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Erstellt am: 28.10.21 13:07

K
KlaRa
29.10.21 10:26
Hallo Thorsten.
Ich hoffe nur, dass Du langsam die Schwächen der Internetbefragungen erkennst. Dort erhälst Du INformationen, richtig.
Doch wer sie dort reinsetzt, ob Fachverstand vorhanden ist, und falls JA, in welchem Maße, das kann ein Laie nicht erkennen.

Wichtig ist, dass Du Dir selber Fragen stellst.
Warum beispielsweise eine im Außenbereich gelegene Terrasse einen Frostkoffer benötigt.
Du kanst Außenbauteile wie eine Bodenplatte nicht vor Frost schützen. Das ist auch nicht notwendig.
Und so bricht ein Blatt des Kartenhauses ob suggerierten Fachwissens aus dem Internet ein!
Was benötigt wird ist eine Drainung. Und zwar, um Wasser unterhalb der neuen Bodenplatte abzuleiten. Dazu muss man neben der gebäudeumgebenden Topographie auch die Zusammensetzung des Erdreiches kennen bzw. beurteilen. Lehmiger Untergrund und eine Grube mit Schotter ist vollkommen sinnlos, weil Wasser in diesem Fall nicht abgeleitet werden kann.
Hast Du "normales" Erdreich, dann reicht auch eine Schotterlage, damit Wasser nicht unterhalb der Bodenplatte anstehen kann.
BETONESTRICH gibt es nicht!
Man unterscheidet Beton und Estrich nach ihrer Einbauart, der Sieblinie und dem Fließverhalten.
Die sind bei Beton und Estrich allesamt unterschiedlich.
Feuerwasser ist aus Wild-West-Filmen als Begriff für ALkohol zwar bekannt, aber der Begriff macht ansonsten aufgrund seiner inneren Wiedersprüche keinen Sinn.
So auch bei "Betonestrich". Ein irreführender Begriff, den man leider in der Öffentlichkeit (in Baumärkten) wiederfindet.
Zurück zum Thema.
Ich kann und will Dir hier keine Aufbauempfehlung geben. Jeder, der meint, ein Gewerk mit seinen Händen errichten zu können, MUSS sich über die geltenden Fachregeln im Klaren sein. Ob Laie oder Fachmann, das macht praktisch wie auch rechtlich keinen Unterschied.
Obwohl ich Dir in meinem letzten posting bereits ausreichend Hinweise darüber gegeben habe, wie dick die Tragkonstruktion (hier: der Estrich im Außenbereich) sein und wie die Drainung unterhalb der Platten aussehen sollte.
Mit 2cm Plattendicke verfügen diese nicht über selbsttragende Fähigkeiten. Sie dürfen damit nicht auf Stelzlagern verlegt werden sondern müssen bei Druckbeanspruchung die Punkt- und Flächenlasten an einen entsprechend biegefesten Untergrund abtragen können!!
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Ich kann abschließend nur davon abraten, ohne die entsprechenden Fachkenntnisse und nur mit Hilfe des örtlichen Baumarktes (als Materiallieferant) eine derartige, geplante Bodenplatte als Laie im Alleingang und nur mit dem Halbwissen des Intenets herstellen zu wollen. Da ist das Risiko eines Totalschadens einfach im Hintergrund sichtbar. Zumindest für den Fachmann ...
Gruß: KlaRa
T
thorsten2016
31.10.21 15:20
Hallo KlaRa,
Vielen Dank. Klingt soweit alles nachvollziehbar.
Was ich allerdings noch nicht ganz verstanden habe, ist wie genau die Drainagematte in deiner Beschreibung wirkt.
Müsste die Drainmatte nicht über den Estrich ( zwischen Estrich und Fliesen)?
Wasser dringt doch in der Regel von oben ein, z.B durch die Fugen.
Das Wasser fliest doch nicht durch den Estrich ab, so dass es oberhalb des Estrichs abgeleitet werden müsste.
Viel Glück
Thorsten
K
KlaRa
01.11.21 11:47
thorsten2016 schrieb:

Was ich allerdings noch nicht ganz verstanden habe, ist wie genau die Drainagematte in deiner Beschreibung wirkt.
Müsste die Drainmatte nicht über den Estrich ( zwischen Estrich und Fliesen)?
Wasser dringt doch in der Regel von oben ein, z.B durch die Fugen.
Das Wasser fliest doch nicht durch den Estrich ab, so dass es oberhalb des Estrichs abgeleitet werden müsste.
Viel Glück
Thorsten
Du bemerkst, dass das Thema komplex ist.
Meine Antwort zu Deiner Frage: Es gibt die Möglichkeit, einen Estrich auf einer Drainmatte einzubauen und auch, die Estrichoberfläche abzudichten und hierauf eine Drainmatte aufzubringen, auf die dann im Mittelbettmörtel keramische Fliesen oder Platten verklebt werden.
Beides ist möglich.
Im ersten Fall dient die Drainmatte dazu, dass der Estrich, welcher immer porig ist und (Regen)Wasser langsam durch das Gefüge hindurch lässt, nicht "mit den Füßen" im Wasser steht. Das wäre der Fall, wenn der Estrich im bewitterten Außenbereich lediglich auf Trennlage aufgebaut würde und keine obere Abdichtungs- und Ableitebene berücksichtigt würde.
Dann kann der Estrich bei Frostwirkung durch Eiswirkung und hiermit einhergehende Gefügezerstörung "zerfrieren".
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Gruß: KlaRa
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