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ᐅ Hausanschlüsse und bauvorbereitende Maßnahmen - welche Reihenfolge?


Erstellt am: 08.01.24 17:04

S
Schnubbihh
08.01.24 17:04
Hallo liebe Community,

ich bin gerade etwas verwirrt bezgl. der idealen Abfolge von bauvorbereitenden Maßnahmen und hoffe Ihr könnt ein wenig Licht ins Dunkle bringen.

Ausgangssituation:
- Es soll ein Hinterlieger-Grundstück erschlossen und bebaut werden (siehe Trinkwasserleitung und allgemeiner Lageplan als Anhang)
- Auf dem vorderen Grundstück soll das Haus + Garage abgerissen werden und das Grundstück zunächst nicht neu bebaut werden
- Die Leitungen für das neue Haus sollen unter der Einfahrt verlaufen
- Wir bauen mit einem GU und müssen/wollen uns um Hausanschlüsse + bauvorbereitende Maßnahmen selber kümmern

Fragen:
(1) Hätte es irgendeinen Vorteil die alten Strom- und Wasserleitungen vom abgerissenen Altbau zunächst für Baustrom und Bauwasser zu "recyclen"? Für die finalen Haus-Anschlüsse bräuchten wir nach meinem Verständnis ja sowieso einen Neuanschluss ans Straßennetz, entsprechend spart man sich hier wahrscheinlich nichts?!
(2) Können die finale Trinkwasserleitung, Abwasserleitung und Strom/Medien-Leerrohre bereits vor Anlegen der Baustraße unter die Einfahrt verlegt werden, sodass die Zufahrt/Baustraße hinterher nicht erneut aufgegraben werden muss? Kann es Probleme geben, wenn die 40t Fahrzeuge über diese Leitungen fahren?
(3) Ich nehme an, dass sowohl für Trinkwasser, als auch für Strom, als auch fürs Internet jeweils der Asphalt auf der Straße/Gehweg aufgegraben werden muss, um die Anschlüsse vorzunehmen. Lässt sich dies irgendwie konsolidieren/vereinfachen oder ist das einfach das übliche Vorgehen?
(4) Gibt es beim Anlegen der Baustraße ggf. etwas zu berücksichtigen, sodass man das verdichtete Material direkt als Grundlage für die spätere Pflasterung der Einfahrt benutzen könnte?

Besten Dank für Eurer Feedback!
Lageplan eines Grundstücks: rotes Gebäude rechts, graues Objekt links, Zufahrten, Schächte, Pumpwerk.

Kadastralkarte: Gelbes Gebäude Nr. 5 in Parzelle 4149 neben 4150, mit Grenzen.
W
WilderSueden
08.01.24 18:35
1) besprichst du dich am besten mit deinen Versorgern. Üblicherweise wird die Wasserleitung direkt durch die Mehrsparte gezogen und als Bauwasser genutzt. Strom wird erst einmal überirdisch zum Baustromverteiler gelegt und dann später durch das Leerrohr eingezogen.
2) ich würde die Verlegung von Leerrohren auf jeden Fall empfehlen. Einen Wasserschlauch kann man auch problemlos durch ein KG-Rohr schieben nachdem wieder zugeschüttet ist. Strom und Internet ohnehin. Ich würde mir auch gleich ein Leerrohr für das 4. Loch der Mehrsparteneinführung bis vor an den Gehweg verlegen lassen. Schwere Fahrzeuge sollten kein Problem sein, wenn die Rohre tief genug liegen.
3) Mit den Versorgern abstimmen
4) Du musst die Höhe entsprechend planen. Ansonsten gibt es wohl keinen besser verdichteten Untergrund als eine Baustraße. Dann musst du nur noch die Schlaglöcher auffüllen und Splitt drauf.
X
xMisterDx
08.01.24 21:14
Musst du mit deinen Stadtwerken klären, ob die dir Strom und Wasser durch Leerrohre ziehen.
Glaube ich aber nicht, denn die Mehrsparte wird gasdicht verschlossen.

Bauwasser durch die Mehrsparte ziehen ist üblich? Bauwasser ist dann im Haus? Noch nie gesehen.
W
WilderSueden
08.01.24 21:48
xMisterDx schrieb:

Bauwasser durch die Mehrsparte ziehen ist üblich? Bauwasser ist dann im Haus? Noch nie gesehen.
War hier bei jeder Baustelle so. Zum Mauern brauchst du ja fast nix, Innenputz braucht das Wasser eh im Haus. Wenn das Haus mal dicht ist, ist der Bauwasseranschluss vor Frost und lustigen Jugendlichen geschützt. Die Gipser ziehen dann halt einen Schlauch durchs Fenster. Absolut kein Problem.
xMisterDx schrieb:

Glaube ich aber nicht, denn die Mehrsparte wird gasdicht verschlossen.
Wird hier ebenfalls überall so gemacht. Gasaustritt ist ja kein Problem und gegen Wassereintritt gibt es eine zusätzliche Dichtung.

Alternativ kann man bei normalen Wegen und Bau im Sommer natürlich auch das Bauwasser erstmal direkt an der Grundstücksgrenze per Standrohr abgreifen, später den Graben für die Mehrsparte ziehen und dann alles auf einmal legen. In dem Fall hier macht das aber wenig Sinn, da der TE dann nochmal die lange Zufahrt aufreißen muss und für die Bauanschlüsse garantiert die maximal zulässigen Leitungslängen überschreitet.
N
Nida35a
09.01.24 07:56
@Schnubbihh
Du liegst mit den Höhen 1m unter Straßenniveau, und dann noch Gefälle wegen Abwasser obendrauf.
Kommt da eine Hebeanlage vor dem Kanal?
Bei uns hat der Tiefbauer/Pflasterleger den Mutterboden abgeschoben,
den Graben mit den Leitungen (Abwasser, Strom, Leerrohre für Wasser, Telecom, Garten und Torstrom) gebaut,
mit Sand und Recycling die Baustrasse angelegt,
und nach dem Bau abgezogen und gepflastert
S
Schnubbihh
09.01.24 08:32
Nida35a schrieb:

@Schnubbihh
Du liegst mit den Höhen 1m unter Straßenniveau, und dann noch Gefälle wegen Abwasser obendrauf.
Kommt da eine Hebeanlage vor dem Kanal?
Genau; im Siel ist eine Hebeanlage und das Abwasser wird die Straße hochgepumpt für jedes Grundstück in der Straße.
Nida35a schrieb:

Bei uns hat der Tiefbauer/Pflasterleger den Mutterboden abgeschoben,
den Graben mit den Leitungen (Abwasser, Strom, Leerrohre für Wasser, Telecom, Garten und Torstrom) gebaut,
mit Sand und Recycling die Baustrasse angelegt,
und nach dem Bau abgezogen und gepflastert
Genau so hätte ich mir das auch vorgestellt. Wurde Strom und Wasser auch direkt angeschlossen oder wurden die Leitungen zunächst nur bis zur Straßengrenze gezogen und dann anschließend erst von den Versorgern angeschlossen? Was wurde mit den Leitungen hausseitig gemacht? Zu dem Zeitpunkt gab es ja wahrscheinlich noch keine Bodenplatte?
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