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ᐅ Flüssiggas zu Erdgas oder direkt Wärmepumpe? Erfahrungen


Erstellt am: 15.06.22 11:31

R
ruediger42
15.06.22 11:31
Hallo zusammen,

ich habe eine Herausforderung zu der ich sehr gerne eure Meinungen oder Feedback hören würde.

Ausgangssituation:
  • Es gibt ein Bestandshaus, 2,5 Stockwerke, rund 150² Wohnfläche.
  • Aktuell Flüssiggas, Tank steht im Garten, Neue Heizung (Viessmann) ist rund 2 Jahre alt.
Geplante Arbeiten (Finanzierung ist durch):
  • temporäres Versetzen des Gastanks auf dem Grundstück (weil: genau da kommt ein Anbau hin)
  • Bauen des Anbaus (Wärmepumpe), Start in den kommenden Wochen
  • In ca. 6 Monaten kommt am Ort Erdgas, dann Umstellung auf Erdgas und Abbau Gastank
  • Eine Photovoltaik über rund 40m² Flachdach ist geplant.

Allerdings ist durch die aktuelle Situation sehr fraglich, ob der Umstieg auf Erdgas (der vor einem Jahr so geplant war), sinnvoll ist.

Alternativ wäre folgendes denkbar:
  • Versetzen Gastank auf Grundstück
  • Neubau wie gehabt
  • asap Umbau Bestandshaus auf Wärmepumpe
  • Abbau Gastank
  • Stop der Erdgasanbindung
Bei dieser Lösung fallen Mehrkosten von rund 20.000 Euro an.

Ist das aus eurer Sicht jetzt sinnvoll (Heizsystem ist eben erst rund 2 Jahre alt), oder würdet ihr
noch ein bisschen mit Erdgas leben (wollen sowieso nicht, es geht mir hier primär um finanzielle
Aspekte- dass Erdgas politisch wie auch ökologisch nicht sinnvoll ist, ist mirklar).


Vielen Dank für euren Input!

lg
Rüdiger
D
Deliverer
15.06.22 11:52
Nachdem dir die Ökologie und die Ökonomie klar zu sein scheinen, kann man da wohl nur wenig beitragen.

Vielleicht noch ein Aspekt: Mir wäre die Preis- und Liefersituation von Gas zu unsicher. Alleine die Meldungen dieser Woche: LNG-Terminal in den USA explodiert, Fördermengen auf Nordstream 1 extrem verringert, Gazprom bekommt KfW-Kredit ohne Rückzahlverpflichtung.

Daher würde ich persönlich gerne finanzielle Unsicherheiten in Kauf nehmen und mich für die Zukunft stabiler aufstellen. Wärmepumpe und Photovoltaik ist da sicher kein Fehler. Selbst wenn es finanziell am Ende Null auf Null aufgeht (was ich wegen Schorni, Wartung und Grundgebühr für Gas nicht glauben kann), hast Du was für die Kinder getan.

Ich sehe auch den geplanten Anbau als Chance, das gesamte Haus fit zu machen. Wenn eh gedämmt und verputzt wird, kann man auch noch ein bisschen über den Anbau hinaus an die Fassade. Wenn eh Fußbodenheizung gelegt wird, kann vielleicht auch im Bestand noch die eine oder andere Wand oder Decke mit schleifen belegt werden?! Das wäre jetzt zumindest meine Stoßrichtung.
W
WilderSueden
15.06.22 12:35
ruediger42 schrieb:

Bei dieser Lösung fallen Mehrkosten von rund 20.000 Euro an.
Wenn du das zu dem Preis durchbekommst, go for it. Der Umstieg auf Wärmepumpe wird eh forciert und dann lieber geplant als ungeplant.

Bedenke aber, dass die Wärmepumpe einen deutlich niedrigeren Vorlauf braucht damit sie effizient arbeitet. Das sollte dann schon auch passen
M
motorradsilke
15.06.22 15:47
Ich würde mit der erst 2 Jahre alten Heizung bei dem Flüssiggastank bleiben. Den setzt ihr doch eh um und die Heizung ist so gut wie neu.
In 2 bis 3 Jahren dann mal gucken, wie sich alles entwickelt und dann nochmal neu überlegen.
Aber eine funktionierende 2 Jahre alte Heizung zu entsorgen ist in meinen Augen nicht sinnvoll.
D
Deliverer
15.06.22 16:05
Das ist prinzipiell eine gute Idee - hängt aber davon ab, was das Wiedereinsetzen und Umklemmen kostet.

Ich hatte einen ähnlichen Fall: Mir war klar, dass ich eine alte aber funktionstüchtige Solarthermie wieder an die neue Heizung anschließe. Das verziehen der Leitungen, Wiederbefüllen und der größere Speicher haben aber halt 2500,- € gekostet. Warmwasser mache ich am Tag für 15 Cent. Nu kann man rechnen...
M
motorradsilke
15.06.22 16:14
Deliverer schrieb:

Das ist prinzipiell eine gute Idee - hängt aber davon ab, was das Wiedereinsetzen und Umklemmen kostet.

Ich hatte einen ähnlichen Fall: Mir war klar, dass ich eine alte aber funktionstüchtige Solarthermie wieder an die neue Heizung anschließe. Das verziehen der Leitungen, Wiederbefüllen und der größere Speicher haben aber halt 2500,- € gekostet. Warmwasser mache ich am Tag für 15 Cent. Nu kann man rechnen...

Aber der Tank soll doch auf jeden Fall erst mal umgesetzt werden. Wird doch anscheinend auch erst mal benötigt während der Anbauphase.
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