ᐅ Massivhaus Baujahr 1977 Vorhabenplanung, Erfahrungen?
Erstellt am: 13.06.25 21:43
Hallo zusammen,
Bisher waren wir nur stille Mitleser*in, aber jetzt möchten wir uns selbst einen Rat einholen.
Wir interessieren uns für ein Massivhaus Baujahr 1977 mit wunderschöner Waldrandlage und hochwertiger Bauweise für die damalige Zeit.
Das Grundstück ist knapp 17.000 Quadratmeter groß (der Großteil ist Wald).
Weitere Daten zum Haus
- 136 Quadratmeter Wohnfläche
- Küche neuwertig und wird übernommen
- Ölheizung
- Holzfenster
- Kamin
- laut Energieausweis ist ein Bedarf von 157,1 kWh pro Quadratmeter berechnet
Derzeit besteht ein Renovierungsstau, da seit der Erbauung nichts erneuert wurde.
Der Kaufpreis beträgt 500.000€ plus Nebenkosten (hier muss auch die Maklercourtage eingerechnet werden).
Außerdem planen wir 100.000€ für die Renovierung als weiteres Darlehen aufzunehmen.
Unsere Ausgangslage:
- w 37 J und m 41 J
- keine Kinder, auch nicht in Planung
- Haushaltseinkommen 6300€ (Sonderzahlungen, wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld sind hier nicht berücksichtigt)
- Eigenkapital 150.000€ (Aktien und Tagesgeld)
- geplanter Überschuss aus Hausverkauf 300.000€, dieser soll direkt als Eigenkapital in das Vorhaben einfließen
Derzeit haben wir eine Besichtigung vorgenommen, zeitnah wird eine zweite Besichtigung unter Zuziehung eines Sachverständigen für Energiefragen stattfinden.
Nun zählen wir auf Eure Erfahrungen um neutrale Einschätzungen von Außen zu bekommen.
Wie realistisch sind 100.000€ als Renovierungsbudget plus 150.000€ als Puffer für unser Vorhaben?
Punkte, welche zwingend gemacht werden müssen sind:
- neue Fenster, neue Türen
- neue Heizung, inklusive neuer Heizkörper
- Badezimmer Renovierung
- Tausch des Bodenbelags im OG circa 65 Quadratmeter
Wie realistisch ist ein Kredit in Höhe von circa 350.000€, mit unseren Voraussetzungen?
Was müssen/sollten wir zwingend noch beachten?
Gerne auch kritische Beiträge kommentieren.
Vielen Dank für Eure Hilfe und das Teilen Euren Wissens.
Bisher waren wir nur stille Mitleser*in, aber jetzt möchten wir uns selbst einen Rat einholen.
Wir interessieren uns für ein Massivhaus Baujahr 1977 mit wunderschöner Waldrandlage und hochwertiger Bauweise für die damalige Zeit.
Das Grundstück ist knapp 17.000 Quadratmeter groß (der Großteil ist Wald).
Weitere Daten zum Haus
- 136 Quadratmeter Wohnfläche
- Küche neuwertig und wird übernommen
- Ölheizung
- Holzfenster
- Kamin
- laut Energieausweis ist ein Bedarf von 157,1 kWh pro Quadratmeter berechnet
Derzeit besteht ein Renovierungsstau, da seit der Erbauung nichts erneuert wurde.
Der Kaufpreis beträgt 500.000€ plus Nebenkosten (hier muss auch die Maklercourtage eingerechnet werden).
Außerdem planen wir 100.000€ für die Renovierung als weiteres Darlehen aufzunehmen.
Unsere Ausgangslage:
- w 37 J und m 41 J
- keine Kinder, auch nicht in Planung
- Haushaltseinkommen 6300€ (Sonderzahlungen, wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld sind hier nicht berücksichtigt)
- Eigenkapital 150.000€ (Aktien und Tagesgeld)
- geplanter Überschuss aus Hausverkauf 300.000€, dieser soll direkt als Eigenkapital in das Vorhaben einfließen
Derzeit haben wir eine Besichtigung vorgenommen, zeitnah wird eine zweite Besichtigung unter Zuziehung eines Sachverständigen für Energiefragen stattfinden.
Nun zählen wir auf Eure Erfahrungen um neutrale Einschätzungen von Außen zu bekommen.
Wie realistisch sind 100.000€ als Renovierungsbudget plus 150.000€ als Puffer für unser Vorhaben?
