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ᐅ Kellerboden mit weißen Ausblühungen streichen, Baujahr 1960


Erstellt am: 22.10.25 20:56

J
JochenG2
22.10.25 20:56
Hallo,

wir haben ein Reihenhaus von 1960. Im Keller (keine durchgehende Bodenplatte) ist ein (Zement?) Estrich mit einigen alten Farbspuren (siehe Bild).

Grundsätzlich ist der trocken, es gibt an ganz wenigen Stellen weiße Ausblühungen. Nur wenn man eine Metalldose draufstellt, ist nach einem Monat ein feuchter Fleck darunter.

Der Boden ist halt teils rauh (roher Beton/Estrich,...) und sieht nicht hübsch aus. Jetzt ist die Frage, was wir machen:

1) Flüssigkunststoff, z.B. swingcolor 2in1 Fußbodenfarbe / Flüssig Kunststoff 2in1 RAL 7031 . Aber das ist wohl nicht diffusionsoffen. Und ich frage mich, ob der Boden dann nicht nach ein paar Monaten komplett nass ist, das Zeug nicht mehr hält. Da steht nämlich "gegen aufsteigende Feuchtigkeit von unten geschützt" muss der Boden sein.

2) Ein diffusionsoffenes Epoxidharz, z.B. von Remmers 2K Epoxy Grundierung mit dann 2K Bodenbeschichtung.
Wäre vll. gut für den Boden, aber schlecht wenn ich lange eine Pappe/Holz oder so drauf lege. Weil es noch von unten feucht wird. Aber auch da steht: "auch während der Nutzung vor rückseitiger Feuchtigkeitseinwirkung geschützt sein"

3). Eine mineralische, silikatische Lösung wurde mir auch empfohlen. Ich kenne silikatfarbe für die Wände. Habe ich auch auf die Wände gestrichen. Sowas auch für den Boden? oder was es da gemeint? Na ja dieses diffusionsoffen das macht schon Sinn für den Boden aber ja die Belastung ist halt drüberlaufen. ja ein Boden ist Waschküche da fließt vielleicht einmal in der Woche kurz ein bisschen Wasser drauf.

Es gibt Nachbarn mit gleichem Haus, die sind wohl mit Epoxyd happy.

Was meint ihr?
Oder ganz andere Ideen?

Danke im Voraus,
Jochen

Oberfläche eines abgenutzten Betonbodens mit Verfärbungen und Abplatzungen
N
Nauer
22.10.25 21:16
Hi Jochen,

du hast dir da wirklich die richtigen Gedanken gemacht – viele streichen einfach drauf los und wundern sich dann über Blasen oder Schimmel. Wenn der Keller keine durchgehende Bodenplatte hat, dann ist die Feuchte von unten schlicht nicht wegzudiskutieren. Alles, was dampfdicht ist, wird dir irgendwann die Quittung geben, egal was auf der Dose steht.

Diese „difusionsoffenen“ Epoxidharze sind in Wahrheit meist nur difusionsoffener als die dichten Varianten, aber eben keine atmenden Schichten im eigentlichen Sinn. Das heißt, bei einem alten Keller ohne Sperre riskierst du trotzdem Feuchtestau. Mich wundert, dass deine Nachbarn damit zufrieden sind – hast du mal gesehen, wie deren Boden heute aussieht oder nur gehört, dass „alles gut“ ist?

Eine mineralische, silikatische Lösung wäre hier viel vernünftiger. Optisch vielleicht etwas nüchterner, aber technisch sauber. Wenn du das richtig machst, hast du Ruhe und kein Material, das nach einem halben Jahr wieder abblättert. Oder willst du den Keller stärker nutzen, zum Beispiel als Werkstatt mit rollender Belastung? Das wäre für die Auswahl entscheidend.

Schönen Abend
J
JochenG2
22.10.25 21:41
Nein. Keine Werkstatt. Wir laufen da halt... Und ein Raum ist Waschküche. Ich kenne Silikatfarbe nur von der Wand, was ist das für den Boden?
N
Nauer
23.10.25 10:40
Jochen, wenn du schon Silikat kennst, bist du gar nicht so weit weg vom Richtigen. Es gibt durchaus mineralische Bodenbeschichtungen, die auf Wasserglasbasis funktionieren – im Prinzip also eine Art „Verkieselung“ des Estrichs. Die Oberfläche bleibt diffusionsoffen, wird aber härter und unempfindlicher gegen Staub und Abrieb. Optisch ist das kein Hochglanzfinish, eher ein matter, technischer Look, der aber sehr sauber wirkt.

Man darf dabei nur nicht erwarten, dass das Zeug Risse kaschiert oder kleine Unebenheiten verschluckt, es bleibt ehrlich – so wie der Boden eben ist. Und das ist vermutlich auch besser, als irgendeine Kunststoffschicht, die dir am Ende nur die Feuchtigkeit konserviert.

Hast du eigentlich mal geprüft, wie stark die Feuchtigkeit unter der Dose wirklich ist? Also ob sie von unten nachdrückt oder nur Kondenswasser durch den Temperaturunterschied entsteht? Das wäre nämlich die entscheidende Frage, bevor du überhaupt etwas aufbringst.
J
JochenG2
23.10.25 11:27
Danke. Also ich bin mir recht sicher dass das schon von unten kommt. zum einen natürlich wegen dem Alter des Kellers. zum anderen aber auch weil ich bei 30% Luftfeuchtigkeit bei 18 bis 20 Grad mir nicht vorstellen kann dass der kellerboden den Taupunkt hat , der liegt ja weit weg.

Was wäre denn eine solche silikatbodenfarbe? Weil wenn ich nach bodenfarbe suche finde ich nie etwas. Das ist immer Farbe für die Wände. Oder benutzt man einfach eine wandfarbe für den Boden?
Gruß Jochen
N
Nauer
23.10.25 13:04
Hi

es ist tatsächlich so, dass die Produktsuche für solche mineralischen Bodenbeschichtungen ein riesen Durcheinander ist. „Silikatbodenfarbe“ läuft im Baumarkt kaum jemandem über den Weg – das sind meist spezielle Verkieselungsmittel (Imprägnierung) oder zementäre Dünnbeschichtungen, selten Farbe im klassischen Sinn. Silikat-Wandfarbe bitte auf keinen Fall nehmen, die hält auf Fußböden mit Belastung und Feuchte nicht ansatzweise, sondern verstaubt oder platzt ab.
Sinnvoll wäre ein Produkt in Richtung „Verkieselung“ oder „Bodenverfestiger auf Wasserglasbasis“. Die klassischen Marken für sowas sind z.B. Lithofin oder Kiesol. Manchmal findet man von Remmers oder Mapei auch spezielle Beschichtungen für Altbeton, die explizit auch als Bodenimprägnierung diffusionsoffen sind. Die Begriffe gehen leider immer kreuz und quer – richtig fußläufig belastbare, wirklich diffusionsoffene bodenbeschichtungen sind ein Nischenprodukt, weil handwerklich oft gar nicht nachgefragt. Wichtig ist, dass es eben kein Epoxid, kein „Dichtanstrich“ und keine Standard-Fußbodenfarbe ist.
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