á WDVS mit Rhombusverkleidung - Unterkonstruktion wie aufbauen?
Erstellt am: 02.11.23 11:11
Im Zuge meiner Kernsanierung ist ein WDVS aus 18cm Mineralwolle geplant.
Im bewohnten und damit beheizten Raum wird dieses verputzt.
Um aber eine schönere Fassadenansicht zu haben soll das Kellergeschoss (der Bereich der aufgrund des Hanges zu sehen ist) und das Dachgeschoss mit einer Rhombusverkleidung (vermutlich unbehandelte LÀrche) versehen werden.
Aufgrund der WĂ€rmebrĂŒckenvermeidung soll die DĂ€mmung aber auch diese Bereiche ĂŒberdecken.
Wie gestaltet man hier die Unterkonstruktion das die Rhombusleisten montiert werden können?
Geplant ist, dass der Verputzer die Unterkonstruktion mit ausfĂŒhrt und ich dann die Rhombusleisten montiere.
Trotzdem wĂŒrde ich gerne Möglichkeiten wissen wie man die Unterkonstruktion ausfĂŒhrt.


Im bewohnten und damit beheizten Raum wird dieses verputzt.
Um aber eine schönere Fassadenansicht zu haben soll das Kellergeschoss (der Bereich der aufgrund des Hanges zu sehen ist) und das Dachgeschoss mit einer Rhombusverkleidung (vermutlich unbehandelte LÀrche) versehen werden.
Aufgrund der WĂ€rmebrĂŒckenvermeidung soll die DĂ€mmung aber auch diese Bereiche ĂŒberdecken.
Wie gestaltet man hier die Unterkonstruktion das die Rhombusleisten montiert werden können?
Geplant ist, dass der Verputzer die Unterkonstruktion mit ausfĂŒhrt und ich dann die Rhombusleisten montiere.
Trotzdem wĂŒrde ich gerne Möglichkeiten wissen wie man die Unterkonstruktion ausfĂŒhrt.
Vorweg: LĂ€rchenholz (Holz generell) als Fassadenmaterial im Spritzbereich, 30cm ab GOK ist nicht das Mittel der Wahl. Es geht, aber rechne mit kĂŒrzeren Reparaturintervallen. Durch die BodennĂ€he wird das Holz hĂ€ufig und auch lĂ€nger feucht und setzt daher schneller Pilze an / vergammelt, insbesondere auf der Wetterseite.
Offene Schalungen im Spritzbereich erfordern dort auch, zusĂ€tzlich zur normalen Unterspannbahn/Winddichtheitsbahn, einen druckfesten Schutz gegen Schnee und Eis (und Igel, etc.). ZusĂ€tzlich sollte der Spritzschutz / Kiesstreifen eher breit (30cm) ausgefĂŒhrt werden.
Der Vorteil der Waagerechten Schalung ist, dass einzelne, bodennahe Elemente einfacher gewechselt werden können, als bei senkrechten Schalungen. Ich wĂŒrde in den unteren 30 cm auf Holz verzichten und im erdnahen Bereich umlaufend Resopalplatten anbringen.
Einfach die Fassade anbringen ist nicht. Die Anschlussstellen und Ecken, sowie Laibungen erfordern etwas mehr Aufmerksamkeit, sonst lÀuft dir hinterher das Wasser in die DÀmmung.
Die UK kann auf mehrere Arten hergestellt werden. Klassisch mit Holzbalken, bei der StĂ€rke dann zweilagig gekreuzt auf z.B. 2*60 cm. Darauf die Unterspannbahn (UV-Stabil bei offenen Schalungen!) und Gitter im Bodenbereich und darauf eine HinterlĂŒftungsebene 30/50mm (ggf. geschwĂ€rzt) und darauf die Fassadenelemente. Ergibt insgesamt ca. 180mm. Im Giebelbereich ist ein Ăberstand ĂŒber das WDVS eher ZutrĂ€glich, dort kann am unteren Anschluss ein Abtropfblech ĂŒber den Putz des darunter befindlichen WDVS gezogen werden. Mit etwas Ăberstand bleibt dass dann lĂ€nger sauber / algenfrei.
Im Kellerbereich sollte das Holz eher bĂŒndig mit dem Putz sein, damit kein Wasser dahinter lĂ€uft. Daher muss die DĂ€mmstĂ€rke dort geringer sein und am besten oben ebenfalls mit einem ĂŒberstehenden Tropfblech abschlieĂen.
Alternativ zum Holz gibt es diverse Haltesysteme fĂŒr hinterlĂŒftete Vorhangfassaden. Wenn man die kennt, geht es damit u.U. schneller, beim ersten mal aber nicht. Der Vorteil der Systeme ist, dass die breiten Holzbalken ersetzt werden durch (meist thermisch entkoppelte) Abstandshalter und darunter eine durchgehende DĂ€mmstoffebene ist. Die Konstruktionsanforderungen an die Regendichtheit und den Konstruktiven Holzschutz sind aber die gleichen.
Offene Schalungen im Spritzbereich erfordern dort auch, zusĂ€tzlich zur normalen Unterspannbahn/Winddichtheitsbahn, einen druckfesten Schutz gegen Schnee und Eis (und Igel, etc.). ZusĂ€tzlich sollte der Spritzschutz / Kiesstreifen eher breit (30cm) ausgefĂŒhrt werden.
Der Vorteil der Waagerechten Schalung ist, dass einzelne, bodennahe Elemente einfacher gewechselt werden können, als bei senkrechten Schalungen. Ich wĂŒrde in den unteren 30 cm auf Holz verzichten und im erdnahen Bereich umlaufend Resopalplatten anbringen.
Einfach die Fassade anbringen ist nicht. Die Anschlussstellen und Ecken, sowie Laibungen erfordern etwas mehr Aufmerksamkeit, sonst lÀuft dir hinterher das Wasser in die DÀmmung.
Die UK kann auf mehrere Arten hergestellt werden. Klassisch mit Holzbalken, bei der StĂ€rke dann zweilagig gekreuzt auf z.B. 2*60 cm. Darauf die Unterspannbahn (UV-Stabil bei offenen Schalungen!) und Gitter im Bodenbereich und darauf eine HinterlĂŒftungsebene 30/50mm (ggf. geschwĂ€rzt) und darauf die Fassadenelemente. Ergibt insgesamt ca. 180mm. Im Giebelbereich ist ein Ăberstand ĂŒber das WDVS eher ZutrĂ€glich, dort kann am unteren Anschluss ein Abtropfblech ĂŒber den Putz des darunter befindlichen WDVS gezogen werden. Mit etwas Ăberstand bleibt dass dann lĂ€nger sauber / algenfrei.
Im Kellerbereich sollte das Holz eher bĂŒndig mit dem Putz sein, damit kein Wasser dahinter lĂ€uft. Daher muss die DĂ€mmstĂ€rke dort geringer sein und am besten oben ebenfalls mit einem ĂŒberstehenden Tropfblech abschlieĂen.
Alternativ zum Holz gibt es diverse Haltesysteme fĂŒr hinterlĂŒftete Vorhangfassaden. Wenn man die kennt, geht es damit u.U. schneller, beim ersten mal aber nicht. Der Vorteil der Systeme ist, dass die breiten Holzbalken ersetzt werden durch (meist thermisch entkoppelte) Abstandshalter und darunter eine durchgehende DĂ€mmstoffebene ist. Die Konstruktionsanforderungen an die Regendichtheit und den Konstruktiven Holzschutz sind aber die gleichen.
Ăhnliche Themen