ᐅ Kalziumsilikatplatten an der Decke verlegen - wie ist der korrekte Anschluss zur Wand
Erstellt am: 13.02.26 21:18
N
Nanopixel13.02.26 21:18Hallo zusammen,
ich versuche in aller Kürze zu beschreiben, worum es geht: Mein Haus (Baujahr ca. 1970) hat im Obergeschoss einen auskragenden Balkon unter dem sich im EG Wohnraum befindet. Mit anderen Worten, da wo im EG Wohnzimmer ist, ist obendrüber schon Außenluft (ca 1 m breit). Getrennt nur von einer Betonplatte und etwas Dämmung des vor 1,5 Jahren sanierten Balkons. Diese neue Dämmschicht hat aber offenbar nicht ausgereicht, um den Schimmel zu verhindern, der immer wieder an der eiskalten Wohnzimmerdecke entsteht. Gemessen per Infrarotthermometer hatte die Decke bei 20° Zimmertemperatur und 0° Außen in dem Bereich worüber der Balkon ist nur 5-8° C. Teilweise SIEHT man sogar die Tautropfen an der Decke, wenn die Verhältnisse entsprechend sind.
Nun habe ich mich etwas informiert und Lösung 1: „Balkon abreißen“ kommt nicht infrage. Die nächstbessere Lösung war die Decke (bzw. den betreffenden Bereich) mit Kalziumsilikatplatten zu belegen, um die Feuchteregulierung mit Schimmelschutz zu verbinden.
Dies ist nun mein Plan und ich will 8cm starke Platten in der kompletten Breite des Zimmers (4 m) und einer Tiefe von 1,80m an der Decke zu verlegen – damit ist der darüber liegende Balkon, der etwa 1 m freiluft übers Zimmer verläuft mehr als abgedeckt und ich hoffe, damit das Problem in den Griff zu kriegen.
Die vorher vorhandene Dispersionsfarbe an der Decke habe ich bereits mit Spachtel und Schleifer bis auf den Putz entfernt. Der sehr sandende Putz mit Silikatgrundierung behandelt.
Nun stellt sich eine weitere Frage auf die ich keine brauchbare Antwort finde bzw. viele verschiedene Antworten, was aber nicht besser ist: Wie verlegt man die Platten am Rand, also zur Wand hin? Ich habe folgende Empfehlungen erhalten, die sich teilweise stark widersprechen:
1. Nicht direkt an die Wand anstoßen, sondern etwa 1 cm umlaufende Fuge. Diese mit Mineralwolle ausstopfen und die letzten 1-1,5 cm zuspachteln, um eine glatte Optik zu erzeugen. Die Fuge dient dem Ausgleich von unterschiedlichen Bewegungen der Materialien, damit keine Risse entstehen, so die Begründung
2. Empfehlung: Fuge wie bei 1. aber ohne Mineralwolle dafür PE-Rundschnur rein stopfen, darüber Luft lassen, darunter auch verspachteln.
3. Kein Fuge sondern einen PE-Trennstreifen an die Wand kleben und die Platten bis direkt davor setzen.
4. Gar nichts zwischen Wand und Platten setzen, nur Silikatkleber und die Platte direkt an die Wand. Darunter aber noch KalziumsilikatKEILE die etwa 20-30 cm an der Wand bis auf 0 auslaufen.
Ich bin nicht sicher, ob es noch weitere Tipps gab, aber da wars mir irgendwann zu viel. Alle hatten nachvollziehbare Argumente und ich bin nicht vom Fach, um zu beurteilen was Blödsinn ist.
Vielleicht könnt ihr mir helfen – wie macht man den korrekten Wandanschluss von 8 cm starken Kalziumsilikatplatten, die an die Decke geklebt werden?
Danke im Voraus.
