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ᐅ Sanierung eines Altbaus von 1969


Erstellt am: 14.12.23 12:45

M
MettiMad
14.12.23 12:45
Hallo liebe Community
Wir haben uns ein Haus gekauft welches von der Substanz auch wirklich gut ist.
Es ist von 1969, trocken, verklinkert und auch mit einem super Dachstuhl.
Nun müssen wir da natürlich Ran und einmal sanieren.
Nun habe ich ein paar Fragen dazu und hoffe man kann mir helfen;)
1. Ist eine Energieberatung Pflicht und wenn ja was darf die Kosten? (Zuschüsse gibt es ja scheinbar nicht mehr)
2. Ist eine einblasdämmung sinnvoll?
3. Kann ich von dem Energieberater irgendwelche Sicherheiten oder Garantien erwarten? Also wenn eine Maßnahme nicht klappt und es schimmelt im Haus, kann ich irgendwen in Regress nehmen?
4. Gibt es überhaupt noch irgendwelche Förderungen?
Vielen Dank im Voraus
Gruß Dirk
F
Finch039
14.12.23 12:58
MettiMad schrieb:

Hallo liebe Community
Wir haben uns ein Haus gekauft welches von der Substanz auch wirklich gut ist.
Es ist von 1969, trocken, verklinkert und auch mit einem super Dachstuhl.
Nun müssen wir da natürlich Ran und einmal sanieren.
Nun habe ich ein paar Fragen dazu und hoffe man kann mir helfen;)
1. Ist eine Energieberatung Pflicht und wenn ja was darf die Kosten? (Zuschüsse gibt es ja scheinbar nicht mehr)
2. Ist eine einblasdämmung sinnvoll?
3. Kann ich von dem Energieberater irgendwelche Sicherheiten oder Garantien erwarten? Also wenn eine Maßnahme nicht klappt und es schimmelt im Haus, kann ich irgendwen in Regress nehmen?
4. Gibt es überhaupt noch irgendwelche Förderungen?
Vielen Dank im Voraus
Gruß Dirk

Hallo,

zu 2.: Haben wir bei uns gemacht (zweischaliges Mauerwerk), war kostengünstig und sehr einfach und schnell gemacht (Bohrungen von innen in den Zwischenraum, Dämmstoff eingeblasen, Löcher verschlossen, fertig). Die Handwerker waren damit bei uns an einem Vormittag fertig.
Welchen Effekt genau es hat, ist für mich natürlich schwer zu beziffern. Wir wollten aber keine Fassadendämmung und da alles mit 20 % gefördert wurde und quasi fast nichts gekostet hatte (abzüglich Förderungen ca. 3.000 €), haben wir uns für die Einblasdämmung entschieden.

Grundsätzlich zu den Förderungen: Ich glaube, bei den Förderungen für energetische Sanierungen ändert sich im neuen Jahr gar nicht so wahnsinnig viel. Können andere aber sicherlich mehr zu sagen.
1
11ant
14.12.23 19:25
MettiMad schrieb:

Wir haben uns ein Haus gekauft welches von der Substanz auch wirklich gut ist.
Was ist da Fakt, und was ist Hoffnung ?
MettiMad schrieb:

Ist eine einblasdämmung sinnvoll?
Erspare mir das Eiskratzen auf der Glaskugel und zeige Pläne des Bestandes.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
M
MettiMad
15.12.23 13:19
Hallo zusammen und danke für die Antworten.

Was ich gehört habe, soll es eigentlich keine Zuschüsse mehr geben für eine energetische Sanierung.
Ich weiß aber nicht, ob das so stimmt oder ich was falsch verstanden habe.

Die Heizung ist eine Brennwert Ölheizung von 2014.

Die Substanz ist wirklich gut. Wurde mir auch von einem Baugutachter bestätigt. Alles Trocken, das Dach sieht aus, als wäre es vor 5 Jahren neu gekommen (ist es aber nicht).

Allerdings, alles einfach verglast und der sonst auch alles in der Optik, was in den 60ern halt Chic war.

Mein Pläne sind:
Alle Fenster neu (dreifach verglast) Oder doch lieber 2 Fach?
Fassade mit Einblasdämmung versehen.
Die Dachdecke ist aus Beton und würde ich gerne von Oben Dämmen. Vermutlich mit Steinwolle. Oder alternativen?
Kellerdecke mit 10cm Styropor dämmen.
FusßbodenHeizung wird in 80 Prozent des Hauses verlegt und im Estrich eingefräst.

Soweit der Plan.
Ein Enerieberater wird ja auch nicht mehr gefördert. Ist dieser Notwendig wenn ich eh keine Bauförderungen mehr bekomme?