Punkte, welche zwingend gemacht werden müssen sind:
- neue Fenster, neue Türen
- neue Heizung, inklusive neuer Heizkörper
- Badezimmer Renovierung
- Tausch des Bodenbelags im OG circa 65 Quadratmeter
Wie realistisch ist ein Kredit in Höhe von circa 350.000€, mit unseren Voraussetzungen?
Was müssen/sollten wir zwingend noch beachten?
Gerne auch kritische Beiträge kommentieren.
Vielen Dank für Eure Hilfe und das Teilen Euren Wissens.
N
nordanney14.06.25 08:57NK092019 schrieb:
Derzeit besteht ein Renovierungsstau, da seit der Erbauung nichts erneuert wurde.NK092019 schrieb:
136 Quadratmeter WohnflächeDann besteht kein Renovierungsstau (mal ein neuer Anstrich, eine neue Innentür o.ä.), sondern ein Sanierungsstau (neue Heizung, neue Fenster, weitere energetische Maßnahmen, Elektro neu, Bäder neu, Dach neu (?))Dabei rechnet mal für eine umfassende Sanierung etwa 2-3.000€/qm Wohnfläche.
Mit den von Dir geplanten 100k kannst Du ein paar Dinge machen, mit dem Puffer zusammen wird es richtig gut werden. Aber den Puffer brauchst Du auch.
Zur Finanzierung. Die Gefahr, den Kredit über 350k nicht zu bekommen, liegt bei 0%. Den kriegst Du wirklich überall.
Ob Du ihn Dir für Dich persönlich leisten kannst, weiß ich nicht. Kommt drauf an, ob Du mit 4.500-5.000€ für die monatliche Lebenshaltung klar kommst oder nicht. Für die einen ist das extrem eng, für andere nicht.
P.S. Vertragliche Sonderzahlungen sind übrigens ganz normales Einkommen und werden voll auf das monatlich Einkommen angerechnet. Und ja, Du kannst natürlich auch höher als 1,5-2% tilgen. Kohle ist bei Euch mehr als genug da.
Vielen Dank für deine Rückmeldung.
Es war natürlich Sanierungsstau gemeint, danke. Ich hatte erstmal 2 % Tilgung angepeilt. Damit ist die Rate ca. doppelt so hoch wie bei unserem derzeitigen Haus, aber wir sollten damit trotzdem noch gut zurecht kommen.
Am meisten Gedanken mache ich mir über die Themen Dach- und Fassadensanierung und wie sich der Sachverständige dazu bei dem Objekt äußert. Ob dort etwas gemacht werden muss oder nicht. Das Dach ist aktuell mit Schiefer eingedeckt.
Es war natürlich Sanierungsstau gemeint, danke. Ich hatte erstmal 2 % Tilgung angepeilt. Damit ist die Rate ca. doppelt so hoch wie bei unserem derzeitigen Haus, aber wir sollten damit trotzdem noch gut zurecht kommen.
Am meisten Gedanken mache ich mir über die Themen Dach- und Fassadensanierung und wie sich der Sachverständige dazu bei dem Objekt äußert. Ob dort etwas gemacht werden muss oder nicht. Das Dach ist aktuell mit Schiefer eingedeckt.
N
nordanney14.06.25 13:42Fassade erst ganz am Ende. Ist der unwichtigste Teil. Selbst für eine WP nicht ausschlaggebend.
NK092019 schrieb:
Massivhaus Baujahr 1977 [...] da seit der Erbauung nichts erneuert wurde.Das sind 48 Jahre - mit anderen Worten: nach Faustformel bekommt Ihr das maximal auf Baujahr 2001 gebeamt, ohne daß es teurer wird als ein Neubau. Ich persönlich wäre mit Sanitärkeramik in moosgrün oder bahamabeige hart im Nehmen, hätte da aber ein Problem mit dem Wife Acceptance Faktor.NK092019 schrieb:
- 136 Quadratmeter Wohnfläche [...]
- Tausch des Bodenbelags im OG circa 65 QuadratmeterMeint das, eine Ausbaureserve erstmals mit einem Nicht-Abstellraum-Bodenbelag auszustatten ?https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
11ant schrieb:
Meint das, eine Ausbaureserve erstmals mit einem Nicht-Abstellraum-Bodenbelag auszustatten ?Das meint sicherlich, Teppichboden im DG in moderner und sauberer Optik auszutauschen.Ähnliche Themen