Gruß
N
ich versuche in aller Kürze zu beschreiben, worum es geht: Mein Haus (Baujahr ca. 1970) hat im Obergeschoss einen auskragenden Balkon unter dem sich im EG Wohnraum befindet. Mit anderen Worten, da wo im EG Wohnzimmer ist, ist obendrüber schon Außenluft (ca 1 m breit). Getrennt nur von einer Betonplatte und etwas Dämmung des vor 1,5 Jahren sanierten Balkons. Diese neue Dämmschicht hat aber offenbar nicht ausgereicht, um den Schimmel zu verhindern, der immer wieder an der eiskalten Wohnzimmerdecke entsteht. Gemessen per Infrarotthermometer hatte die Decke bei 20° Zimmertemperatur und 0° Außen in dem Bereich worüber der Balkon ist nur 5-8° C. Teilweise SIEHT man sogar die Tautropfen an der Decke, wenn die Verhältnisse entsprechend sind.
Nun habe ich mich etwas informiert und Lösung 1: „Balkon abreißen“ kommt nicht infrage. Die nächstbessere Lösung war die Decke (bzw. den betreffenden Bereich) mit Kalziumsilikatplatten zu belegen, um die Feuchteregulierung mit Schimmelschutz zu verbinden.
Dies ist nun mein Plan und ich will 8cm starke Platten in der kompletten Breite des Zimmers (4 m) und einer Tiefe von 1,80m an der Decke zu verlegen – damit ist der darüber liegende Balkon, der etwa 1 m freiluft übers Zimmer verläuft mehr als abgedeckt und ich hoffe, damit das Problem in den Griff zu kriegen.
Die vorher vorhandene Dispersionsfarbe an der Decke habe ich bereits mit Spachtel und Schleifer bis auf den Putz entfernt. Der sehr sandende Putz mit Silikatgrundierung behandelt.
Nun stellt sich eine weitere Frage auf die ich keine brauchbare Antwort finde bzw. viele verschiedene Antworten, was aber nicht besser ist: Wie verlegt man die Platten am Rand, also zur Wand hin? Ich habe folgende Empfehlungen erhalten, die sich teilweise stark widersprechen:
1. Nicht direkt an die Wand anstoßen, sondern etwa 1 cm umlaufende Fuge. Diese mit Mineralwolle ausstopfen und die letzten 1-1,5 cm zuspachteln, um eine glatte Optik zu erzeugen. Die Fuge dient dem Ausgleich von unterschiedlichen Bewegungen der Materialien, damit keine Risse entstehen, so die Begründung
2. Empfehlung: Fuge wie bei 1. aber ohne Mineralwolle dafür PE-Rundschnur rein stopfen, darüber Luft lassen, darunter auch verspachteln.
3. Kein Fuge sondern einen PE-Trennstreifen an die Wand kleben und die Platten bis direkt davor setzen.
4. Gar nichts zwischen Wand und Platten setzen, nur Silikatkleber und die Platte direkt an die Wand. Darunter aber noch KalziumsilikatKEILE die etwa 20-30 cm an der Wand bis auf 0 auslaufen.
Ich bin nicht sicher, ob es noch weitere Tipps gab, aber da wars mir irgendwann zu viel. Alle hatten nachvollziehbare Argumente und ich bin nicht vom Fach, um zu beurteilen was Blödsinn ist.
Vielleicht könnt ihr mir helfen – wie macht man den korrekten Wandanschluss von 8 cm starken Kalziumsilikatplatten, die an die Decke geklebt werden?
Danke im Voraus.
Gruß
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Hallo Nanopixel,
schau mal hier: Kalziumsilikatplatten an der Decke verlegen - wie ist der korrekte Anschluss zur Wand. Da wird jeder fündig!
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N
nordanney13.02.26 22:31Ich würde immer Tipp 4 wählen. Die Keile wirst du eh immer brauchen, da Du sonst die jetzigen Probleme nach den 8cm haben kannst (also an der Außenwand).
So haben wir das in einer WEG auch in zwei Wohnungen erfolgreich gemacht.
So haben wir das in einer WEG auch in zwei Wohnungen erfolgreich gemacht.
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