ᐅ Baukosten - Der etwas andere Fall
Erstellt am: 31.10.11 12:18
Hallo Gemeinde,
Wir (meine Frau und Ich) sind am Überlegen aufs Elterngrundstück zu bauen. Ich habe zwar hier schon einiges erlesen können, doch sind immer noch viele Fragen offen. Da dies völliges Neuland für uns ist, hoffen wir auf einige Ratschläge von euch.
Folgende Konstellation:
Das Grundstück ist vorhanden und Bauland. Es ist ein eigener Grundstücksabschnitt der an das Elterngrundstück angrenzt. Es muss jedoch noch erschlossen werden, sprich Strom, Kanalanschluss usw.
Wir hätten uns ein Einfamilienhaus in der Größe von 120 - 140 m2 vorgestellt, auf Bodenplatte. Ohne großen Schnick Schnack, bis auf evtl. Fußbodenheizung.
Heizung und Sanitär würden wir evtl. in Eigenregie machen, da der Schwager ein Heizung und Sanitär Geschäft hat. Kostet natürlich auch was, ist aber vielleicht 1-2000 Euro billiger
Bodenbeläge (Laminat) und Streichen würden wir auch in Eigenleistung machen.
Außenanlagen würden auch teilweise in Eigenleistung laufen. Die sind aber erst mal Nebensächlich und wird sich auf Zaun und Wiese erst mal beschränken. Einfahrt muss natürlich gepflastert sein. Garage ist jetzt nicht unbedingt ein muss.
Jetzt meine Fragen:
Wie hoch können Erschließungskosten im höchsten fall sein??
Das Haus allein inkl. Bodenplatte sollte so zwischen 140 und 160000 Euro kosten. Plus Baunebenkosten. Die 200000 € sollten nicht überschritten werden. Ist das machbar???
Wir haben ein Nettoeinkommen von 3500 Euro (Bin momentan Alleinverdiener). Meine Frau ist ca. noch 2 Jahre zu Hause wegen unserem Sohn. Dannach wird sie wieder ein paar 100er mit beisteuern können
Wir wollen die monatliche Belastung so niedrig wie möglich halten (falls es auch mal mit weniger Verdienst gehen muss) und nicht länger als 25 Jahre zahlen. Bei der Belastung ist noch zu berücksichtigen, das ich monatlich Unterhalt von 400 Euro zu zahlen habe.
Bei welcher Belastung werden wir da ca. landen, wenn 50000 Euro Eigenkapital vorhanden ist???
Ich habe mit Sicherheit noch einiges vergessen Bin aber erst mal froh über jeden Tipp oder Ratschläge
Viele Grüße
Silence
Wir (meine Frau und Ich) sind am Überlegen aufs Elterngrundstück zu bauen. Ich habe zwar hier schon einiges erlesen können, doch sind immer noch viele Fragen offen. Da dies völliges Neuland für uns ist, hoffen wir auf einige Ratschläge von euch.
Folgende Konstellation:
Das Grundstück ist vorhanden und Bauland. Es ist ein eigener Grundstücksabschnitt der an das Elterngrundstück angrenzt. Es muss jedoch noch erschlossen werden, sprich Strom, Kanalanschluss usw.
Wir hätten uns ein Einfamilienhaus in der Größe von 120 - 140 m2 vorgestellt, auf Bodenplatte. Ohne großen Schnick Schnack, bis auf evtl. Fußbodenheizung.
Heizung und Sanitär würden wir evtl. in Eigenregie machen, da der Schwager ein Heizung und Sanitär Geschäft hat. Kostet natürlich auch was, ist aber vielleicht 1-2000 Euro billiger
Bodenbeläge (Laminat) und Streichen würden wir auch in Eigenleistung machen.
Außenanlagen würden auch teilweise in Eigenleistung laufen. Die sind aber erst mal Nebensächlich und wird sich auf Zaun und Wiese erst mal beschränken. Einfahrt muss natürlich gepflastert sein. Garage ist jetzt nicht unbedingt ein muss.
Jetzt meine Fragen:
Wie hoch können Erschließungskosten im höchsten fall sein??
Das Haus allein inkl. Bodenplatte sollte so zwischen 140 und 160000 Euro kosten. Plus Baunebenkosten. Die 200000 € sollten nicht überschritten werden. Ist das machbar???
Wir haben ein Nettoeinkommen von 3500 Euro (Bin momentan Alleinverdiener). Meine Frau ist ca. noch 2 Jahre zu Hause wegen unserem Sohn. Dannach wird sie wieder ein paar 100er mit beisteuern können
Wir wollen die monatliche Belastung so niedrig wie möglich halten (falls es auch mal mit weniger Verdienst gehen muss) und nicht länger als 25 Jahre zahlen. Bei der Belastung ist noch zu berücksichtigen, das ich monatlich Unterhalt von 400 Euro zu zahlen habe.
Bei welcher Belastung werden wir da ca. landen, wenn 50000 Euro Eigenkapital vorhanden ist???
Ich habe mit Sicherheit noch einiges vergessen Bin aber erst mal froh über jeden Tipp oder Ratschläge
Viele Grüße
Silence
B
Bauexperte31.10.11 12:54Hallo,
Ist es sicher, dass es Bauland ist oder nimmst Du das nur an?
Als KfW 70-Effizienzhaus und Stein auf Stein (130 qm) ca. TEUR 170.
