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ᐅ L-Steine Grenzbebauung / Betonkeil ragt in mein Grundstück und Auffüllhöhe


Erstellt am: 18.12.25 23:29

S
Spudder
18.12.25 23:29
Guten Abend zusammen,

unsere Nachbarn haben erst angefangen zu bauen mit einem Fertighausanbieter, betreut von einem Verkäufer, welcher die Erdarbeiten betreut / organisiert. Heute habe ich gesehen, dass der Erdbauer(welcher gleichzeitig die L-Steine setzt) auf mein Grundstück sehr viel Schotter geschüttet und verdichtet hat. Die ersten beiden L-Steine sind bereits gesetzt.

Nun zum Problem:

Wenn ich von meiner Rasenkante runtermesse zur Schotterschicht, dann sind das gerade einmal 20-25 cm in die Tiefe. Von der Grundstücksgrenze bis in mein Grundstück wurde zwischen 40-100cm hineingeschottert.

Es wird doch kaum was wachsen und Tiefwurzler haben keine Chance oder? Geschweigedenn von Bäumen.
Auch befindet sich der Betonkeil auf meiner Seite. Bedingt durch die Max. 25 cm nach unten und den zusätzlichen Betonkeil (ca. 9cm vom Betonkeil bis Rasenoberkante) wird hier mein Rasen verbrennen oder sich dauernd Staunässe bilden oder?
Ich haben tendenziell nichts dagegen, dass der Nachbar auf meiner Seite schottert oder den Keil ansetzt, allerdings würde ich mir mindestens 50-60 cm in die Tiefe wünschen, bis die Schotterschicht anfängt. Ich vermute die L-Steine sind zu kurz/ zu klein. Es werden welche benötigt, die tiefer ins Erdreich gehen.

Morgen wird weitergebaut. Welche Bedenken kann ich äußern und vor Allem wer ist im Recht?
Würde gerne meine Bedenken äußern, bevor es zu spät ist. Wie schätzt ihr die Situation ein?

Messband misst Baugrundtiefe neben Grasrand und Asphaltboden.

Baustelle mit Betonwand und Erdreich am Fundament

Betonfundamentwand mit Erdreich und Baugrubenaushub sichtbar

Nachtaufnahme eines Außenwegs mit Grasrand links und Asphalt rechts; eine Leine liegt quer über dem Weg.

Baustellenboden mit Messband auf Erde und Gras, Erdarbeiten sichtbar

Baustellenboden mit Fundamentkante, Erdreich und Gras am Rand

Maßband misst Höhe am rohen Betonfundament, umliegendes Erdreich sichtbar.

Außenbereich einer Baustelle mit Betonfundament, Kies und Gras daneben

Person misst Baugrundstueck mit Tape-Maßband auf Gras und Erdoberflaeche.
Y
ypg
18.12.25 23:58
Probiere es mal am Wochenende mit Tageslicht. Man kann fast nichts erkennen, wenn man die Grundstücke nicht kennt.

Ansonsten kann ich sagen, dass auch bei Schotter Gras, Unkraut und Pflanzen wachsen. Gerade auch Tiefwurzler. Am Rande des Grundstücks haben hohe Bäume aber eh nichts zu suchen.
In welchem Schotter hast Du denn Deine Rasenkanten gesetzt?

Grundsätzlich gilt ja in einem Neubaugebiet, wo viele zeitlich parallel oder versetzt bauen, eine gesunde Toleranz und Absprache mit den Nachbarn über die Jahre des Hausbaus und Gartenanlage.
Die Kommunikation kommt oft zu kurz: da ist der „Neue“, der weiß eventuell gar nicht von seinem Glück, dass schon angefangen wurde, dann der Unternehmer, der schnell fertig werden will und sich auf Nachbarschaftshilfe oder besser -Verständnis verlässt, dann der schon fertige Nachbar, der mal gerufen hat „Erster!“ und überschnell seine Grenze angelegt und eingesamt hat.
Und der sieht seine eigenen ehemaligen Bausorgen nicht mehr, sondern sucht Hilfe im Forum statt sich da mal zu Haus zu unterhalten.
Ich wette, keiner will Dir Böses oder Dich ärgern.

Es ist halt der „Nachteil“ an Neubaugebieten, dass man sich gemeinsam Grenzen schafft. Viele sehen es aber auch als Vorteil, Grenzen erst gar nicht entstehen zu lassen (manchmal ist Philosophie so richtig passend, oder?)

Biete Deinen neuen Nachbarn am Wochenende mal einen Glühwein am Feuer an, das bringt die Thermik etwas runter.
S
Spudder
19.12.25 07:07
Danke für deine Antwort. Ich habe keine Rasenkanten, da die Nachbarmauer die Grenze darstellt. Der Nachbar ist der letzte der im Wohnbaugebiet baut. Alle anderen sind da. Die Grenze wird da sein, bedingt durch seine 1.20m L-Steinwand mit den von mir genannten Punkten, hohe Aufschotterung und Betonkeil.
D
derdietmar
19.12.25 07:21
Hallo,

die Rechtslage ist eindeutig. Der Keil hat auf deinem Grundstück nichts zu suchen. Wenn der Nachbar das möchte, benötigt er eine notariell beurkundete Freigabe deinerseits.

Wenn es dich stört, lass ihn die Mauer versetzen. Eine andere Lösung gibt es nicht mehr, die Fakten sind schon geschaffen. Ich glaube allerdings nicht, dass das Rasenwachstum gestört wird.

Du kannst den Nachbarn auf die Verletzung der Grundstücksgrenze aufmerksam machen und ein Faustpfand behalten. Der Bauherr ist verantwortlich für die Einhaltung der Regeln auf seiner Baustelle. Unwissenheit schützt nicht vor Verpflichtungen. Wer so beginnt hört meist nicht auf.

Viele Grüße
S
Spudder
19.12.25 07:42
Hoffe die Bilder sind etwas besser...
Die Schnur bildet die Grundstücksgrenze. Links wir und rechts der Nachbar.

Danke für all eure Kommentare und das teilen eurer Erfahrungen

Baustelle mit Betonfundament, Stützwand und Ausrichtungsseil

Baufläche mit grobem Kies und Erde, Bauarbeiten am Hintergrund bei Abendlicht

Baugrube vor dem Haus, Erde und Kies, Terrasse mit Gartenmöbeln im Hintergrund.

Baugrube mit Kies, Erdmassen und Betonfundamenten an einer Baustelle

Nachtaufnahme eines modernen Hauses mit beleuchteter Glasfront und Kiesweg

Rohbau Baustelle mit Fundamentarbeiten, Gerüst und Baugeräten bei Abendlicht.
M
MachsSelbst
19.12.25 09:18
Musst du dir überlegen, ob du dauerhaft damit leben kannst. Da wird außer Rasen nix mehr wirklich gut wachsen, Hecke, Beete kannst du vergessen.
Ich finds ne Frechheit und würde den Nachbar das Fundament zurückbauen lassen, das ist auch viel, viel zu breit für diese Mauer.

Mein Nachbar hat auch nen Teil seines Betonkeils auf mein Grundstück gepackt, zum Glück verstehen wir uns gut und einen Teil davon werden wir im nächsten Frühjahr zusammen wieder weghauen, weil es stört... aber da reden wir über 10cm...

Haben die auch deinen Rasen abgestochen und weggeworfen? Manche Tiefbauer sind so stumpf, das tut schon körperlich weh...
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