich auch Regeneintrag). Aber auch "nur" Kondenswasser genügt, um die Wände des Schornsteins feucht zu machen. Wer ein Haus ohne Kamin bewohnt, sollte den Schornstein weglassen oder verschließen, sowie am besten auch den Schornsteinkopf abbauen, um diesen Abschluss nach innerhalb der Thermischen Hülle zu verlegen.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Ein ungenutzter Kamin ist natürlich eine an geheizten Räumen entlang führende Röhre, die selbst nicht beheizt wird und somit kühler ist. Ist der Kamin oben verschlossen, dann gilt das nur für diese Röhre an sich. Ist sie nach oben offen, dann kommuniziert sie natürlich mit der Außenluft (und es gibt zusätzlich auch Regeneintrag). Aber auch "nur" Kondenswasser genügt, um die Wände des Schornsteins feucht zu machen. Wer ein Haus ohne Kamin bewohnt, sollte den Schornstein weglassen oder verschließen, sowie am besten auch den Schornsteinkopf abbauen, um diesen Abschluss nach innerhalb der Thermischen Hülle zu verlegen.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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Hallo 11ant, danke für den Kommentar! Das klingt sehr einleuchtend was du da schilderst.
Wir hätten gerne einen Kamin nur aktuell kein Geld dafür.
Wie kann man einen Kamin verschließen?
Ich traue mich durchaus auch selber zu auf das Dach zu steigen, um teure Handwerkerkosten zu sparen. =)
BG
Wir hätten gerne einen Kamin nur aktuell kein Geld dafür.
Wie kann man einen Kamin verschließen?
Ich traue mich durchaus auch selber zu auf das Dach zu steigen, um teure Handwerkerkosten zu sparen. =)
BG
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