ᐅ Drainage nachträglich nach Hausbau verlegen
Erstellt am: 19.02.24 08:11
G
gulasch7719.02.24 08:11Hallo zusammen,
durch drückendes Grundwasser haben wir dieses Jahr Grundwasser, dass über die Bodenplatte gestiegen ist und sich an einer Seite des Hauses dadurch die Außenwand vollgesogen hat, so dass wir innen Ausblühungen haben.
Ich möchte jetzt eine Drainage nachträglich selbst verlegen. Bei der Planung und Durchführung stellen sich mir allerdings noch zwei Fragen und vielleicht kann sie mir hier jemand beantworten.
1. Muss das Drain-Rohr direkt unterhalb der Kante zur Bodenplatte gesetzt werden oder kann es auch ca. 1 Meter entfernt sein? Hintergrund ist, dass wir einen Kapitänsgiebel haben und ich ansonsten zwei zusätzliche Kontrollschächte setzen müsste. Eine Zeichnung habe ich beigefügt. Beachtet hierzu die linke Seite.
2. Beim Graben habe ich eine rosa Styropor-Platte "gefunden". Diese dient meiner Laienmeinung nach als Frostschutz für die Bodenplatte. Ist diese Platte an die Bodenplatte ran-, runter- oder raufgelegt? Wo sitzt diese genau? Für mich sieht es so aus, also ob die rosa Platte unterhalb der Bodenplatte liegt. Also die eigentliche Frage ist aber die, wo muss das Drain-Rohr rangelegt werden, oberhalb/unterhalb der rosa Platte oder im Abstand dazu? Zwei Bilder habe ich hierzu auch angehängt.
Danke für eure Hilfe.
Lieben Gruß
Dennis



durch drückendes Grundwasser haben wir dieses Jahr Grundwasser, dass über die Bodenplatte gestiegen ist und sich an einer Seite des Hauses dadurch die Außenwand vollgesogen hat, so dass wir innen Ausblühungen haben.
Ich möchte jetzt eine Drainage nachträglich selbst verlegen. Bei der Planung und Durchführung stellen sich mir allerdings noch zwei Fragen und vielleicht kann sie mir hier jemand beantworten.
1. Muss das Drain-Rohr direkt unterhalb der Kante zur Bodenplatte gesetzt werden oder kann es auch ca. 1 Meter entfernt sein? Hintergrund ist, dass wir einen Kapitänsgiebel haben und ich ansonsten zwei zusätzliche Kontrollschächte setzen müsste. Eine Zeichnung habe ich beigefügt. Beachtet hierzu die linke Seite.
2. Beim Graben habe ich eine rosa Styropor-Platte "gefunden". Diese dient meiner Laienmeinung nach als Frostschutz für die Bodenplatte. Ist diese Platte an die Bodenplatte ran-, runter- oder raufgelegt? Wo sitzt diese genau? Für mich sieht es so aus, also ob die rosa Platte unterhalb der Bodenplatte liegt. Also die eigentliche Frage ist aber die, wo muss das Drain-Rohr rangelegt werden, oberhalb/unterhalb der rosa Platte oder im Abstand dazu? Zwei Bilder habe ich hierzu auch angehängt.
Danke für eure Hilfe.
Lieben Gruß
Dennis
G
gulasch7719.02.24 10:44Nida35a schrieb:
Willkommen im Forum,
du bist noch in der Bauphase nach deinen Bildern.
Ich würde sofort einen unabhängigen Bausachverständigen holen, um alle Ursachen und Wirkungen fachgerecht zu beurteilen und evtl. ändern zu lassen.
Du baust ohne Keller ?Leider sind wir nicht mehr in der Bauphase. Das Haus steht bereits mit Pflasterung etc. Ich muss das jetzt nachträglich machen. Und ja, wir haben keinen Keller.Wenn ihr keinen Keller habt, gibt es kein drückendes Grundwasser das durch die Bodenplatte drückt.
Oder steht das Haus in einer Senke, die vorher und auch jetzt ein Sammelbecken für Oberflächenwasser eurer Nachbarn oder eurer eigenen Dachentwässerung ist.
Bei uns in der Gegend ist Schichtenwasser und hochstehendes Grundwasser normal.
Eine beliebte und preiswerte Lösung ist ein senkrechtes Drainagerohr mit Tauchpumpe.
Drainagerohr 40-50cm Durchmesser, Länge bis ca. 1m unter der Bodenplatte.
Loch buddeln, Drainagerohr mit Vlies umwickeln, den Boden mit Beton aufgießen, von außen mit Kies verfüllen, Tauchpumpe mit Schwimmerschalter rein und fertig.
Oder steht das Haus in einer Senke, die vorher und auch jetzt ein Sammelbecken für Oberflächenwasser eurer Nachbarn oder eurer eigenen Dachentwässerung ist.
Bei uns in der Gegend ist Schichtenwasser und hochstehendes Grundwasser normal.
Eine beliebte und preiswerte Lösung ist ein senkrechtes Drainagerohr mit Tauchpumpe.
Drainagerohr 40-50cm Durchmesser, Länge bis ca. 1m unter der Bodenplatte.
Loch buddeln, Drainagerohr mit Vlies umwickeln, den Boden mit Beton aufgießen, von außen mit Kies verfüllen, Tauchpumpe mit Schwimmerschalter rein und fertig.
G
gulasch7719.02.24 12:27Nida35a schrieb:
Wenn ihr keinen Keller habt, gibt es kein drückendes Grundwasser das durch die Bodenplatte drückt.
Oder steht das Haus in einer Senke, die vorher und auch jetzt ein Sammelbecken für Oberflächenwasser eurer Nachbarn oder eurer eigenen Dachentwässerung ist.
Bei uns in der Gegend ist Schichtenwasser und hochstehendes Grundwasser normal.
Eine beliebte und preiswerte Lösung ist ein senkrechtes Drainagerohr mit Tauchpumpe.
Drainagerohr 40-50cm Durchmesser, Länge bis ca. 1m unter der Bodenplatte.
Loch buddeln, Drainagerohr mit Vlies umwickeln, den Boden mit Beton aufgießen, von außen mit Kies verfüllen, Tauchpumpe mit Schwimmerschalter rein und fertig.Das hört sich gut an. Danke für deinen Tipp.Da wir viel Lehmboden hier haben und Regenwasser schlecht versickern kann, hört sich deine Beschreibung eures Ortes so ähnlich an wie bei uns. Und nein, wir können unser Regenwasser noch über ein großes Entwässerungsrohr der Gemeinde abführen. Das Haus steht auch in keiner Senke. Habe ich wohl eher laienhaft beschrieben und Begriffe durcheinander geworfen. Sorry.
Frage: muss so eine senkrechte Drainage dann nicht an jede Hausecke gesetzt werden oder reicht nur ein Rohr?
Bei unserem alten Haus, 11x17m hatten wir das an 2 diagonalen Ecken gemacht.
In trockenen Jahren waren die Schächte leer und in nassen Jahren, so alle 5-10 Jahre liefen für mehrere Wochen die Pumpen, ca 1-2mal die Stunde, Das hat ausgereicht das Schichtwasser leicht zu senken
In trockenen Jahren waren die Schächte leer und in nassen Jahren, so alle 5-10 Jahre liefen für mehrere Wochen die Pumpen, ca 1-2mal die Stunde, Das hat ausgereicht das Schichtwasser leicht zu senken
Ähnliche Themen