ᐅ Energieausweis ist da - KFW 70 oder sogar 55? Wer kann helfen?
Erstellt am: 20.10.11 13:44
Hi Leute,
eben gerade habe ich den Energieausweis für unser geplantes Haus erhalten. Diesen brauchen wir für die Beantragung des KfW Darlehen.
Bisher hatten wir gedacht, dass wir nur KfW 70 haben, aber ich werd aus dem Energieausweis nicht schlau.
Hier die Daten:
Endenergiebedarf dieses Gebäudes: 18,7 kWh/(m²a)
Prämienenergiebedarf: 48,5 kWh/(m²a)
Was heißt das jetzt für mich?
Habe ich damit sogar KFW Stufe 55?
Und damit Anspruch auf den Tilgungszuschuss?
Wer kennt sich damit aus und kann mir helfen?
eben gerade habe ich den Energieausweis für unser geplantes Haus erhalten. Diesen brauchen wir für die Beantragung des KfW Darlehen.
Bisher hatten wir gedacht, dass wir nur KfW 70 haben, aber ich werd aus dem Energieausweis nicht schlau.
Hier die Daten:
Endenergiebedarf dieses Gebäudes: 18,7 kWh/(m²a)
Prämienenergiebedarf: 48,5 kWh/(m²a)
Was heißt das jetzt für mich?
Habe ich damit sogar KFW Stufe 55?
Und damit Anspruch auf den Tilgungszuschuss?
Wer kennt sich damit aus und kann mir helfen?
Hallo,
wichtig sind folgende Daten :
1. Primärenergiebedarf Deines Gebäudes und des Referenzgebäudes
2. Transmissionswärmeverlust Deines Gebäudes und des Referenzgebäudes.
Für KfW Effizienzhaus 55 darf der Primärenergiebedarf höchstens 55% des Wertes des Referenzgebäudes betragen und der Transmissionswärmeverlust höchstens 70% des Wertes des Referenzgebäudes
Der Endenergiebedarf interessiert nicht
Gruß
wichtig sind folgende Daten :
1. Primärenergiebedarf Deines Gebäudes und des Referenzgebäudes
2. Transmissionswärmeverlust Deines Gebäudes und des Referenzgebäudes.
Für KfW Effizienzhaus 55 darf der Primärenergiebedarf höchstens 55% des Wertes des Referenzgebäudes betragen und der Transmissionswärmeverlust höchstens 70% des Wertes des Referenzgebäudes
Der Endenergiebedarf interessiert nicht
Gruß
Ach so, das bezieht sich auf %.
Ich dachte das hängt dann mit diesen Zahlen zusammen.
Also quasi, da ich 48,5 kWh/(m²a) habe, dachte ich hätte so zu sagen KFW 48,5 und somit die Effizienzstufe 55 erreicht.
Aber dennoch ein guter Wert, oder?
Wie rechnet man mit diesen Werten den ungefähren Jahresverbrauch aus?
Also kostentechnisch meine ich?
Es handelt sich um eine Luftwärmepumpe mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung und Wärmerückgewinnung.
Rechne ich dann:
18,7 kWh/(m²a) x 165m² = 3.085,5 kWh
3.085,5 kWh x 0,15 EUR (Strompreis Wärmepumpe bei der ÜWAG Fulda) = 431,97 EUR
431,97 EUR / 12 Monate = 36,00 EUR
Ist das richtig gerechnet?
Kommt erfahrungsgemäß diese Rechnung hin, oder nicht?
Ich dachte das hängt dann mit diesen Zahlen zusammen.
Also quasi, da ich 48,5 kWh/(m²a) habe, dachte ich hätte so zu sagen KFW 48,5 und somit die Effizienzstufe 55 erreicht.
Aber dennoch ein guter Wert, oder?
Wie rechnet man mit diesen Werten den ungefähren Jahresverbrauch aus?
Also kostentechnisch meine ich?
Es handelt sich um eine Luftwärmepumpe mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung und Wärmerückgewinnung.
Rechne ich dann:
18,7 kWh/(m²a) x 165m² = 3.085,5 kWh
3.085,5 kWh x 0,15 EUR (Strompreis Wärmepumpe bei der ÜWAG Fulda) = 431,97 EUR
431,97 EUR / 12 Monate = 36,00 EUR
Ist das richtig gerechnet?
Kommt erfahrungsgemäß diese Rechnung hin, oder nicht?
krausf3 schrieb:
Aber dennoch ein guter Wert, oder?
Kann sein, kenne Dein Haus nicht und auch nicht die Werte des Referenzgebäudes. Aber ich denke schon
krausf3 schrieb:
Rechne ich dann:
18,7 kWh/(m²a) x 165m² = 3.085,5 kWh
3.085,5 kWh x 0,15 EUR (Strompreis Wärmepumpe bei der ÜWAG Fulda) = 431,97 EUR
431,97 EUR / 12 Monate = 36,00 EUR
Ist das richtig gerechnet?ja, so ganz grob kann man das so rechnen
Gruß
Hallo,
Besonders häufig werden bei Luftwärmepumpe Anlagen die in den Nachweisen verwendeten Jahresarbeitszahl nicht erreicht, woraus übermäßige Verbrauchskosten für Heizung/WW resultieren. Ursachen sind meist ungenügende oder fehlende Dimensionierung/Berechnung der Gesamtanlage bzw. unpassende Kombigeräte. Relativ selten liegt es an den Geräten selbst.
v.g.
krausf3 schrieb:Leider nein! Man kann aus Energieeinsparverordnung/ KfW Nachweisen weder Verbräuche ermitteln, noch mit den Daten eine Heizungsanlage dimensionieren. Sie dienen lediglich dem primärenergetischen Nachweis/Vergleich auf Grundlage normierter Randbedingungen. Für eine belastbare Verbrauchsprognose werden die tatsächlichen und realen Rand- und Nutzungsbedingungen des konkreten BV verwendet.
...Ist das richtig gerechnet?
Kommt erfahrungsgemäß diese Rechnung hin, oder nicht?
Besonders häufig werden bei Luftwärmepumpe Anlagen die in den Nachweisen verwendeten Jahresarbeitszahl nicht erreicht, woraus übermäßige Verbrauchskosten für Heizung/WW resultieren. Ursachen sind meist ungenügende oder fehlende Dimensionierung/Berechnung der Gesamtanlage bzw. unpassende Kombigeräte. Relativ selten liegt es an den Geräten selbst.
v.g.
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