Hier sind einmal die Pläne die ich habe:

Grundriss eines Wohnhauses: Wohnzimmer, Esszimmer, Küche, zwei Schlafzimmer, Bad, Diele, Flur
1
11ant
15.12.23 14:01
MettiMad schrieb:

Was ich gehört habe, soll es eigentlich keine Zuschüsse mehr geben für eine energetische Sanierung.
Ich weiß aber nicht, ob das so stimmt oder ich was falsch verstanden habe.
Das kannst Du gar nicht richtig oder falsch verstehen, weil die Lage jede Woche eine andere ist ;-)
Kurz gesagt: es gibt die Idee der Zuschüsse noch, aber das Geld ist derzeit nicht flüssig. Die Klimaziele bleiben, aber die Arbeitsfähigkeit der Regierungskoalition wird noch eine Weile Gegenstand von ich sachma Sportwetten sein.
MettiMad schrieb:

Ein Enerieberater wird ja auch nicht mehr gefördert. Ist dieser Notwendig wenn ich eh keine Bauförderungen mehr bekomme?
Der Energieberater hat seinen Sinn, es gibt ihn nicht wegen der Förderung. Bitte nicht "Ursache und Wirkung" verwechseln.
MettiMad schrieb:

Allerdings, alles einfach verglast und der sonst auch alles in der Optik, was in den 60ern halt Chic war.
Zeige das Haus trotzdem, von außen vor allem. Und einen Schnitt !
MettiMad schrieb:

Alle Fenster neu (dreifach verglast) Oder doch lieber 2 Fach?
Siehe mein Beitrag (nicht hier) "Sind drei Fensterscheiben besser als zwei?"
MettiMad schrieb:

Fassade mit Einblasdämmung versehen.
Offenbar nimmst Du an, es gäbe hier eine Luftschicht - ich sehe dafür keinen Anhaltspunkt, eher im Gegenteil.
MettiMad schrieb:

Die Dachdecke ist aus Beton und würde ich gerne von Oben Dämmen.
Ich nehme an, Du meinst die Decke zwischen EG und Spitzboden. Mir scheint, wir sprächen von einem Bungalow (?)
MettiMad schrieb:

FusßbodenHeizung wird in 80 Prozent des Hauses verlegt und im Estrich eingefräst.
Das klingt ein wenig nach Eulenspiegelskram. Suche mal die Baubeschreibung.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
K
KarstenausNRW
15.12.23 14:46
MettiMad schrieb:

Was ich gehört habe, soll es eigentlich keine Zuschüsse mehr geben für eine energetische Sanierung.
Falsch gehört. Kannst aktuell noch alle Mittel anfordern (z.B. KfW 261).
MettiMad schrieb:

Mein Pläne sind:
Alle Fenster neu (dreifach verglast) Oder doch lieber 2 Fach?
Fassade mit Einblasdämmung versehen.
Die Dachdecke ist aus Beton und würde ich gerne von Oben Dämmen. Vermutlich mit Steinwolle. Oder alternativen?
Kellerdecke mit 10cm Styropor dämmen.
FusßbodenHeizung wird in 80 Prozent des Hauses verlegt und im Estrich eingefräst.
Fenster neu ist gut. Was hast Du über 2-fach vs. 3-fach gehört? Ich sehe keinen Grund, nicht 3-fach zu nehmen (es mag Ausnahmen geben, aber generell sprichts nichts dagegen).
Einblasdämmung soll wohin gehen? Dafür braucht es eine Luftschicht, die ich gerade nicht erkennen kann. Oder habt Ihr die Fassade schon aufgemacht?
Dach ist wie gebaut? Flachdach oder "normal"? Bei einer normalen Geschossdecke aus Beton und einem nicht begehbaren Dachboden würde ich tatsächlich auch 1.000€ in die Hand nehmen und zwei Lagen Mineralwolle aufbringen.
Kellerdecke - welche Raumhöhe ist vorhanden? Styropor ist billig, bringt aber bei 10cm nicht viel. PUR 12 mindestens.
Fußbodenheizung bei 80% Warum nicht 100%? Du beheizt doch auch 100% des Hauses. Und warum eingefräst und nicht einfach neu? Dann geht vielleicht auch eine kleine Dämmung PUR auf den Boden und/oder Du hast Möglichkeiten für Elektro o.ä.
Wer nimmt die Auslegungsplanung für die Heizung vor? Schon mal Wärmepumpe-ready machen? Oder sogar selbst (Keller ist dabei eine super Sache) für deutlich unter T€ 10 selbst eine Wärmepumpe verbauen?
MettiMad schrieb:

Ein Enerieberater wird ja auch nicht mehr gefördert. Ist dieser Notwendig wenn ich eh keine Bauförderungen mehr bekomme?
Energieberater wird noch immer gefördert. Kommt immer darauf an, wo und wofür.
Notwendig? Nach Deinem Eingangspost zu schätzen, bist Du blutiger Laie. Also ja, notwendig.
Verzichtest Du auf Förderung und baust Wissen auf, dann nicht - kannst z.B. über ubakus rechnen, welche Dämmung welche Wirkung hat.
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