ᐅ Fußbodenausgleich in alter Scheune
Erstellt am: 27.11.24 22:48
Moin,
ich würde mich freuen über ein paar Tipps für folgende Aufgabe:
Ich kann in einem alten früheren Pferdestall eine Werkstatt einrichten.
Problem: Der Boden ist extrem uneben. Es wurde wohl vor vielen Jahrzehnten etappenweise betoniert. Es sieht alles trocken aus, aber ich habe Höhenunterschiede bis zu 11 cm in einer Grundfläche von 4.5x9m.
Was wäre die beste Option, um einen Boden herzustellen für eine Holzwerkstatt mit entsprechenden Geräten?
Ich kann mir im Moment am ehesten, falls das im unbeheizten Bereich funktioniert, einen Trockenestrich mit Schüttung vorstellen. Alternativ ein Dielenboden auf Traghölzern mit Höhenausgleich. In beiden Fällen sollte wohl eine Feuchtigkeitssperre auf den alten Beton (welche?). Das alles muss nicht Jahrhunderte halten, sollte aber auch nicht nächstes Jahr verrottet sein. Mit Mäusen etc. ist zu rechnen.
Der Stall ist gemauert. Fenster und Türen sind und bleiben zugig. Neben der Werkstatt steht eine große zentrale Heizanlage, daher gibt es ein bisschen Abwärme und friert nicht im Innenraum. Ich will keine Heizung dort einbauen, kann mich ja notfalls warm anziehen. Aufbauhöhe ist kein Problem, da keine Türen nach innen öffnen.
Danke für alle Vorschläge!
CH
ich würde mich freuen über ein paar Tipps für folgende Aufgabe:
Ich kann in einem alten früheren Pferdestall eine Werkstatt einrichten.
Problem: Der Boden ist extrem uneben. Es wurde wohl vor vielen Jahrzehnten etappenweise betoniert. Es sieht alles trocken aus, aber ich habe Höhenunterschiede bis zu 11 cm in einer Grundfläche von 4.5x9m.
Was wäre die beste Option, um einen Boden herzustellen für eine Holzwerkstatt mit entsprechenden Geräten?
Ich kann mir im Moment am ehesten, falls das im unbeheizten Bereich funktioniert, einen Trockenestrich mit Schüttung vorstellen. Alternativ ein Dielenboden auf Traghölzern mit Höhenausgleich. In beiden Fällen sollte wohl eine Feuchtigkeitssperre auf den alten Beton (welche?). Das alles muss nicht Jahrhunderte halten, sollte aber auch nicht nächstes Jahr verrottet sein. Mit Mäusen etc. ist zu rechnen.
Der Stall ist gemauert. Fenster und Türen sind und bleiben zugig. Neben der Werkstatt steht eine große zentrale Heizanlage, daher gibt es ein bisschen Abwärme und friert nicht im Innenraum. Ich will keine Heizung dort einbauen, kann mich ja notfalls warm anziehen. Aufbauhöhe ist kein Problem, da keine Türen nach innen öffnen.
Danke für alle Vorschläge!
CH
Ich würde es einfach und robust halten.
Auf alten Boden eine Folie oder Teerpappe o.ä., Balkenlage und darauf 22mm OSB oder stärkere Dielenbretter. Ist ja nicht gerade klein mit knapp 50qm und lieber würde ich mir ne schöne Maschine kaufen, als den Boden zu teuer werden zu lassen. OSB kann man auch farblich gestalten, wenn man mag. Zwischen die Balken würde ich Nichts machen, auch kein Granulat o.ä. aben auchb wg. Preis und ich nicht wüsste, was das bewirken sollte dort.
Innendrin Heizstrahler bzw. irgendetwas, was ich punktuell und gezielt zur Erwärmung einsetzen kann (über der Arbeitsbank o.ä.), alles Andere wäre hinausgeworfenes Geld.
Schön herrichten kann man das dann ja trotzdem je nach Laune und Geschmack. Ich würde vlt. sogar Dielen/OSB ohne Nut+Feder nehmen, damit ich diese bei Bedarf (Mäuse u.a. Tierchen) auch mal einfach hochnehmen oder auch austauschen kann.
Auf alten Boden eine Folie oder Teerpappe o.ä., Balkenlage und darauf 22mm OSB oder stärkere Dielenbretter. Ist ja nicht gerade klein mit knapp 50qm und lieber würde ich mir ne schöne Maschine kaufen, als den Boden zu teuer werden zu lassen. OSB kann man auch farblich gestalten, wenn man mag. Zwischen die Balken würde ich Nichts machen, auch kein Granulat o.ä. aben auchb wg. Preis und ich nicht wüsste, was das bewirken sollte dort.
Innendrin Heizstrahler bzw. irgendetwas, was ich punktuell und gezielt zur Erwärmung einsetzen kann (über der Arbeitsbank o.ä.), alles Andere wäre hinausgeworfenes Geld.