Mehr wird dabei auch nicht herauskommen; wenn überhaupt.
Habe leider keine Glaskugel Es kommt darauf an, ob wir über Hinterlandbebauung reden oder nicht. Im Weiteren gibt es kommunal unterschiedliche Preise - frag einfach mal nach den Erschließungsbeiträgen für Gas/Strom/Wasser und Kanal Deines zuständigen Energieversorgers.
Haus angenommene TEUR 170 und Baunebenkosten TEUR 30-35 - sollte funktionieren
Freundliche Grüße
Silence schrieb:
Das Grundstück ist vorhanden und Bauland. Es ist ein eigener Grundstücksabschnitt der an das Elterngrundstück angrenzt. Es muss jedoch noch erschlossen werden, sprich Strom, Kanalanschluss usw.
Ist es sicher, dass es Bauland ist oder nimmst Du das nur an?
Silence schrieb:
Wir hätten uns ein Einfamilienhaus in der Größe von 120 - 140 m2 vorgestellt, auf Bodenplatte. Ohne großen Schnick Schnack, bis auf evtl. Fußbodenheizung.
Als KfW 70-Effizienzhaus und Stein auf Stein (130 qm) ca. TEUR 170.
Silence schrieb:
Heizung und Sanitär würden wir evtl. in Eigenregie machen, da der Schwager ein Heizung und Sanitär Geschäft hat. Kostet natürlich auch was, ist aber vielleicht 1-2000 Euro billiger
Mehr wird dabei auch nicht herauskommen; wenn überhaupt.
Silence schrieb:
Wie hoch können Erschließungskosten im höchsten fall sein??
Habe leider keine Glaskugel Es kommt darauf an, ob wir über Hinterlandbebauung reden oder nicht. Im Weiteren gibt es kommunal unterschiedliche Preise - frag einfach mal nach den Erschließungsbeiträgen für Gas/Strom/Wasser und Kanal Deines zuständigen Energieversorgers.
Silence schrieb:
Das Haus allein inkl. Bodenplatte sollte so zwischen 140 und 160000 Euro kosten. Plus Baunebenkosten. Die 200000 € sollten nicht überschritten werden. Ist das machbar???
Haus angenommene TEUR 170 und Baunebenkosten TEUR 30-35 - sollte funktionieren
Freundliche Grüße
B
Bauexperte31.10.11 13:41Hallo,
Bevor Du Dich nachher zu früh freust - gehe mit Deinen vorhandenen Unterlagen persönlich zum Bauplanungsamt, meistens haben sie Donnerstag öffentlichen Sprechtag; ich denke, dass sollte in Bayern nicht unähnlich sein.
Auch wenn bereits in einiger Entfernung gebaut wurde, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass Du auch eine Genehmigung erhältst; die Bauämter kennen viele §§ - ändern schon einmal Bebauungspläne - welche sowohl eine Zu- als auch Absage an ein geplantes BV möglich werden lassen. Deshalb: behandele die freundliche Dame/den freundlichen Herrn im Bauplanungsamt so, wie Du auch gerne behandelt werden möchtest ... das eröffnet im Regelfall mehr Türen als umgekehrt
So ausgestattet, solltest Du anschließend wissen, was möglich ist und was nicht.
Freundliche Grüße
Silence schrieb:
Welche Informationen sollte ich mir erst mal einholen und bei welchen Ämtern um vernünftig Planen zu können??
Bevor Du Dich nachher zu früh freust - gehe mit Deinen vorhandenen Unterlagen persönlich zum Bauplanungsamt, meistens haben sie Donnerstag öffentlichen Sprechtag; ich denke, dass sollte in Bayern nicht unähnlich sein.
Auch wenn bereits in einiger Entfernung gebaut wurde, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass Du auch eine Genehmigung erhältst; die Bauämter kennen viele §§ - ändern schon einmal Bebauungspläne - welche sowohl eine Zu- als auch Absage an ein geplantes BV möglich werden lassen. Deshalb: behandele die freundliche Dame/den freundlichen Herrn im Bauplanungsamt so, wie Du auch gerne behandelt werden möchtest ... das eröffnet im Regelfall mehr Türen als umgekehrt
So ausgestattet, solltest Du anschließend wissen, was möglich ist und was nicht.
Freundliche Grüße
Hallo an alle,
jetzt habe ich noch eine Frage, rein Interessehalber.
Hat man bei einem Neubau mehr steuerliche Vorteile als wenn man ein bereits bestehendes Haus kauft??? Oder Finanzierungsvorteile?? Gibt es generell noch Steuervorteile beim Eigenheim??
Zu Mir: Bin Arbeiter (also nicht Selbstständig), Verheiratet, ein Eheliches Kind und ein unterhaltspflichtiges Kind. (Falls das von Bedeutung ist)
Freue mich über eure Antworten
Viele Grüße
Silence
jetzt habe ich noch eine Frage, rein Interessehalber.
Hat man bei einem Neubau mehr steuerliche Vorteile als wenn man ein bereits bestehendes Haus kauft??? Oder Finanzierungsvorteile?? Gibt es generell noch Steuervorteile beim Eigenheim??
Zu Mir: Bin Arbeiter (also nicht Selbstständig), Verheiratet, ein Eheliches Kind und ein unterhaltspflichtiges Kind. (Falls das von Bedeutung ist)
Freue mich über eure Antworten
Viele Grüße
Silence
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