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ᐅ Außen"lärm" im Dachgeschoss


Erstellt am: 04.12.25 08:25

O
obod0002
04.12.25 08:25
vllt kann uns hier Jemand helfen. Danke schon einmal.

Wir haben vor etwa 1 Jahr ein Haus aus Mitte der 90er Jahre gekauft, EG plus Dachgeschoss muit Krüppelwalmdach.
Eigentlich eine ruhige Vorort-Straßein einr kleinen Stast im Norden, ruhig bis auf Berufsverkehr (manchmal störend morgens) und Aus"geh"verkehr (speziell freitags und samstags nachts).

Beim Gebäude haben wir mittlerweile alle Fenster und Türen durch 3-fach-verglaste ersetzen lassen (na ja, die Bäder und der Hazuswirtschaftsraum haben noch die orginalen Fenster/Türen). Auch die Hohlschicht zwischen Mauerwerk und Klinker ist mittlerweile gedämmt.
Das Dach war bereits mit Zwischensparrendämmung versehen.

Leider kommt irgendwie Motorenlärm für mein Empfinden zu ungedämmt in die Schlafräume im Dachgeschoss. Im Erdgeschoss ist das mit den neuen Fenstern alles überhaupt kein Problem.

Bei den Dachtraufen gibt es große Drempel. Keine weitere Dämmung dort (außer der vorhandenen Zwischensparrendämmung).

Wie könnte ich wohl Herausfinden, WO der Schall in mein Dach einfährt?

Erste Aufnahmen im Dachgeschoss zeigen das Bild bereits sehr deutlich: das Auto reduziert seine Geschwindigkeit vor der Kreuzung (A), danach beschleunigt es die Gänge hoch (B, C, D) bis es schließlich wieder seine normale Geschwindigkeit (E) erreicht hat.
Das ist das Aussehen bei Allerweltsautos, mit Fahrern die normal ihr Fahrzeug beschleunigen. Keie abgesägten Auspuffrohre, maximal hochdrehende Motoren, Überschreitung von Geschwindigkeiten ..

Wir haben im Treppenhaus an der Dachschräge auch die vorhandene Vertäfelung abgenommen und waren sehr erstaunt, wie groß die Luftspalte richtung Drempel waren (hatten aufgrund kalter Innenwand schon so was vermutet)

Spektrum- und Frequenzanalyse-Bildschirm mit farbigem Graphen und Messkurven
N
nordanney
04.12.25 08:32
Da wirst nicht „den“ Punkt finden, den der Schall nutzt. Das ganze Dach wird das Problem sein.
Lösung: Erneuerung der Dämmung auf heutiges Niveau mit Holzwolle (gehe davon aus, dass bei euch noch alte und dünne Dämmung vorhanden ist).
O
obod0002
04.12.25 09:08
die Dämmung der Dachschräge ist alt, ja, und auch nicht nach heutigen Maßstäben ausgeführt, füllt aber den Zwischensparrenraum aus.

Als wir den Treppenaufgang gemacht haben, hat uns die Größe der Spalten aber doch überrascht, Spalten vom "Wohn"raum zur ungedämmten Außenluft (Drempel).

Bevor ich alles runterreiße, wollte ich zumindest lokal solche Punkte im Schlafraum ausschließen, weiß aber nicht, wo es sich lohnt zu suchen: Giebel, Abseite, Drempel, Kniestock, der waagerechte Teil der Decke, die Dachschräge selbst.

Wie könnten die Übergänge zwischen Fußpfette und Raum, wie die Übergänge zwischen Dachsparren und Giebelwand ausgeführt sein?

Nahaufnahme eines Spalts zwischen Wand und Boden mit Putz- und Betonbruch
W
wiltshire
04.12.25 12:48
Deine Messung zeigt einen Peak bei 50Hz. Das ist eine recht typische Resonanzfrequenz für Dächer mit Pfetten und Sparren aus dieser Zeit.
Mit Fenstern oder Dämmung, die Luftübertragung lindern, machst Du hier nichts, denn Du hast es mit Körperschall zu tun.

Mit Maßnahmen zur elastischen Lagerung kannst Du die Reonanzfrequenz effektiv dämpfen. Dafür werden Dämmstreifen, beispielsweise Regupol wie eine elastische Feder unter Pfetten und Sparren, die man z.B. mit einem Baustempel wenige mm anhebt geschoben.
Die Punkte, an denen Die Lasten aufeinanderlaufen sind die, deren Dämpfung den Körperschall am wirkungsvollsten reduzieren - also würde ich mich zuerst auf die Pfettenlager konzentieren. Wenn man das selbst macht, ist es sehr preiswert aber Zeitintensiv - ich würde grob 30 Minuten je Punkt ansetzen - Anfangs braucht man länger, mit Routine geht es schneller, Wer das in Arbeitszeit bezahlen muss kommt schnell auf eine größere Summe und kan überlegen, ob es günstiger ist, eine entkoppelte Innenverkleiidung mit Akustikabhängern erstellen zu lassen.

Und: Du kannst die Resonanzverschiebungen ja messen und sehen wie weit Du mit den ersten Punkten kommst und ob Dir das reicht. Die Lagerung der Pfetten sollten etwa 80% ausmachen, die Lagerung der Sparren mit viel mehr Punkten bringt nicht mehr so viel. Pareto lässt grüßen.
O
obod0002
04.12.25 13:00
danke für deine wichtigen Hinweise.

Eigentlich hatte ich Resonanzfrequenzen ausgeschlossen, aber natürlich stimmt es, daß ich diese für unterschiedliche Räume, nicht aber für das gesamte Obergeschoss / das Schrägdach versucht habe zu ermitteln (damit trifft mein Anzatz "unterschiedliche Resonanzfrequenzen aufgrund unterschiedlicher Raumgröße natürlich nicht mehr zu).

Hast du event sogar Beispiele, wie ich mir so etwas vorstellen kann? Wie käme man unter die erforderlichen Bauteile, das Haus steht ja komplett?
W
wiltshire
04.12.25 13:22
obod0002 schrieb:

Hast du event sogar Beispiele, wie ich mir so etwas vorstellen kann? Wie käme man unter die erforderlichen Bauteile, das Haus steht ja komplett?
Dafür gibt es Baustempel bzw. Stahlwinden. Die kann man sich leihen.
Ich habe das noch nicht selbst gemacht, hätte aber keine technischen Bedenken, so ein Projekt selbst anzugehen. Die Mechanik ist logisch und das Schadenrisiko ist gering.
zwischensparrendämmungdachgeschossdrempeldachschrägepfettenfenstertürenkörperschall