Schön herrichten kann man das dann ja trotzdem je nach Laune und Geschmack. Ich würde vlt. sogar Dielen/OSB ohne Nut+Feder nehmen, damit ich diese bei Bedarf (Mäuse u.a. Tierchen) auch mal einfach hochnehmen oder auch austauschen kann.
Vlt. stellst mal ein Bild ein, damit die Leute sich das besser vorstellen können; mir geht es zumindest so.
Ohne das genau zu sehen könnte ich mir kleine Sandsäckchen vorstellen bzw. abgefüllter Sand in Tüten. Das hatte mal Jmd. bei uns so auf der Terrasse gemacht anstatt teuren Stelzlagern. Für diesen Zweck könnte das ausreichen und wie gesagt könnte man bei Bedarf ja immer etwas davon wieder mal hochnehmen. Ich könnte mir, je nach Untergrund, auch so etwas wie ein Splitbett zur Nivellierung vorstellen, also eher ausführen, wie im Außenbereich, da das Ganze ja rustikal im Stall passiert und immer mal Feuchtigkeit o.ä. ein Thema sein könnte.
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Ohne das genau zu sehen könnte ich mir kleine Sandsäckchen vorstellen bzw. abgefüllter Sand in Tüten. Das hatte mal Jmd. bei uns so auf der Terrasse gemacht anstatt teuren Stelzlagern. Für diesen Zweck könnte das ausreichen und wie gesagt könnte man bei Bedarf ja immer etwas davon wieder mal hochnehmen. Ich könnte mir, je nach Untergrund, auch so etwas wie ein Splitbett zur Nivellierung vorstellen, also eher ausführen, wie im Außenbereich, da das Ganze ja rustikal im Stall passiert und immer mal Feuchtigkeit o.ä. ein Thema sein könnte.
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Hallo Fragesteller.
Der Antwort von "Auraki11" ist nur wenig hinzuzufügen.
Ich würe auf jeden Fall eine dickere PE-Folie (0,15mm) als Dampfbremse unterlegen, die Bahnenkanten 30cm überlappt und mit Klebenand gesichert.
Für die Lagerholzauflage würde ich aufgrnd der doch großen Unebenheit des Untergrundes 3Liter Gefrierbeutel nehmen, in diese ein Sand-Zement-Wasser-Gemisch.
Nachdem zwei Beutel gut mit der Hand durchmischt und mit einem Gummi gegen unbeabsichtigten Austritt gesichert wurde wird dr erste Lagerbalken in die noch plastische Masse gesetzt und zum angrenzenden Lagerholz ausnivelliert. In zwei Richtungen, längs und quer.
So funktioniert es.
Sand kann man in die Gefachung bringen, davon rate ich allerdings ab.
Sand hält Feuchtigkeit, woher auch immer, fest. Und wenn Du keinen feuergetrockneten Sand einsetzt, hast Du bereits Feuchtigkeit im Anlieferungszustand des Sandes.
Dem Holzaufbau tut das nicht gut. Verwende besser Schlacke oder einen Dämmstoff, den Du von einer Baustelle übrig behalten hast (de fakto eine "Beerdigung" des Dämmstoffüberschusses :-)) Notwendig, um das zu klären, wäre es keinesfalls!
Viel Erfolg: KlaRa
Der Antwort von "Auraki11" ist nur wenig hinzuzufügen.
Ich würe auf jeden Fall eine dickere PE-Folie (0,15mm) als Dampfbremse unterlegen, die Bahnenkanten 30cm überlappt und mit Klebenand gesichert.
Für die Lagerholzauflage würde ich aufgrnd der doch großen Unebenheit des Untergrundes 3Liter Gefrierbeutel nehmen, in diese ein Sand-Zement-Wasser-Gemisch.
Nachdem zwei Beutel gut mit der Hand durchmischt und mit einem Gummi gegen unbeabsichtigten Austritt gesichert wurde wird dr erste Lagerbalken in die noch plastische Masse gesetzt und zum angrenzenden Lagerholz ausnivelliert. In zwei Richtungen, längs und quer.
So funktioniert es.
Sand kann man in die Gefachung bringen, davon rate ich allerdings ab.
Sand hält Feuchtigkeit, woher auch immer, fest. Und wenn Du keinen feuergetrockneten Sand einsetzt, hast Du bereits Feuchtigkeit im Anlieferungszustand des Sandes.
Dem Holzaufbau tut das nicht gut. Verwende besser Schlacke oder einen Dämmstoff, den Du von einer Baustelle übrig behalten hast (de fakto eine "Beerdigung" des Dämmstoffüberschusses :-)) Notwendig, um das zu klären, wäre es keinesfalls!
Viel Erfolg: KlaRa
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