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ᐅ Neuland Eigenheim - Energieberater

Erstellt am: 26.12.20 21:57
S
sportlicht
S
sportlicht
26.12.20 21:57
Hallo liebe Foren-Mitglieder,

ich hoffe im richtigen Thread gelandet zu sein.

Ich habe im März 2020 das Haus meiner Eltern gekauft. Es handelt sich um einen Altbau (Baujahr 1964). Meine Eltern haben über die Jahre nicht wirklich etwas in das Haus gesteckt. Mit unserem Einzug damals vor 20 Jahren wurden lediglich die Fenster ausgetauscht. Fenster und Rollläden passen nicht wirklich zusammen.
Anfang des Jahres soll der Hauseingang erneuert werden (überdachter Vorraum). Bis Ende 2021 soll dann die Fassade und das Dach gedämmt sein. Die Fenster sind dann in den Folgejahren wohl fällig.

Wie gehe ich am Besten vor? Was macht man am Besten als allererstes? Was macht der Energieberater? Wann kostet mich der Energieberater das erst Mal Geld? Muss ich die Kfw-Programme durchführen, wenn ich den Energieberater eingeschaltet habe? Kann ich diesen um eine Bestandsaufnahme beauftragen ohne danach die KFW-Programme durchzuführen und bekomme ich dennoch die Förderung der BAFA für die Kosten für den Energieberater?
Ich bin leider komplett neu auf diesem Gebiet und freue mich auf einen regen Austausch.
T
Tassimat
26.12.20 22:10
Willkommen im Forum.

Ich versuche mal unsortiert zu antworten:

Der Energieberater sagt dir, welche Sanierungsmaßnahmen zu Energieeinsparungen führen und welche Kombintationen sinnvoll sind. Beispielsweise können neue hochgedämmte Fenster ohne Fassadendämmung zur Schimmelgefahr werden.

Daneben sagt er dir, wie stark du mindestens dämmen musst, um überhaupt eine Förderung zu bekommen. Und natürlich ist der Energieberater eine notwendige Voraussetzung für KfW Förderungen.

Du zahlst den Energieberater, sobald du ihn offiziell beauftragst. Die ersten Termine sind in der Regel kostenlos, immerhin will er dich als Kunden gewinnen. Such einfach mal welche raus und rufe die an. Der Rest ergibt sich.
sportlicht schrieb:

Wie gehe ich am Besten vor? Was macht man am Besten als allererstes?

Zu allererst musst du dir überlegen, was du an Sanierungsmaßnahmen überhaupt machen willst, und wieviel du dir leisten kannst bzw. willst. Neue Bäder, Grundrissänderungen, Fußbodenheizung statt Heizkörper usw. fallen teilweise aus dem Aufgabengebiet eines Energieberaters und da wird er dich nur minimal bis gar nicht beraten können. Eine komplette Sanierung eines Hauses aus den 60ern kann schnell 100.000€ bis 200.000€ kosten. Je nach deinen Ansprüchen und Wünschen. Je nach Sanierungsumfang wäre es sinnvoll neben dem Energieberater erstmal einen Architekten zu suchen, der das alles mit dir plant.

Also in welchem Zustand ist die Immobilie und was willst du alles machen?
Grundrissänderungen?
Neue Elektrik?
Neue Sanitärintallation?
Umrüstung auf Fußbodenheizung?
Neue Bäder?

Welches Budget hast du?
K1300S27.12.20 06:00
Tassimat schrieb:

Der Energieberater sagt dir, welche Sanierungsmaßnahmen zu Energieeinsparungen führen
Er sagt Dir vor allem auch, welche Maßnahmen Du in Kombination machen musst, denn wenn Du einmal sanierst, kannst Du nicht willkürlich irgendwas machen. Bspw. dürften die Fenster gemeinsam mit der Fassade verpflichtend sein, und das ist nicht bauphysikalisch sondern juristisch gemeint.
S
sportlicht
27.12.20 16:44
Vielen Dank für die Informationen!
Tassimat schrieb:

Du zahlst den Energieberater, sobald du ihn offiziell beauftragst. Die ersten Termine sind in der Regel kostenlos, immerhin will er dich als Kunden gewinnen. Such einfach mal welche raus und rufe die an. Der Rest ergibt sich.
Ist die Übernahme der Kosten durch die BAFA oder der KFW an einen Antrag für bspw. Einzelmaßnahmen gebunden oder kann ich die Dienstleistung des Energieberaters auch ohne später gestellten Antrag zu 80% oder zum Maximalbetrag von 1.700 € geltend machen?
Hintergrund: Ich möchte keinen Kredit aufnehmen und stattdessen mit erspartem Geld die Maßnahmen durchführen. Wenn es vom Energieberater jetzt heißt, ich müsse sowohl Fenster als auch Fassadendämmung machen lassen, dann bin ich grob überschlagen schnell bei mindestens 60-70.000 €.
Tassimat schrieb:

Also in welchem Zustand ist die Immobilie und was willst du alles machen?
Grundrissänderungen?
Neue Elektrik?
Neue Sanitärintallation?
Umrüstung auf Fußbodenheizung?
Neue Bäder?

- Den Zustand würde ich als gut beschreiben. Kein Schimmel oder ähnliches. Der Putz ist an ein paar ganz wenigen Stellen bröckelig.
- Grundrissänderungen sind nicht geplant. Das Haus ist vollständig bewohnt.
- Elektrik ist aufgrund des Baubooms aktuell zu teuer, laut meinem Elektriker. Ich hatte ihn mal lose gefragt.
- Das Bad unserer Mieter wurd erst vor 2-3 Jahren komplett saniert. Unser Bad wäre eigentlich fällig.
- Eine Umrüstung auf Fußbodenheizung ist nicht geplant.
Tassimat schrieb:

Such einfach mal welche raus und rufe die an. Der Rest ergibt sich.
Ich habe gestern mal 2 Energieberater in unserer Gegend ausfindig gemacht und werde einen mal anrufen.
K1300S schrieb:

Er sagt Dir vor allem auch, welche Maßnahmen Du in Kombination machen musst, denn wenn Du einmal sanierst, kannst Du nicht willkürlich irgendwas machen. Bspw. dürften die Fenster gemeinsam mit der Fassade verpflichtend sein, und das ist nicht bauphysikalisch sondern juristisch gemeint.
Wie ist das mit dem Juristischen Aspekt gemeint? Ich wollte beispielsweise in den nächsten Tagen die obere Geschossdecke (nicht begehbar) dämmen. Nach dem ich mich etwas eingelesen habe insbesondere wegen der Feuchtigkeit und dem entweichen etc., warte ich doch lieber und lasse das auf einen Schlag machen. Mit meinen 195 wäre das auch eine Qual geworden.
K1300S28.12.20 07:12
Das bedeutet, dass der Gesetzgeber Dich verpflichtet, keine halben Sachen zu machen. Deswegen würde ich mich auf jeden Fall professionell beraten lassen, nicht nur in Bezug auf die Frage, was im Falle des Falles (gemeinsam) gemacht werden muss sondern auch wie. Beim Thema Dämmung aber vor allem auch Abdichtung können schon kleinste Fehler katastrophale Folgen haben, und das braucht kein Mensch.
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