ᐅ Förderhöhe Umwälzpumpe und Überstromventil
Erstellt am: 24.12.21 10:58
Aktuell Plane ich das Überstromventil bei meiner Wärmepumpe mit Fußbodenheizung auszubauen, allerdings hat mich jetzt ein Bekannter der Heizungsbauer ist verunsichert, und meinte das wäre Quatsch und ich sollte das ÜSV sowie die ERR drinn lassen.
Folgendes ist bei der Anlage gegeben:
Max.Nennvolumenstrom Wärmepumpe:
bei 5K=540 l/h
Fußbodenheizung-Hydraulik berechnet auf ~ 850 l/h bei nem Druckverlust von 100 mbar
max. ÜSV Ansprechdruck ~ 300 mbar
Niedrigste Förderhöhe der Heizungspumpe 400 mbar bei ~ 1000 l/h erst ab ca. 1000 l/h sinkt die Förderhöhe zb auf 380 mbar.
Wenn ich alle Heizkreise aufreise ohne irgendwas zu drosseln schaffe ich max. 700 Liter im Heizkreis. Wenn ich dann hergehe und zumindestens einige kurze Heizkreise drossel dümpelt die Pumpe immer so bei 610 l/h Stunde.
Daher glaube ich das der minimale Förderdruck der UWP schon so hoch ist das das trotz des Druckverlust des Heizkreises das Überstromventil immer öffnet, und ich daher nie den max. möglichen Volumenstrom im Heizkreis bzw Heizkreisverteiler erreiche.
Pumpe drückt bis knapp 1000 l/h :
400 mbar abzgl. 100 mbar für den Schlechtesten Heizkreis macht ne Rest von 300 mbar bis 1000 l/h das ÜSV macht aber schon bei 300 mbar auf.
Auf die Theorie meinte der Bekannte das wäre Quatsch und unnötig das ÜSV auszubauen da meine Anlage aktuell schon so optimal laufen würde, das ich jetzt versuchen wurde an den Mimalsten Stellschrauben zu drehen nur um die Anlage zu Tode zu optimieren?
Bin ich jetzt aufm Holzweg oder steckt da ein Funken Wahrheit in meinen Gedankengängen?
Oder hat mein Bekannter mich zu Recht verunsichert? Wollte das ÜSV sonst zwischen den Jahren stillegen.
Folgendes ist bei der Anlage gegeben:
Max.Nennvolumenstrom Wärmepumpe:
bei 5K=540 l/h
Fußbodenheizung-Hydraulik berechnet auf ~ 850 l/h bei nem Druckverlust von 100 mbar
max. ÜSV Ansprechdruck ~ 300 mbar
Niedrigste Förderhöhe der Heizungspumpe 400 mbar bei ~ 1000 l/h erst ab ca. 1000 l/h sinkt die Förderhöhe zb auf 380 mbar.
Wenn ich alle Heizkreise aufreise ohne irgendwas zu drosseln schaffe ich max. 700 Liter im Heizkreis. Wenn ich dann hergehe und zumindestens einige kurze Heizkreise drossel dümpelt die Pumpe immer so bei 610 l/h Stunde.
Daher glaube ich das der minimale Förderdruck der UWP schon so hoch ist das das trotz des Druckverlust des Heizkreises das Überstromventil immer öffnet, und ich daher nie den max. möglichen Volumenstrom im Heizkreis bzw Heizkreisverteiler erreiche.
Pumpe drückt bis knapp 1000 l/h :
400 mbar abzgl. 100 mbar für den Schlechtesten Heizkreis macht ne Rest von 300 mbar bis 1000 l/h das ÜSV macht aber schon bei 300 mbar auf.
Auf die Theorie meinte der Bekannte das wäre Quatsch und unnötig das ÜSV auszubauen da meine Anlage aktuell schon so optimal laufen würde, das ich jetzt versuchen wurde an den Mimalsten Stellschrauben zu drehen nur um die Anlage zu Tode zu optimieren?
Bin ich jetzt aufm Holzweg oder steckt da ein Funken Wahrheit in meinen Gedankengängen?
Oder hat mein Bekannter mich zu Recht verunsichert? Wollte das ÜSV sonst zwischen den Jahren stillegen.
D
Deliverer24.12.21 15:01Für gewöhnlich kann man das ÜS einstellen. Also auch komplett zu. Wenn die Wärmepumpe dann beim Abtauen genug (mindestmenge steht in der Anleitung) Durchfluss kriegt, kannst es ausbauen. Voraussetzung ist natürlich, dass die ERR nicht anfangen, ganze Räume abzuriegeln, also die zuerst ausbauen. Das geht nämlich immer.
was ist denn eigentlich die Frage?
Erstaunlich finde ich, dass heute überhaupt noch jemand ÜSV einbauen will.
Eine druckdifferenz-gesteuerte elektronisch geregelte UWP erledigt diese Funktion selber.
Und wenn zu viele Heizkörper abgedreht sind reduziert die UWP einfach die Leistung selber.
Kostet heutzutage keine 200€ mehr (Wilo od Danfoss).
Oder um was geht's eigentlich?
Die Förderhöhe hat hier keinen Einfluss. Die Pumpe soll ja nur umwälzen, aber keine Förderhöhe
erarbeiten.
Erstaunlich finde ich, dass heute überhaupt noch jemand ÜSV einbauen will.
Eine druckdifferenz-gesteuerte elektronisch geregelte UWP erledigt diese Funktion selber.
Und wenn zu viele Heizkörper abgedreht sind reduziert die UWP einfach die Leistung selber.
Kostet heutzutage keine 200€ mehr (Wilo od Danfoss).
Oder um was geht's eigentlich?
Die Förderhöhe hat hier keinen Einfluss. Die Pumpe soll ja nur umwälzen, aber keine Förderhöhe
erarbeiten.
Es geht darum das die Pumpe nicht genug umwälzt. (Haus ist trotzdem warm) berechnet wurden ca. 850 l/h die durchgehen sollen wenn hydraulisch abgeglichen, es gehen aber maximal 700 l/h unabgeglichen durch.
Daher dachte ich da viel gescholtene ÜSV ist schuld? Es sei den die Berechnung stimmt nicht.
Daher dachte ich da viel gescholtene ÜSV ist schuld? Es sei den die Berechnung stimmt nicht.
K
KingJulien25.12.21 04:47Ach so, ich dachte du hast Angst dass zu viel Durchfluss am HK vorbei über das ÜSV geht. Das ÜSV kann ja nicht schuld sein an zu geringem GesamtDurchfluss, dafür ist es ja da.
@Deliverer Es gibt auch ÜSV, die sich nur auf max. Ansprechdruck einstellen lassen. Hab leider auch so eines.
@Deliverer Es gibt auch ÜSV, die sich nur auf max. Ansprechdruck einstellen lassen. Hab leider auch so eines.
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