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ᐅ Notarkosten, Grundbuch, Grundstückskauf


Erstellt am: 12.01.20 07:39

T
Toffifee88
12.01.20 07:39
Guten Morgen!

Wir überlegen aktuell ein Grundstück zu kaufen. Das ganze ist relativ spontan, da wir eigentlich woanders kaufen wollten. Dort wird es jedoch immer teurer und alle Formalitäten ziehen sich immer länger. Daher sind wir mit der Hausplanung noch nicht wirklich weit.

Die Option wäre ja nun das Grundstück vorab zu kaufen und dann zu planen. Im Idealfall wäre ja eigentlich eine Finanzierung zusammen gut.

Daher war die Überlegung das Grundstück variabel zu finanzieren und später dann zu schauen welche Bank wir nehmen.

Dazu habe ich ein paar Fragen:

- wir zahlen dann 1x Notarkosten und Grundbuchkosten bei dem Kauf des Grundstücks. Sollten wir bei der gleichen Bank bleiben, müssen dann die Notarkosten und Grundbucheintrag erneut gemacht werden?
- müssen wir wenn wir dann das gesamte Darlehen inkl. Grundstück aufnehmen die 2% Notarkosten auf die gesamte Darlehenssumme zahlen oder nur noch einmal auf das Grundstück?
- wenn man wenn der gleichen Bank zwei Kredite macht- einen für das Grundstück und einen für das Haus - muss man dann dennoch bei bei dem Summen Notarkosten zahlen?

- hat jemand Erfahrung gemacht ob die Bank, die das Grundstück verkauft, einen Vorkaufvertrag macht und man dann erst bezahlt wenn man den gesamten Kredit aufnimmt?

Vielen Dank vorab!
O
Osnabruecker
12.01.20 09:46
Toffifee88 schrieb:

Daher war die Überlegung das Grundstück variabel zu finanzieren und später dann zu schauen welche Bank wir nehmen.

Bitte einmal erläutern was du mit variabel finanzieren meinst.

Die Bank mit der ihr den Grundstückskredit abschließt wird ins GrundBuch an erster Stelle eingetragen.
Für den Hauskredit werden andere Banken Aufschläge verlangen, weil sie nur an zweiter Stelle stehen.

Wir haben auch separat finanziert. Im Nachhinein wäre es besser gewesen im ersten Step schon die zu erwartende Gesamthöhe beim Notar zu beantragen als erst Grundstück und dann auf +Haus erhöhen.
T
Toffifee88
12.01.20 10:55
Osnabruecker schrieb:

Bitte einmal erläutern was du mit variabel finanzieren meinst.

Die Bank mit der ihr den Grundstückskredit abschließt wird ins GrundBuch an erster Stelle eingetragen.
Für den Hauskredit werden andere Banken Aufschläge verlangen, weil sie nur an zweiter Stelle stehen.

Wir haben auch separat finanziert. Im Nachhinein wäre es besser gewesen im ersten Step schon die zu erwartende Gesamthöhe beim Notar zu beantragen als erst Grundstück und dann auf +Haus erhöhen.

Ich meine einen variablen Kredit. Den wir jederzeit ablösen können. Ist zwar dann teurer im Zins aber wir haben keine Bindung.

Aber muss man beim Notar dann die 1,5% auf das gesamte Haus zahlen oder nur auf das Grundstück?
H
HilfeHilfe
12.01.20 11:04
Hallo egal wie finanziert wird ( fest oder variabler Zins ) wird die Bank auf eine Grundschuld bestehen . Wenn ihr dann die Gesamtfinanzierung verhandelt und es eine Alternative Bank wird kann man entweder löschen und neueintragen lassen ( teure Variante ) oder Grundschuld abtreten lassen ( günstige Variante) . Ich würde aber die Kosten nicht zu hoch bewerten und von der Wahl der Banken abhängig machen . Entscheidend ist am Ende das Angebot an Ende des Tages . Ihr habt keinen Einfluss auf löschen oder neueintragung
T
Toffifee88
12.01.20 12:24
HilfeHilfe schrieb:

Hallo egal wie finanziert wird ( fest oder variabler Zins ) wird die Bank auf eine Grundschuld bestehen . Wenn ihr dann die Gesamtfinanzierung verhandelt und es eine Alternative Bank wird kann man entweder löschen und neueintragen lassen ( teure Variante ) oder Grundschuld abtreten lassen ( günstige Variante) . Ich würde aber die Kosten nicht zu hoch bewerten und von der Wahl der Banken abhängig machen . Entscheidend ist am Ende das Angebot an Ende des Tages . Ihr habt keinen Einfluss auf löschen oder neueintragung

Und müsste auch neu eingetragen werden wenn man bei der gleichen Bank bleibt und nur den Kredit ändert?
N
nordanney
12.01.20 12:45
Toffifee88 schrieb:

Und müsste auch neu eingetragen werden wenn man bei der gleichen Bank bleibt und nur den Kredit ändert?
Also, Ihr habe folgende Möglichkeiten:
1. Grundschuld nur für den Kauf eintragen lassen = geringe Kosten für Notar und Grundbuchamt, geringere Kosten bei Abtretung an andere Bank
2. Anschlussgrundschuld eintragen lassen für Hausbau = schön höhere Kosten für Notar und Grundbuchamt, keine Abtretung an andere Bank nötig
3 Grundschuld in voraussichtlich benötigter Höhe inkl. Hausbau eintragen lassen = höhere Kosten bei Notar und Grundbuchamt, höhere Kosten bei Abtretung an andere Bank
Die Kosten für die Variante a+b zusammen sind vergleichbar zu den Kosten zu 3. Insgesamt ist es völlig egal, wann Du was eintragen lässt. Ausnahme: Euer Budget ist so gering, dass es auf 200€ ankommt, die Ihr eigentlich nicht habt.
Ggf. kommt es auch vor, dass eine dritte Bank gar nicht die Grundschuld Eures Grundstücksfinanzierers übernehmen möchte. Dann löschen + neu eintragen.

Wie würde ich es als Banker machen? Bank suchen, die Euch insgesamt passt. Zunächst dann das Grundstück finanzieren (völlig egal, ob variabel oder fest) und möglichst zeitnah mit einer Kostenkalkulation für den Hausbau kommen und die Aufbaufinanzierung abschließen.
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