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ᐅ Thermische Trennung Garage und Haus


Erstellt am: 10.03.24 12:18

J
JKHandler
10.03.24 12:18
Hallo zusammen,

ich befinde mich derzeit in der Planung eines Einfamilienhaus, Unterkellert mit Garage. Als thermische Hülle wird das Haus inkl. Keller betrachtet. Die Garage schließt direkt am Haus an und soll vollständig unterkellert werden. Meine Frage an dieser Stelle: Wie kann hier am besten eine thermische Trennung erfolgen, ohne zwei separate Gebäude aufzubauen? Mein erster Gedanke war, die Bodenplatte und die beiden Decken via XPS thermisch zu entkoppeln und mit Niro Stahl (z.B. Edelstahl) zu koppeln (ähnlich wie Isokörbe) um Setzungen zu vermeiden.

Was ist eure Meinung? Wie würde man es technisch am besten realisieren? Über konstruktive Hilfe würde ich mich sehr freuen!

Viele Grüße
Grundrissplan eines Hauses mit Garage, Wohnzimmer, Küche und Terrasse

Grundriss eines Hauses mit Garage, Wohn-/Essbereich, Küche, WC und Terrasse.
H
Harakiri
10.03.24 12:54
Ich habe auch lange darüber gegrübelt, aber die einfachsten, saubersten Varianten sind:
  • Du nimmst die Garage doch vollständig in die thermische Hülle des Gebäudes
  • Du trennst die zwei Teile komplett, und zwar ohne jegliche (starre) Verbindung
Wir haben uns für die Variante 2 entschieden – hatte auch „Angst“ von Setzungen, bisher ist aber davon nichts zu sehen (erwarte auch keine – hängt jedoch natürlich auch von deinen Bodenverhältnissen). Kniffelig dabei ist die Abdichtung (bei erdberührten Bauteilen), denn du willst nicht Wasser dazwischen haben – bei uns wurde so gelöst, dass Fugenbänder in die Bodenplatte & Wände eingearbeitet worden sind, sodass eine umlaufende Sperre gegeben ist. Muss aber dann auch auf der oberen Seite geführt werden, sprich eine saubere Abdichtung des Übergangs im Dachbereich.

Theoretisch könnte man zwischen beide Baukörper auch EPS oder PUR nehmen, um ggf. die notwendige Dämmdicke zu reduzieren, muss aber während der Bauphase peinlichst abgedichtet sein, sonst wird Wasser schon ein Weg finden. Daher bin ich bei XPS geblieben.
H
Harakiri
10.03.24 13:01
Obwohl, in deinem Fall wäre vielleicht auch überlegenswert, das Kellerteil der Garage in die thermische Hülle zu nehmen und die Decke (sofern höhentechnisch möglich) mit XPS Platten als Schalung für die Bodenplatte der Garage auszuführen.

Die Probleme mit der Abdichtung bleiben soweit gleich, aber du hättest überhaupt keine Sorgen bzgl. Setzungen, denn die Garage würde trotzdem letztlich auf dem Hauptfundament liegen.

Die Treppe macht es aber dann wiederum schwierig...
H
hanse987
10.03.24 13:33
Wissen deine Nachbarn schon von ihrem Glück, weil du ja einige Meter auf ihrem Grundstück rum buddelst?
J
JKHandler
10.03.24 18:01
Harakiri schrieb:

Obwohl, in deinem Fall wäre vielleicht auch überlegenswert, das Kellerteil der Garage in die thermische Hülle zu nehmen und die Decke (sofern höhentechnisch möglich) mit XPS Platten als Schalung für die Bodenplatte der Garage auszuführen.

Die Probleme mit der Abdichtung bleiben soweit gleich, aber du hättest überhaupt keine Sorgen bzgl. Setzungen, denn die Garage würde trotzdem letztlich auf dem Hauptfundament liegen.

Die Treppe macht es aber dann wiederum schwierig...
Genau daran dachte ich auch schon, ist aber wie Du gesagt hast ein Problem mit der Treppe... Hast Du Erfahrungswerte, was die thermische Trennung via XPS anbetrifft?
H
Harakiri
11.03.24 10:15
JKHandler schrieb:
Genau daran dachte ich auch schon, ist aber wie Du gesagt hast ein Problem mit der Treppe...

Es hängt m. E. davon ab, ob Du es als Garagenkeller verwenden möchtest oder eher als Hauskeller mit Zusatzzugang zur Garage. Wenn Du erwartest, dass du wiederholt zwischen Garage und Garagenkeller Sachen hin und her räumst, dann macht eine Tür dazwischen keinen Sinn, ist sogar ganz blöd. Dann lieber Haus und Hauskeller und Garage und Garagenkeller als zwei Einheiten betrachten.

Sonst lässt sich das „Treppenhaus“ auch isolieren. Es ist etwas fummelig, und man muss alle möglichen Wärmebrücken im Auge behalten, ist aber auch keine Seltenheit.

Wichtig wäre allerdings auch die Brandschutzbestimmungen zu klären – je nach Bundesland, kann gut sein, dass Du alle Verbindungen zum Haus als Brandschutztüren ausstatten musst. Beachte auch die Versorgungsschächte/Durchbrüche, für solche Konstruktionen (Wand-Dämmung-Wand) gibt es weniger Fertiglösungen, muss etwas gebastelt werden - je nach Brandschutzanforderungen u.U. muss man fachliche Beratung dazu ziehen.
JKHandler schrieb:
Hast Du Erfahrungswerte, was die thermische Trennung via XPS anbetrifft?

Was willst Du konkret wissen? Als „Zwischenwand“-Lösung funktioniert einwandfrei – jedenfalls mit Betonfertigteilen haben sie alles fast mm-genau umgesetzt. Als Schalung/Dämmung für die Bodenplatte sind sie ohnehin zum Standard geworden.

Du solltest auf jeden Fall bei der Detailplanung die Türlaibungen betrachten und sicherstellen, dass ausreichend Platz ist, sie entsprechend zu überdämmen, sonst hast du da eventuelle Wärmebrücken.
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